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3G, 2G und 3G plus

3G-Regel

Was bedeutet die 3G-Regel?

Seit dem 23. August 2021 gilt in Innenbereichen bei einer 7-Tage-Inzidenz von 35 oder mehr die 3G-Regel. Allerdings muss dazu die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen den Schwellenwert überschritten haben. Die Regelung tritt dann ab dem übernächsten darauf folgenden Tag in Kraft. Sie muss von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde unverzüglich bekannt gemacht werden.

Die 3G-Regel bedeutet: Wer nicht vollständig geimpft ist oder nicht als genesen gilt, muss künftig in vielen Fällen entweder einen Antigen-Schnelltest oder einen PCR-Test vorlegen.

So beispielsweise für:

  • die Teilnahme an Veranstaltungen in geschlossenen Räumen,
  • den Zugang zur Innengastronomie,
  • die Inanspruchnahme körpernaher Dienstleistungen in geschlossenen Räumen (Ausnahmen sind medizinische, therapeutische oder pflegerische Leistungen),
  • den Zugang zu geschlossenen Räumen von bestimmten Freizeiteinrichtungen,
  • die Sportausübung in geschlossenen Räumen,
  • Besuche in Krankenhäusern
  • und Beherbergungen (Hier gilt ein Testnachweiserfordernis bei Ankunft sowie zusätzlich alle weiteren 72 Stunden)



Wo gilt 3G?

Ab einer 7-Tage-Inzidenz von über 35 in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt gilt für geschlossene Räume breitflächig das 3G-Prinzip: Zugang haben deshalb nur Geimpfte, Genesene oder aktuell Getestete.

Dies betrifft öffentliche und private Einrichtungen, Veranstaltungen, Sportstätten, Fitnessstudios, die gesamte Kultur, Theater, Kinos, Museen, Gedenkstätten, Gastronomie, Beherbergung, die Hochschulen, Krankenhäuser, Bibliotheken und Archive, die außerschulischen Bildungsangebote wie Musikschulen und die Erwachsenenbildung, außerdem Freizeiteinrichtungen einschließlich Bäder, Thermen, Saunen, Seilbahnen und Ausflugsschiffe, Spielbanken, den touristischen Reisebusverkehr und ähnliches. Ebenso betroffen sind Dienstleistungen, bei denen körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist und die keine medizinischen, therapeutischen oder pflegerischen Leistungen sind.

In Alten- und Pflegeheimen, auf Messen, bei Volksfesten, in Clubs, Diskotheken, Bordellbetrieben sowie in vergleichbaren Freizeiteinrichtungen und bei größeren Veranstaltungen über 1.000 Personen gilt 3G inzidenzunabhängig innen sowie außen.


Welche Testnachweise sind bei der 3G-Regel erforderlich?

Folgende schriftliche oder elektronische negative Testergebnisse sind zulässig, soweit für die Nutzung oder die Zulassung zu bestimmten Einrichtungen, Betrieben oder Bereichen die 3G-Regel gilt:

  • ein PCR-Test, PoC-PCR-Test oder ein Test mittels weiterer Methoden der Nukleinsäureamplifikationstechnik, der vor höchstens 48 Stunden durchgeführt wurde,
  • ein POC-Antigentests, der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde, oder
  • ein vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassener, unter Aufsicht vorgenommener Antigentests zur Eigenanwendung durch Laien (Selbsttests), der vor höchstens 24 Stunden durchgeführt wurde.

Alle Testnachweise müssen den Bestimmungen der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung (SchAusnahmV) entsprechen.


Gilt die Testpflicht auch für Schülerinnen und Schüler?

Da in der Schule regelmäßig getestet wird, sind Schülerinnen und Schüler in Bayern bei der 3G-Regel von einer Testpflicht befreit. Dies gilt auch in den Ferien. Das bedeutet konkret, dass sich Schülerinnen oder Schüler nicht zusätzlich testen lassen müssen, wenn sie in den Ferien beispielsweise mit ihren Eltern in Innenbereiche von Schwimmbädern oder Restaurants wollen.

Angesichts der allgemeinen Schulpflicht in Deutschland (Vollzeitschulpflicht neun Jahre) kann grundsätzlich davon ausgegangen werden, dass Kinder im Grundschulalter automatisch von der Testpflicht befreit sind. Damit genügt nach Angaben des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege ein amtlicher Ausweis. Ältere Schüler können beispielsweise ihren Schülerausweis oder eine Schülerdauerkarte für den ÖPNV als Nachweis vorlegen, so das Ministerium weiter. Kinder unter sechs Jahren sind auch bei der 3G-Regel ohnehin von der Testpflicht befreit.

Aufgrund der regelmäßigen Tests in Schulen, haben Kinder und alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrem Impfstatus auch zu den Einrichtungen, bei denen die 3G plus-Regel Anwendung findet, Zutritt.

Bei 2G haben auch Kinder unter 12 Jahren Zutritt. Schülerinnen und Schüler ab 12 Jahren haben nur dann Zutritt, wenn sie geimpft sind.


Wer ist von der Testpflicht ausgenommen?

Ausgenommen von der Notwendigkeit der Vorlage eines Testnachweises sind:

  • Kinder bis zum 6. Geburtstag,
  • Schülerinnen und Schüler, die regelmäßigen Testungen im Rahmen des Schulbesuchs unterliegen, und
  • noch nicht eingeschulte Kinder

werden getesteten Personen gleichgestellt.

Was bedeutet 2G und 3G Plus?

