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Unsere Gewinner des Fotowettbewerbs stehen fest!

Wir feiern den 110. Frauentag am 8. März – ein Tag für Frauen auf der ganzen Welt

Dies ist der Tag, an dem auf Gleichberechtigung und Frauenrechte aufmerksam gemacht wird. Da uns Corona noch fest im Griff hat, wird es keine öffentlichen Veranstaltungen geben. Wir wollen aber zeigen, welch starke, selbstbewusste Frauen und Mädchen hier im Landkreis Ansbach leben und haben alle aufgefordert uns ihr „Bild vom Frau/Mädchen sein“ zu schicken.
Unserer unabhängigen Jury fiel die Auswahl nicht leicht, denn es haben uns viele wunderbare und ausdrucksstarke Bilder erreicht.
Daher ein großes Dankeschön, an alle die sich beteiligt haben und mit uns ihren Blick auf die Weiblichkeit „geteilt haben“.

Die Gewinner*innen in der Alterskategorie von 15-25 Jahren sind:

1. Platz: Hannah Steinhöfer

Foto-Frauentag_Hannah Steinhöfer - Rollstuhlfahrerin
© Hannah Steinhöfer 

Eine Frau zu sein, bedeutet für mich,
eine Familie gründen zu können und Emanzipiert zu sein.

2. Platz: Sabrina Düngfelder

Foto-Frauentag_Sabrina Düngfelder - Handwerkerin
© Sabrina_Düngfelder 

Frau sein bedeutet für mich:
Meinen eigenen Weg im Berufsleben zu gehen.

3. Platz: Maryia Svintsitska

Foto-Frauentag-Maria Svintsitska Schneeglöcken
© Maria Svintsitska 

Eine Blume ist wunderschön und kraftvoll zugleich. Ebenso wie Frauen auf der ganzen Welt schöpfen Blumen immer Energie, um zu Wachsen und sich Herausforderungen zu stellen. Besonders Schneeglöckchen passen sich allen Widrigkeiten des Wetters an und repräsentieren für mich Weiblichkeit.



Die Gewinner*innen in der Alterskategorie ab 26 Jahren sind:

1. Platz: Diana Haack

Foto-Frauentag_Diana Haack - mit Mutter
© Diana Haack 

Verbunden
Das bin ich mit meiner Mama. Ich bin die Jüngste von 5 Kindern. Sie ist für mich ein großer Mensch, weil sie ihr Leben der Familie geschenkt hat und ein großes Herz hat.
„Das BESTE an mir – ich hab’s von ihr“ Eine liebende Mutter prägt dich fürs Leben, so dass Du gut durch kommst!

2. Platz: Anja Dommel

Foto-Frauentag_Anja Dommel - Malerin
© Anja Dommel 

Frau sein bedeutet für mich, auf meine persönlichen Fähigkeiten zu vertrauen und meine Träume zu verwirklichen. Deshalb habe ich mir als freischaffende Bildende Künstlerin ein Berufsumfeld geschaffen, das meinen Stärken entspricht und arbeite in meinem Atelier an Gemälden, die selbstbewusste Frauen zeigen und anderen Menschen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

3. Platz: Jasmin Bock

Foto-Frauentag_Jasmin Bock
© Felix Wäber 

Saphir mit 4 Frauen (Mutter mit 3 Töchtern) Frauenpower pur: das ist Landwirtschaft mit Herz, hier stehen auch Frauen ihren Mann und packen an, sind Landwirtin, Hausfrau und Mutter zugleich und können auch mit großen Tieren und Geräten umgehen.




Zum Internationalen Frauentag

Zum ersten Mal fand der Weltfrauentag am 19.03.1911 statt, ab 1921 später wurde er auf den 8. März gelegt. Clara Zetkin, eine deutsche Frauenrechtlerin, initiierte diesen Tag, ihr ging es nicht nur um Gleichberechtigung, sondern auch um das Wahlrecht für Frauen. Denn Anfang des 20. Jahrhunderts durften Frauen in fast keinem Land der Welt wählen.
Ihr Engagement hatte Erfolg, acht Jahre später, 1919, wurde das Frauenwahlrecht in Deutschland eingeführt. Am 19. Januar 1919 war es soweit, Frauen konnten erstmals wählen und gewählt werden. 300 Frauen kandidierten, wovon es 37 Frauen in die Deutsche Nationalversammlung schafften. 1933 verloren Frauen allerdings das passive Wahlrecht wieder bis zum Ende des Dritten Reichs 1945.
Das Engagement couragierter Frauen ging weiter:
1958 trat in der Bundesrepublik Deutschland das Gesetz über die Gleichberechtigung von Mann und Frau in Kraft. Seit diesem Zeitpunkt erst dürfen Frauen ein eigenes Konto eröffnen und über ihr eigenes Geld entscheiden. Vorher konnte der Ehemann auch das Arbeitsverhältnis seiner Ehefrau ohne ihre Zustimmung kündigen.
1977 trat das erste Gesetz zur Reform des Ehe- und Familienrechts in Kraft. Bis dahin durfte in Westdeutschland eine Frau nur dann berufstätig sein, wenn das „mit ihren Pflichten in Ehe und Familie“ vereinbar war.
Dies sind nur einige Beispiele. In den letzten 110 Jahren ist viel geschehen und vieles hat sich positiv entwickelt, dennoch gibt es noch viel zu erreichen und zu verbessern. Gerade Corona zeigt uns auf, dass Frauen ungleich mehr Last tragen, sei es bei der Erziehung, Pflege von Angehörigen oder Hausarbeit. Sie unterbrechen ihr Berufsleben länger und arbeiten viel häufiger als Männer in Teilzeit, somit verdienen sie insgesamt weniger Geld. Frauen sind daher viel öfter von Altersarmut bedroht als Männer.
Der Internationale Frauentag ist somit Grund all das zu feiern, was erreicht wurde aber auch zu zeigen, was noch erreicht werden muss.


Im Gebiet des Landkreises Ansbach liegen die drei ehemaligen Reichsstädte Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Sie sind im Kreiswappen durch den Reichsadler vertreten. Die Zugehörigkeit des Ansbacher Gebietes zum Territorium der Nürnberger Burggrafen und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wird durch die sogenannte Hohenzollern-Vierung dokumentiert. Als allgemeines Symbol für Franken wurde zusätzlich der fränkische Rechen in das Landkreiswappen aufgenommen.

Landkreiswappen
© Landratsamt Ansbach