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Handreichung „Denkmalschutz als Chance“ bündelt Wissen für die Praxis

Quelle: Landratsamt Ansbach

Historische Gebäude prägen Städte, Gemeinden, Märkte und Dörfer im Landkreis Ansbach. Sie erzählen Ortsgeschichte, stiften Identität und können fachgerecht weiterentwickelt auch künftig attraktive Räume zum Wohnen, Arbeiten, Leben und Begegnen bieten. Mit der neuen Handreichung „Denkmalschutz als Chance“ stellt das Regionalmanagement am Landratsamt Ansbach kompakte Informationen und praxisnahe Anregungen für den Umgang mit historischer Bausubstanz bereit.

Auf zwölf Seiten sind zentrale Inhalte der Fachveranstaltung „Denkmalschutz als Chance – Gebäude zukunftssicher erhalten“ zusammengefasst, die im April 2026 in Wolframs-Eschenbach stattfand. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie sich Denkmäler technisch, finanziell und städtebaulich sinnvoll weiterentwickeln lassen. Die Veranstaltung brachte Fachleute aus Architektur, Verwaltung, Denkmalpflege, Städtebau und Finanzierung zusammen und zeigte anhand von Vorträgen und Praxisbeispielen auf, wie sich Denkmalschutz, energetische Sanierung, moderne Nutzung und Förderung miteinander verbinden lassen.

„Die Resonanz auf die Veranstaltung war groß und verdeutlichte das anhaltende Interesse am Erhalt historischer Gebäude“, sagt Regionalmanagerin Andrea Denzinger. „Mit der Handreichung möchten wir diese wertvollen Anregungen dauerhaft zugänglich machen und Kommunen, Fachleute sowie Bürgerinnen und Bürger bei eigenen Projekten unterstützen.“

Die Handreichung richtet sich an Kommunen, Ingenieurbüros, Energieexpertinnen und -experten, Handwerksbetriebe, Dienstleistungsunternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger. Sie greift wichtige Themen auf – von Aufgaben der Denkmalschutzbehörde und Fördermöglichkeiten über steuerliche und finanzielle Fragen bis hin zur energetischen Sanierung, kommunaler Ortsentwicklung und zu gelungenen Praxisbeispielen.

„Unsere historischen Gebäude sind ein wesentlicher Teil der Identität des Landkreises Ansbach. Sie zu erhalten bedeutet nicht, ihre Entwicklung zu verhindern. Vielmehr geht es darum, ihre besonderen Qualitäten zu bewahren und zugleich zeitgemäße, wirtschaftlich tragfähige Nutzungen zu ermöglichen. Die Handreichung soll dazu ermutigen, Chancen frühzeitig zu erkennen, fachlichen Rat einzuholen und gute Lösungen gemeinsam zu entwickeln“, betont Landrat Marco Meier.

Die Handreichung wurde an die Kommunen im Landkreis Ansbach, Ingenieurbüros und weitere Multiplikatoren verschickt. Darüber hinaus ist sie online unter www.regionalmanagement-landkreis-ansbach.de erhältlich.

Wer sich darüber hinaus für das Thema Bauen im Bestand interessiert, kann sich bei der Veranstaltung „Alte Hofgebäude – neue Chance“ des Regionalmanagements informieren. Am Donnerstag, 12. November 2026, geht es um 19 Uhr im Landgasthof Bergwirt in Herrieden um die Potenziale, Weiterentwicklung und nachhaltige Nutzung ehemaliger Hofstellen und landwirtschaftlicher Gebäude im ländlichen Raum.

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