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Von Angussteak bis Zwetschgenfruchtaufstrich: Neue Nahversorger-Karte zeigt regionale Vielfalt

Wer regionale Lebensmittel einkaufen möchte, findet im Landkreis Ansbach eine beeindruckende Vielfalt an Möglichkeiten. Die neue Nahversorger-Karte des Regionalmanagements am Landratsamt Ansbach bündelt 280 Adressen und macht das Angebot regionaler Lebensmittel und Nahversorger auf einen Blick sichtbar. Von Direktvermarktern über Bäcker und Metzger bis hin zu Dorfläden, Verkaufshütten und 24/7-Automaten und Wochenmärkten reicht das Spektrum.

Die druckfrische Auflage wurde an Rathäuser, Tourist-Informationen, Ferienhöfe und weitere Einrichtungen verteilt. Außerdem wird die Karte in das kommende Landkreis-Magazin eingeheftet. Die Karte im praktischen DIN-A6-Postkartenformat ist kostenlos erhältlich und auch unter www.direkvermarktung-landkreis-ansbach.de abrufbar. Online stehen zusätzlich Informationen zu den einzelnen Nahversorgern und deren Produktsortimenten zur Verfügung.

Vorgestellt wurde die neue Karte nun im Rahmen eines Betriebsbesuchs bei der Schäferei Sommersdorf. „Gerade an einem Betrieb wie der Schäferei Sommersdorf wird deutlich, wie vielfältig regionale Wertschöpfung ist: Hier verbinden sich Landwirtschaft, Landschaftspflege, Tierhaltung, Lebensmittelproduktion und Direktvermarktung“, so Landrat Marco Meier. „Unsere Nahversorger-Karte macht diese Vielfalt sichtbar und zeigt den Bürgerinnen und Bürgern, wo sie regionale Produkte direkt vor Ort finden können“, fügt er hinzu.

Zur Schäferei Sommersdorf von Sven Hödel gehören rund 400 Mutterschafe, zahlreiche Lämmer und etwa 35 Ziegen. Neben Lammfleisch werden verschiedene Ziegenmilchprodukte wie Joghurt und Frisch- und Grillkäse sowie Schafwollpellets als natürlicher Dünger vermarktet.

Über die Schäferei hinaus spielt die Schafhaltung eine wichtige Rolle für die Landschaftspflege, auch die Schäferei Sommersdorf bewirtschaftet 30 Hektar Landschaftspflegefläche. Die Haltung der Tiere trägt durch die Beweidung zum Erhalt wertvoller Kulturlandschaften bei. Für die Schäfereien ist die Landschaftspflege eine wesentliche wirtschaftliche Grundlage.

„Die Regionalmanagement- Maßnahme „Innovativ nahversorgt“ verfolgt das Ziel, die Wertschätzung für regionale Lebensmittel, das Lebensmittelhandwerk und die Menschen dahinter zu stärken. Mit der Nahversorger-Karte möchten wir die vielen engagierten Betriebe im Landkreis sichtbarer machen und Verbraucherinnen und Verbraucher dazu einladen, die Vielfalt regionaler Angebote zu entdecken“, so Andrea Denzinger, Regionalmanagerin des Landkreises Ansbach und lädt ein: „wer Hofgeschichten von unseren Nahversorgern hören möchte, ist herzlich zum Grüne-Couch-Gespräch am 22. September in Feuchtwangen eingeladen.“

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