Inhalt

Abschied nach drei Jahrzehnten Luftrettung

Quelle: Landratsamt Ansbach

Nach exakt 30 Jahren als Notarzt in der Luftrettung hat Dr. Hermann Schröter seine Tätigkeit auf dem Rettungshubschrauber beendet. Im Rahmen einer Hangarfeier wurde er offiziell verabschiedet. Zahlreiche Kollegen, Wegbegleiter sowie Vertreter des Rettungsdienstes würdigten diesen ungewöhnlich langen Einsatz in der notfallmedizinischen Versorgung aus der Luft, in der Dr. Schröter nahezu 4000 Einsätze flog. Die Tätigkeit in der Luftrettung, berichtete der Mediziner aus Weihenzell, sei die erfüllendste in seinem beruflichen Leben gewesen. „Es ist wunderbar und führt zu ausgesprochener Zufriedenheit im Beruf, Menschen in akut bedrohlichen Situationen schnell und erfolgreich helfen zu können.“
Hohe fachliche Kompetenz, schnelle Entscheidungen und große persönliche Belastbarkeit – all das verlangt das Arbeitsfeld der Luftrettung den Hubschrauberteams ab. Während seiner Laufbahn begleitete Dr. Hermann Schröter unzählige Einsätze unter oftmals schwierigen Bedingungen und erlebte dabei alle Facetten der Notfallrettung. Er galt als überaus erfahrener und kompetenter Notarzt, der auch in kritischen Situationen verlässlich in der Lage war, ruhig zu entscheiden und schnell und präzise zu arbeiten.
An der Verabschiedung nahmen zahlreiche ehemalige und aktuelle Kollegen der Luftrettungsstandorte „Christoph 18“ in Ochsenfurt sowie „Christoph 65“ in Dinkelsbühl teil. An beiden Stationen prägte Dr. Schröter die Arbeit der Luftrettung über viele Jahre maßgeblich mit. Besonders hervorgehoben wurde neben der fachlichen Kompetenz auch sein großes Engagement rund um den Rettungsdienst, dem er als „Bodennotarzt“ und „Ärztlicher Leiter Rettungsdienst“ unverändert intensiv verbunden ist. Viele Entwicklungen strukturelle Veränderungen im Landkreis Ansbach und in der Stadt Ansbach sind mit seinem Namen verbunden.
Sichtlich berührt dankte Dr. Schröter den Notfallsanitätern und Piloten für die jahrzehntelange „wunderschöne Zeit“, wie er sagte. „Das Team hat uns getragen." Er wünschte allen für die Zukunft viel Erfolg bei der Rettung und Behandlung „der Notfallpatienten, die Euch brauchen“, sowie „immer sichere Landungen".

Seite teilen