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Gemeinsam stark sein: Regionaltag für die Pflegefachkräfte von morgen

Sie sind entscheidend für die Zukunft unseres Gesundheitswesens: Pflegefachkräfte. Bei einem Regionaltag haben das Regionalmanagement des Landkreises Ansbach und die Gesundheitsregion Plus Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach nun Auszubildende im zweiten Lehrjahr eingeladen, sich auszutauschen und zu vernetzen. Ziel war es, das Zusammengehörigkeitsgefühl zu stärken und gleichzeitig eine Verbindung zur Region herzustellen. Dazu erwartete die Azubis am Campus der Hochschule Ansbach in Rothenburg ob der Tauber ein buntes Programm aus Vorträgen, Spielen und Naturerlebnis.

Zu Beginn konnten sich die Teilnehmenden unter Anleitung des Teams der Koordinierungsstelle des Ausbildungsverbundes Westmittelfranken spielerisch kennenlernen Mitarbeitende des Tourismusverbandes Romantisches Franken hatten ein Quiz zum Landkreis Ansbach vorbereitet. Anschließend ging es mit einem Vortrag weiter: Das Landesamt für Pflege vermittelte den Auszubildenden Strategien für Krisensituationen. Sie sollen lernen, Resilienz aufzubauen, also die Fähigkeit, gesund mit Belastungen umzugehen. Denn von Schichtdienst über Papierkram bis hin zur Ruhelosigkeit – am Aktionstag stellten sich einige Themen heraus, die schon die jungen Menschen belasten und verunsichern.

Am Nachmittag ging es raus in die Natur: Ranger-Partnerinnen und -Partner vom Naturpark Frankenhöhe führten die Azubis durch das Taubertal. Dort erlebten sie gemeinsam positive Wirkungen von Natur und Kulturlandschaft. Sie durften barfuß durch Wiesen laufen, den entspannenden Geräuschen des Flusses lauschen und bewusst durchatmen. Außerdem wurden sie über die Wirkstoffe verschiedener Pflanzen informiert, beispielsweise über die Herz-Kreislauf-Unterstützung von Weißdorn.

Bei der abschließenden Feedbackrunde sei der Aktionstag gelobt worden, berichten Andrea Denzinger vom Regionalmanagement und Christina Löhner von der Gesundheitsregion. „Entspannter Tag“, „interessant“ oder „total lustig“ seien Rückmeldungen der Auszubildenden gewesen. Auch Landrat Marco Meier zeigte sich von der Veranstaltung begeistert: „Wir brauchen jede einzelne Pflegefachkraft – heute und in Zukunft. Deshalb dürfen wir junge Menschen in diesem anspruchsvollen Beruf nicht alleinlassen. Vernetzung, gegenseitige Unterstützung und der richtige Umgang mit Stress und Krisen sind entscheidend, damit sie gesund und motiviert im Beruf bleiben können. Wer Fachkräfte sichern will, muss Menschen stärken. Genau dazu leistet dieser Regionaltag einen wichtigen Beitrag.“

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