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Öffentlicher Personennahverkeht (ÖPNV) - Unterwegs mit Bus und Bahn

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) hat einen großen Stellenwert im Landkreis Ansbach. Der Landkreis wird durch 87 öffentliche Buslinien und über 1.900 Bushaltestellen erschlossen. Zugleich befinden sich mit der Eisenbahnhauptstrecke Treuchtlingen – Ansbach – Würzburg, der IC-Linie Stuttgart – Ansbach – Nürnberg sowie dem S-Bahn-Netz des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN) im Landkreis 16 Bahnstationen – und mit der Reaktivierung von Strecken für den Personenverkehr kommen weitere hinzu.

Die aktuellen Fahrpläne der Strecken finden Sie hier.

Externer Link: VGN Liniennetz
© VGN 

Aktuelles aus dem ÖPNV

Beförderung in Zeiten der Corona-Pandemie

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Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen besteht für Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt, FFP2-Maskenpflicht. Dies gilt ebenfalls für den freigestellten Schülerverkehr.
Seit Beginn der Corona-Pandemie findet zudem ein enger Austausch zwischen dem für den ÖPNV und die Schülerbeförderung zuständigen Sachgebiet im Landratsamt Ansbach und den Schulen sowie den Verkehrsunternehmen statt, damit eine möglichst sichere Beförderung der Schülerinnen und Schüler ...mehr


Verkehrskonzept Triesdorf

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Das Bildungszentrum Triesdorf besuchen regelmäßig ca. 3.500 Studierende, Schüler_innen und Lehrgangsteilnehmer_innen. Das Bildungszentrum Triesdorf verfügt über ein breites Portfolio verschiedener Bildungseinrichtungen. Dazu gehören u. a. die FOS/BOS, die Hochschule Weihenstephan-Triesdorf, die Berufsschule und die Landwirtschaftlichen Lehranstalten. Hinzu kommen noch zahlreiche Möglichkeiten, Fortbildungen und Thementage zu besuchen.
Zur besseren Anbindung an den ÖPNV wurde ein Konzept mit einem Bündel an Maßnahmen beschlossen, um eine bessere Erreichbarkeit des Bildungsstandortes sicherzustellen. Dazu gehören unter anderem zusätzliche Fahrten vom Bahnhof Triesdorf nach ...mehr


Überblick über den ÖPNV im Landkreis Ansbach

Nach § 8 Abs. 3 Personenbeförderungsgesetz (PBefG) sind die Aufgabenträger zuständig für eine ausreichende Bedienung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen im ÖPNV. Seit 1996 sind mit Wirksamwerden des Gesetzes zur Regionalisierung des ÖPNV (RegG), des Personenbeförderungsgesetzes (PBefG) und des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr (BayÖPNVG) die Landkreise und kreisfreien Städte als Aufgabenträger festgelegt. Gleichzeitig legt Art. 8 Abs. 1 BayÖPNVG fest, dass „die Planung, Organisation und Sicherstellung des allgemeinen öffentlichen Personennahverkehrs […] eine freiwillige Aufgabe der Landkreise und kreisfreien Gemeinden im eigenen Wirkungskreis [ist]. Sie führen diese Aufgaben in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit durch.“

Der Großteil der Verkehrsleistungen im Landkreis Ansbach wird eigenwirtschaftlich erbracht. Dies ist dann der Fall, wenn ein Busunternehmen einen Antrag auf die eigenwirtschaftliche Bedienung einer Linie stellt und von der Regierung von Mittelfranken als Aufsichtsbehörde die Genehmigung (Konzession) dafür erteilt bekommt. Bei eigenwirtschaftlichen Linien erfolgt die Bedienung durch den Unternehmer „in Eigenregie“, er „lebt“ von den Tarifeinnahmen und muss den wirtschaftlichen Betrieb im Rahmen seines unternehmerischen Handelns selbst ausgestalten. Der Gesetzgeber sieht dabei für die öffentlichen Linien einen Vorrang dieser eigenwirtschaftlichen Verkehre gegenüber einer Beauftragung durch den Landkreis vor (§ 8 Abs. 4 PBefG). Eine gemeinwirtschaftliche Bedienung kommt wiederum dann zum Tragen, wenn eine ausreichende Verkehrsbedienung eigenwirtschaftlich nicht möglich ist oder eigenwirtschaftliche Anträge nicht fristgerecht eingereicht werden. Erst dann dürfen öffentliche Zuschüsse gewährt und gemeinwirtschaftliche Verkehre genehmigt werden.
Übrigens: Die Zuständigkeit für den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) liegt beim Freistaat Bayern. Aber auch hier ist der Landkreis eingebunden, da er für eine funktionierende Bus-Schiene-Anbindung verantwortlich ist.

