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Der Ausbau der digitalen Sirenen schreitet voran

Die Städte und Gemeinden im Landkreis Ansbach setzen auf die Modernisierung des Warn- und Alarmierungssystems. Beim bundesweiten Warntag am 10. September 2026 werden gegen 11 Uhr erstmals digitale Sirenen an zahlreichen Standorten im Landkreis zu hören sein. Die neuen Anlagen sind Teil der schrittweisen Umstellung auf ein digitales Alarmierungsnetz, die bis zum 31. Dezember 2027 im gesamten Landkreis umgesetzt werden soll.

Beim diesjährigen Warntag werden nach derzeitigem Stand die digitalen Sirenen in Adelshofen, Arberg, Bruckberg, Burgoberbach, Colmberg, Dietenhofen, Geslau, Gebsattel, Lichtenau, Neuendettelsau, Neusitz, Ornbau, Rügland, Sachsen b. Ansbach, Schnelldorf, Steinsfeld, Wassertrüdingen, Weidenbach, Weihenzell und Windsbach ausgelöst. Mit der Umstellung auf digitale Alarmierung investieren die Städte und Gemeinden in eine moderne, leistungsfähige und zukunftssichere Warninfrastruktur. Die digitalen Sirenen ermöglichen eine zuverlässige Alarmierung der Feuerwehren und ergänzen die bestehenden Warnmittel wie Cell Broadcast, Warn-Apps sowie Rundfunkdurchsagen. Bei Gefahr können sie die Bevölkerung schnell und flächendeckend warnen. Die Umstellung erfolgt schrittweise. Nach und nach werden weitere Sirenenstandorte modernisiert oder neu errichtet und an das digitale Alarmierungsnetz angebunden. Ziel ist es, die digitale Alarmierung im Landkreis Ansbach bis Ende 2027 vollständig umzusetzen. „Die Sicherheit der Bevölkerung hat für uns höchste Priorität. Mit der digitalen Alarmierung schaffen die Städte und Gemeinden eine moderne und zuverlässige Infrastruktur für den Bevölkerungsschutz“, sagt Landrat Marco Meier.

Der bundesweite Warntag dient dazu, die Warnsysteme in Deutschland zu testen und die Bevölkerung mit den unterschiedlichen Warnmitteln vertraut zu machen. Der Probealarm am 10. September erfolgt ausschließlich zu Testzwecken. Bürgerinnen und Bürger werden daher gebeten, aufgrund der Sirenensignale keine Notrufe abzusetzen.

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