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Suchtprävention, die junge Menschen erreicht: Workshops zu „Vapes & Nikotin“ an Schulen

Wie schnell kann aus Ausprobieren Gewohnheit werden? Was steckt eigentlich in Vapes? Und welche Rolle spielt Nikotin bei der Entstehung einer Abhängigkeit? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigten sich Jugendliche bei den diesjährigen Suchtpräventionsworkshops „Vapes & Nikotin“ der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Ansbach.

Aufgrund der positiven Erfahrungen aus dem Vorjahr wurde das Präventionsangebot 2026 erneut aufgelegt. Gemeinsam mit den Suchtpräventionsfachkräften des Blauen Kreuzes e. V. Ansbach konnten in diesem Jahr acht Schulklassen erreicht werden. Das Angebot richtete sich insbesondere an Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Jahrgangsstufe.

Im Mittelpunkt der rund 90-minütigen Workshops standen Teamspiele, Gruppenübungen und Elemente der Selbstreflexion – Jugendliche wurden aktiv eingebunden. Auf spielerische und praxisnahe Weise erhielten sie Informationen zu Vapes, Nikotin und weiteren Suchtmitteln und setzten sich mit der Frage auseinander, wie Sucht entstehen kann. Gleichzeitig boten die Workshops Raum, das eigene Konsumverhalten zu reflektieren, Fragen zu stellen und gemeinsam über gesunde Entscheidungen ins Gespräch zu kommen.

„Wir möchten mit unseren Präventionsangeboten junge Menschen dort erreichen, wo ihre Fragen entstehen und wo die Themen in ihrem Alltag tatsächlich eine Rolle spielen. Gerade bei Vapes erleben wir, dass der Konsum für Jugendliche sehr präsent ist. Umso wichtiger ist es, frühzeitig sachlich zu informieren, zum Nachdenken anzuregen und ihnen einen offenen Raum für ihre Fragen zu geben.“ Johannes Gehring, Kreisjugendpfleger des Landkreises Ansbach

Die Kosten für die Referentinnen und Referenten wurden vollständig von der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises Ansbach übernommen. Damit konnten die Schulen das Angebot kostenfrei nutzen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Blauen Kreuz e. V. Ansbach und die Rückmeldungen aus den Schulklassen zeigen: Suchtprävention kann besonders dann wirken, wenn sie lebensnah, interaktiv und auf Augenhöhe mit jungen Menschen stattfindet.

Bei Interesse können Sie sich gerne an uns wenden: komm.jugendarbeit@landratsamt-ansbach.de oder Telefon 0981 468-5582

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