Linienverkehr

Der Landkreis Ansbach wird durch 87 öffentliche Buslinien erschlossen. Bei 75 Linien gilt der Verbundtarif des Verkehrsverbundes Großraum Nürnberg (VGN), bei den übrigen 12 Linien verkehren 9 Linien landkreisübergreifend nach Baden-Württemberg und 1 Linie in den Landkreis Donau-Ries. Von den 85 ganzjährig verkehrenden öffentlichen Linien fahren 74 Linien (87 %) regelmäßig auch in den Ferien, 38 (45 %) an Samstagen und 7 (8 %) an Sonn- und Feiertagen.
Hier finden Sie das Liniennetz innerhalb des Landkreises Ansbach: https://www.vgn.de/liniennetze/landkreis_ansbach/
Die einzelnen Linienfahrpläne lassen sich hier abrufen: https://www.vgn.de/netz-fahrplaene/linien/.
Im Landkreis werden für die Verkehrsplanung Linien meist gebündelt zusammengefasst. Dieses Linienbündelungskonzept ermöglicht dem Landkreis, das Verkehrsangebot innerhalb dieses Bereiches zusammenhängend zu überplanen und entsprechend der Zielsetzung des Nahverkehrsplanes sowohl fahrplantechnisch als auch finanziell zu optimieren.

Bedarfsverkehr

Bedarfsverkehre übersteigen bzw. ergänzen das reguläre ÖPNV-Angebot. Sie kommen beispielsweise in Gebieten und in Verkehrszeiten mit schwacher Nachfrage zum Einsatz. Sie werden also nur dann eingesetzt, wenn ein konkreter Bedarf für einen ÖPNV besteht. Somit werden Leerfahrten vermieden und die Erschließung auch kleinerer Orte ermöglicht.

Anrufsammeltaxi (AST)

Das Anrufsammeltaxi (AST) ermöglicht die Beförderung zum und von einem Bahnhof in die verschiedenen Ortsteile beziehungsweise Gemeinden. Das AST holt von der vereinbarten Haltestelle ab und fährt zum Bahnhof bzw. es holt vom Bahnhof ab und fährt am Zielort bis vor die Haustür. Es fährt damit nicht unbedingt auf dem Linienweg des Busses, sondern wählt den günstigsten Weg. Jedem Bahnhof ist ein Bedienungsgebiet zugeordnet, in dem das AST genutzt werden kann. Zwischen den Bedienungsgebieten zu fahren ist nicht möglich. Das AST muss in der Regel mindestens 1 Stunde vor der Abfahrtszeit bestellt und es muss ein Aufschlag zur normalen Linienfahrkarte entrichtet werden.

Bedienungsgebiete, Fahrpläne, Vorbestellungszeiten und Telefonnummern findet man auf der VGN-Homepage unter https://www.vgn.de/netz-fahrplaene/anrufsammeltaxi/landkreis-ansbach

Rufbusse (RBu)

Rufbusse werden im Fahrplan als RBu gekennzeichnet. Im Gegensatz zum Anrufsammeltaxi verkehren diese nach einem Linienfahrplan. So werden beispielsweise bei einigen Linien Busse am frühen Morgen als Rufbus-Fahrten durchgeführt, wenn es sich hier um eine Schwachverkehrszeit mit einer nur geringen Nachfrage handelt. Da Rufbusse nach Bedarf fahren, müssen auch diese rechtzeitig bestellt werden. Vorbestellungszeiten und Telefonnummern finden Sie in den jeweiligen Linienfahrplänen. Für Rufbusse gilt der normale VGN-Tarif, ohne Aufschlag.


weitere Angebote

Mitfahrzentrale MiFaZ

Geld sparen und Gutes für die Umwelt tun – die Online-Mitfahrzentrale des Landkreises Ansbach macht es möglich.
Im Internet unter www.an.mifaz.de kann kostenfrei nach Mitfahrmöglichkeiten im Landkreis, in der Metropolregion Nürnberg sowie bayern- und deutschlandweit gesucht oder selbst eine Mitfahrt angeboten werden.