Bei 2G muss nachgewiesen werden, dass man entweder geimpft oder genesen ist. 

Bei 3G Plus muss nachgewiesen werden, dass man geimpft, genesen oder mit PCR-Test negativ getestet ist. 

Die 14. Bayerische Infektionsschmutzmaßnahmenverordnung sieht vor, dass Basis für Öffnungen das 3G-Prinzip bildet, mit Freiheiten für Geimpfte, Genesene und Getestete.

Seit dem 6. Oktober 2021 können Betriebe und Veranstalter frei entscheiden, ob sie
weiterhin bei 3G bleiben oder lediglich Geimpfte und Genesene (sog. freiwilliges 2G) oder neben Geimpften und Genesenen zusätzlich Getestete mit einem PCR-Test (sog. freiwilliges 3G+) zulassen.

Die Anwendung von 2G oder 3G plus ist freiwillig und eine Entscheidung des jeweiligen Veranstalters oder Betreibers.

Welche Erleichterungen gelten für Betriebe und Veranstalter, die freiwillig 2G oder 3G plus anwenden?

Für Betriebe und Veranstalter die freiwillig 2G oder 3G plus anwenden, sind die Maskenpflicht und das Gebot des Mindestabstands aufgehoben. Etwaige Personenobergrenzen entfallen. Die Alkoholverbote bei Sport- und Kulturveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen werden ebenfalls aufgehoben.

Voraussetzung dafür sind strenge Zugangskontrollen. Missbrauch ist nicht nur bußgeldbewehrt, sondern gefährdet auch die allgemeine gewerberechtliche Zuverlässigkeit dessen, der nicht kontrolliert.


Wer gilt als vollständig geimpft bzw. genesen?

Als vollständig Geimpfte gelten Personen, die über einen vollständigen Impfschutz mit von der EU zugelassenen Impfstoffen verfügen. Das bedeutet je nach Impfstoff eine oder zwei Impfungen. Diese müssen 14 Tage zurückliegen. Der Impfnachweis ist in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument vorzulegen.

Als Genesene gelten Personen, die ein mindestens 28 Tage zurückliegendes positives PCR-Testergebnis nachweisen können. Das gilt bis zu sechs Monate, denn so lange kann man von einem ausreichenden Immunschutz ausgehen. Wichtig: Ein Nachweis von SARS-CoV-2-Antikörpern reicht nach jetzigem Stand nicht aus, um eine sichere Aussage über die Immunität zu treffen. Der Nachweis ist in deutscher, englischer, französischer, italienischer oder spanischer Sprache oder in einem elektronischen Dokument vorzulegen.

Liegt die COVID-19 Erkrankung mehr als sechs Monate zurück, benötigt der Genesene zudem eine einmalige Impfung, damit die Erleichterungen weiterhin für ihn gelten.

Personen, die gesichert positiv auf SARS-CoV-2-Antikörper getestet* und danach einmal geimpft wurden.
*Die labordiagnostischen Befunde sollen in einem nach der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiLiBÄK) arbeitenden oder nach DIN EN ISO 15189 akkreditierten Labor erhoben worden sein.

Stand: 11.10.2021

Wie kann nachgewiesen werden, dass man vollständig geimpft oder genesen ist?

Die Genesung wird nachgewiesen durch einen positiven PCR-Test auf das Coronavirus SARS-CoV-2, der mindestens 28 Tage, höchstens aber sechs Monate zurückliegt. Liegt die Infektion länger als 6 Monate zurück, so ist zusätzlich der Nachweis erforderlich, dass die Person mit einer singulären Impfdosis geimpft ist.

Inzwischen nach RKI Richtlinien auch als vollständig geimpft gelten:
Personen, die gesichert positiv auf SARS-CoV-2-Antikörper getestet* und danach einmal geimpft wurden.
*Die labordiagnostischen Befunde sollen in einem nach der Richtlinie der Bundesärztekammer zur Qualitätssicherung laboratoriumsmedizinischer Untersuchungen (RiLiBÄK) arbeitenden oder nach DIN EN ISO 15189 akkreditierten Labor erhoben worden sein.

Der Nachweis einer vollständigen Impfung gegen COVID-19 mit einem in der Europäischen Union zugelassenen Impfstoff steht ab Tag 15 nach der abschließenden Impfung dem erforderlichen Testnachweis gleich. Dies kann mit dem Impfpass (sog. Impfausweis) nachgewiesen werden, in welchem die Impfung gemäß § 22 IfSG dokumentiert wird. Sollte zum Zeitpunkt der Impfung kein Impfausweis vorhanden sein oder vorgelegt werden, so erfolgt die Dokumentation durch Ausstellung einer sog. Impfbescheinigung, welche dieselben Angaben enthält. Diese ist ebenfalls zum Nachweis einer vollständigen Impfung geeignet.

Vollständig geimpfte Personen sind neben den Personen, die die komplette Impfserie abgeschlossen haben, auch Personen, die nach Genesung von einer SARS-CoV-2-Infektion, die durch PCR-Testung nachgewiesen wurde, eine singuläre Impfdosis gegen COVID-19 erhalten haben.

Der digitale Impfnachweis ist eine zusätzliche Möglichkeit, um Corona-Impfungen zu dokumentieren. Geimpfte können damit Informationen wie Impfzeitpunkt und Impfstoff bequem auf ihren Smartphones – entweder in der CovPass-App oder in der Corona-Warn-App – digital speichern.

Weitere Informationen zum digitalen Impfnachweis finden Sie hier.

Stand: 10.06.2021


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