„UnternehmerSchule“ bringt Geschäftsideen zum Fliegen
Die kostenfreie sechsteilige „UnternehmerSchule“ der Wirtschaftsförderung am Landratsamt Ansbach war ein voller Erfolg und hat sich als Plattform für angehende Gründerinnen und Gründer sowie Selbstständige in der Region etabliert. Mit insgesamt 162 Anmeldungen zu den einzelnen Modulen und bereits sechs realisierten Gründungen fällt die Bilanz durchweg positiv aus.
Im Fokus der Veranstaltungsreihe standen alle Themenfelder, die für eine erfolgreiche Existenzgründung und unternehmerische Tätigkeit wichtig sind: Business- und Finanzplanung, Unternehmerpersönlichkeit, Rechtliches, Förderungen und ganz praktische Tipps. Vermittelt wurde praxisnahes Wissen durch Expertinnen und Experten aus gründungsrelevanten Institutionen, darunter Banken, Versicherungen, Rechtsanwaltskanzleien, dem Finanzamt, der Agentur für Arbeit sowie der Industrie- und Handelskammer und der Handwerkskammer. Neben der Wissensvermittlung bot die „UnternehmerSchule“ die Möglichkeit zum direkten Austausch mit relevanten Ansprechpartnern und zum Aufbau belastbarer Netzwerke in der Region.
Einen Höhepunkt bildeten die persönlichen Erfahrungsberichte erfolgreicher Unternehmerpersönlichkeiten, darunter Warja Jones (Lokal Lemons), Luis Weiherer (IHR&WIR) sowie Siegfried Müller, Mehrfachgründer und Initiator des TechnologieCampus Dinkelsbühl. Ihre Einblicke in unternehmerische Praxis und Herausforderungen wurden von den Teilnehmenden als besonders inspirierend hervorgehoben.
Die Rückmeldungen aus den begleitenden Feedbackbögen unterstreichen den hohen Nutzen der Seminarreihe. So wurde die Veranstaltung unter anderem als „kurzweilig“ beschrieben, bei der „selbst trockener Stoff lebendig und mit viel Inhalt wiedergegeben“ wurde. Eine Teilnehmerin resümierte: „Die Seminarreihe war sehr hilfreich, klug aufeinander aufgebaut und eine tolle Möglichkeit, Netzwerke auszubauen. Es war bei jedem Termin mindestens ein super hilfreicher Tipp dabei. Die Teilnahme hat sich absolut gelohnt.“
Besonders positiv hervorgehoben wurde zudem die Vielfalt der Referierenden, darunter auch junge und weibliche Vorbilder, die neue Perspektiven einbrachten. Gleichzeitig wurden konstruktive Anregungen für die Weiterentwicklung des Formats gegeben. So wünschen sich Teilnehmer künftig eine stärkere Einbindung aktueller Themen wie den Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Gründungsprozessen sowie in der Kundenakquise. Die Wirtschaftsförderung greift diese Rückmeldungen für die nächste „UnternehmerSchule“, die 2027 geplant ist, gerne auf.