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FAQs

Was ist ein Radschutzstreifen und wofür wird er eingesetzt?

Ein Radschutzstreifen ist ein markierter Bereich am Fahrbahnrand, der Radfahrenden eine bevorzugte Nutzung ermöglicht. Er dient der Verbesserung der Verkehrssicherheit, indem er den Radverkehr sichtbar macht und den Abstand zum vorbeifließenden Verkehr erhöht.

Wann ist die Einrichtung eines Radschutzstreifens sinnvoll?

Radschutzstreifen sind besonders dort sinnvoll, wo kein Platz für baulich getrennte Radwege vorhanden ist, aber dennoch eine Verbesserung der Radverkehrssituation erreicht werden soll – etwa auf innerörtlichen Straßen mit mittlerem Verkehrsaufkommen.

Worin unterscheidet sich ein Radschutzstreifen von einem Radfahrstreifen?

Ein Radfahrstreifen ist durch eine durchgezogene Linie markiert und darf von Autos nicht befahren werden. Ein Radschutzstreifen hingegen ist gestrichelt und kann im Bedarfsfall mitbenutzt werden.

Dürfen Autos auf einem Radschutzstreifen fahren?

Grundsätzlich dürfen Kraftfahrzeuge den Radschutzstreifen bei Bedarf überfahren. Aufgrund der verengten Kernfahrbahn ist es im Rahmen des Verkehrsversuchs unerlässlich, dass Kraftfahrzeuge diesen Bereich als Fahrbahn nutzen. Wichtig dabei ist, dass dadurch kein Radfahrer gefährdet werden darf.

Welche Regeln bestehen für Park- und Haltevorgänge auf Radschutzstreifen?

Das Halten und Parken auf Radschutzstreifen ist grundsätzlich unzulässig, da dadurch der Schutzraum für Radfahrende blockiert wird. Kurzzeitiges Halten ist nur in klar begründeten Ausnahmefällen erlaubt, sofern keine Gefährdung oder Behinderung des Radverkehrs entsteht. Beim Ein- und Aussteigen sowie beim Be- und Entladen ist besonders auf Radfahrende zu achten (z. B. „Dooring“-Gefahr durch unachtsam geöffnete Fahrzeugtüren).

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