Bürgerbusse

Bürgerbusse werden von den Gemeinden selbst eingerichtet und meist ehrenamtlich betrieben, so beispielsweise in den Gemeinden Dinkelsbühl, Weidenbach, Ornbau, Sachsen und den NorA-Gemeinden. Es handelt sich damit in der Regel nicht um ein ÖPNV-Angebot. Oft verkehren die Busse jedoch nach einem eigenen Fahrplan. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die jeweilige Gemeinde.

Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN)

Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) ist ein Zusammenschluss von Aufgabenträgern für den ÖPNV und Verkehrsunternehmen. Auch der Landkreis Ansbach ist Mitglied des VGN. Die VGN GmbH nimmt dabei wiederum Aufgaben des ÖPNV wahr. Dazu gehören vor allem die Fortentwicklung des Gemeinschaftstarifs, die Einnahmenaufteilung, Marketingmaßnahmen für den Verbundverkehr, die Durchführung von Verkehrserhebungen und -planungen, die Erstellung von Bedienungskonzepten, die Koordination des Liniennetzes sowie die Erstellung des Verbundfahrplans. Weitere Informationen finden Sie unter https://www.vgn.de/ueber-uns/.

Schulbusse und ÖPNV

Oftmals werden Linienbusse als Schulbusse wahrgenommen. Die Schülerbeförderung wird aber vorrangig mit dem ÖPNV erbracht, denn der Gesetzgeber sieht vor, dass sich für die Schülerbeförderung zuvorderst öffentlichem Nahverkehr bedient wird. Bevor also klassische Schulbusse (im Fachjargon „freigestellter Schülerverkehr“) zum Einsatz kommen, muss nach Möglichkeit mittels ÖPNV befördert werden. Der freigestellte Schülerverkehr kommt dann zum Tragen, wenn die Schülerbeförderung zum Beispiel aus wirtschaftlichen oder sachlichen Gründen mit dem ÖPNV nicht erbracht werden kann.
Der Landkreis Ansbach nimmt dabei eine Doppelrolle ein: Er organisiert den allgemeinen ÖPNV als hierfür zuständiger Aufgabenträger, ist aber auch Träger der Schülerbeförderung für die weiterführenden Schulen wie auch der Förderschulen. Für Grund- und Mittelschulen sind die jeweiligen Gemeinden zuständig.
Die Festlegung der Strecken sowie die dazugehörigen Fahrpläne werden zunächst im Rahmen der unternehmerischen Selbstorganisation vom Verkehrsunternehmen selbst geplant. Der Fahrplan wird anschließend der Regierung von Mittelfranken als Konzessionsgeberin zur Genehmigung unter Anhörung des Aufgabenträgers und der betroffenen Gemeinden vorgelegt.

Ihre Ansprechpartner

Sie haben weitere Fragen? Wir sind für Sie da!

Mobilitätsberatung beim Landkreis Ansbach:

Frau Neundörfer
Sachgebiet 24 - ÖPNV, Kostenfreiheit Schulweg
Crailsheimstraße 1
91522 Ansbach
Herr Thomas Korbacher
Sachgebiet 24 - ÖPNV
stellv. Sachgebietsleitung
Crailsheimstraße 1
91522 Ansbach
Telefon:  (0981) 468-2401
Fax:  (0981) 468-18 2419
E-Mail:  thomas.korbacher@landratsamt-ansbach.de
E-Mail:  oepnv@landratsamt-ansbach.de
Internet:  www.landkreis-ansbach.de
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Informationen:

Wiederaufnahme des Personennahverkehrs auf der Bahnstrecke Dombühl – Dinkelsbühl:

Gutachten Stadtwerke Ulm 29.09.2015 [PDF: 2,6 MB]

Ausgleichszahlungen 2017 [PDF: 115 kB]


S4-Verlängerung von Dombühl nach Crailsheim:

Hier finden Sie die Machbarkeitsstudie.