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Bessere Notfallversorgung durch Rettungswagen in Diespeck

Quelle: Landratsamt Ansbach

Ab sofort ist in Diespeck im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim ein Rettungswagen stationiert. Das Einsatzfahrzeug des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) ist im Auftrag des Zweckverbands für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Ansbach (ZRF) täglich von 8 bis 24 Uhr in Betrieb und deckt somit 112 Wochenstunden ab.

Die Stationierung geht auf eine gutachterliche Analyse der Versorgungssituation im Rettungsdienstbereich Ansbach zurück. Auf deren Grundlage hat der ZRF beschlossen, elf empfohlene Maßnahmen umzusetzen – darunter der Rettungswagen in Diespeck: Trotz gleichzeitig eintretender Notfallereignisse sollen Einsatzkräfte innerhalb der Hilfsfrist an den Einsatzschwerpunkten Neustadt/Aisch und Emskirchen ankommen. Auch im nordöstlichen Versorgungsbereich, in den Gemeinden Dachsbach und Uehlfeld, können so Defizite verringert werden. Zudem werden die Rettungswagen in Scheinfeld und Neuhof an der Zenn entlastet, die dadurch besser in ihrem eigenen Bereich verfügbar sind.

Anlässlich der Betriebsaufnahme erklärte Marco Meier, Landrat des Landkreises Ansbach und Verbandsvorsitzender des ZRF: „Hiermit setzen wir ein klares Zeichen für eine leistungsfähige und zukunftsfeste Notfallversorgung. Unser Anspruch ist, dass die Menschen im gesamten Rettungsdienstbereich auf schnelle und verlässliche Hilfe vertrauen können.“ Dr. Christian von Dobschütz, Landrat des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und stellvertretender Verbandsvorsitzender des ZRF, schloss sich an: „Ich freue mich, dass wir mit der Stationierung des Rettungswagens in Diespeck die Notfall-Versorgung unserer Bevölkerung im nordöstlichen Landkreis verbessern können. Denn bei einem Notfall zählt jede Minute und es ist entscheidend, dass Hilfe möglichst schnell bei den Menschen vor Ort ist.“

Gemäß der Prognose des Gutachtens soll der in Diespeck stationierte Rettungswagen rund 1.500 Notfalleinsätze pro Jahr übernehmen. Die Notfallversorgung wird dadurch deutlich verbessert. Es können also mehr Bürgerinnen und Bürger als bisher im Rettungsdienstbereich Ansbach in medizinischen Notfällen leitliniengerecht versorgt werden.

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