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Neue Perspektive für Fachschule

Quelle: Landratsamt Ansbach

Die Fachschule Ernährung und Haushaltsführung erhält eine neue Perspektive. Ab Frühjahr 2027 soll der einsemestrige Studiengang nicht mehr in Ansbach (Mariusstraße 27, „Landwirtschaftsschule“), sondern in Räumen des „Weißen Schlosses“ in Triesdorf (Marktgemeinde Weidenbach) stattfinden. Landrat Marco Meier hatte sich für diese Lösung eingesetzt: „Triesdorf ist das landwirtschaftliche Kompetenzzentrum im Landkreis Ansbach und weit darüber hinaus. Hier bündeln wir das Know-How, erzielen Synergien und schaffen insgesamt eine breitere Aufmerksamkeit für die zahlreichen Bildungsangebote.“ Der Kreisausschuss hat den Landrat in seiner jüngsten Sitzung beauftragt, einen Vertrag zur Anmietung der Unterrichtsräume mit dem Bezirk Mittelfranken abzuschließen.

„Der Bezirk Mittelfranken steht einer Vermietung der Räume an den Landkreis Ansbach sehr positiv gegenüber“, äußert sich der Landrat zuversichtlich. Bezirk und Landkreis Ansbach seien sich über Eckpunkte bereits einig. „Für die Unterstützung bin ich dem Bezirkstag und dem Präsidenten Peter-Daniel Forster, den Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf mit Leiter Markus Heinz sowie dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Ansbach mit Leiter Bernd Nagel sehr dankbar“, so Marco Meier.

Mit dem Ende des Schuljahres 2026 wird voraussichtlich bis März 2027 kein Unterricht der Hauswirtschaft in den Räumen der Landwirtschaftsschule in Ansbach stattfindet. Der nächste Lehrgang soll ab März 2027 im „Weißen Schloss“ Triesdorf angeboten werden.

Die Liegenschaft des Landkreises Ansbach in der Mariusstraße musste seit dem Umzug der eigentlichen Landwirtschaftsschule von Ansbach nach Uffenheim mit einer unterdurchschnittlichen Auslastung betrieben werden. Die Liegenschaft kann nun vorerst stillgelegt und für einen möglichen Verkauf vorbereitet werden. Für die Fachschule Ernährung und Haushaltsführung gingen die Anmeldezahlen zuletzt zurück. „Diesen Trend möchten wir mit dem Umzug nach Triesdorf gerne umkehren und damit ein wichtiges Signal zur Stärkung unserer Landwirtschaft setzen“, so Landrat Marco Meier abschließend.

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