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Hohe Auszeichnung für Kreisbrandrat Thomas Müller

Quelle: Landratsamt Ansbach

Kreisbrandrat Thomas Müller ist in der Kreistagssitzung vom 2. Oktober 2026 mit der Landkreismedaille in Gold ausgezeichnet worden. Damit wurden seine hervorragenden Verdienste rund um das Feuerwehrwesen im Landkreis Ansbach gewürdigt. Landrat Marco Meier hob insbesondere Müllers viele Kriseneinsätze hervor, in denen er als besonnener Einsatzleiter gewirkt habe. Auch an der planmäßigen Fertigstellung der neuen Integrierten Leitstelle in Ansbach-Brodswinden habe er maßgeblichen Anteil gehabt.

Thomas Müller hat seinen Feuerwehrdienst bei seiner Heimatfeuerwehr in Dinkelsbühl begonnen, wurde 1997 zum Ersten Kommandanten gewählt. Im gleichen Jahr wurde er zum Kreisbrandmeister bestellt. Er wurde am 23. September 2008 durch die Kommandanten des Landkreises Ansbach zum Kreisbrandrat gewählt. Sein Dienstbezirk umfasst den gesamten Landkreis Ansbach mit aktuell insgesamt 294 Freiwilligen Feuerwehren und zwei Werksfeuerwehren.

„Während seiner Dienstzeit waren oft taktisches Geschick und schnelle Entscheidungen, oft mit großer Tragweite, gefordert“, so Landrat Marco Meier in seiner Laudatio. „Durch seine ruhige und besonnene Art ist er bei Großschadenslagen ein vorbildlicher Einsatzleiter. Unter oft schwierigen Bedingungen hat er sein außerordentliches Engagement unter Beweis gestellt. Sein Fachwissen ist bei den Feuerwehren des Landkreises Ansbach und darüber hinaus sehr geschätzt. Er hat sich in vielen Lehrgängen weitergebildet und sein Wissen stets erweitert. Er kennt das Feuerwehrwesen in seinem Bereich sehr genau. Sein Wissen und auch seine Persönlichkeit haben ihn als Kreisbrandrat qualifiziert.“ Als Geschäftsleiter des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach (ZRF AN) war Müllers Großprojekt der Bau der neuen Integrierten Leitstelle in Ansbach-Brodswinden, den er mit Elan und Herzblut vorantrieb.

Überrascht, erfreut, dankbar und bescheiden reagierte der Geehrte im Kreistag auf die Auszeichnung. „Dann war nicht alles verkehrt“: Mit dieser Aussage blickte er auf 18 Jahre als Kreisbrandrat zurück. Die Ehrung sehe er als Anerkennung der Leistung der gesamten Feuerwehrführung im Landkreis Ansbach, denn „Sicherheit, Brandschutz und Katastrophenschutz sind immer Teamleistung und Erfolg in diesem Spektrum ist immer Teamsache“, so Müller. Er hoffe, dass die Feuerwehren weiterhin diese hohe Anerkennung und Wertschätzung erfahren. Der Nachfolger auf der Position des Kreisbrandrates steht bereits fest. Am 25. Oktober 2026 soll Christian Schmidt aus Dietenhofen sein Amt antreten.

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