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Risikoanalyse - Erstellung einer Tierhaltererklärung

  • Eine Checkliste für die Risikoanalyse inklusive eines Erfassungsbogens für Schwanz- und Ohrenverletzungen können Sie bereits jetzt im Internet downloaden, z. B. unter www.aktionsplan-kupierverzicht.bayern.de, und selbst oder zusammen mit Ihrem Berater oder Hoftierarzt ausfüllen.
  • Je nach Ergebnis Ihrer Risikoanalyse legen Sie schrittweise Optimierungsmaßnahmen für Ihren Betrieb fest, um das Auftreten von Schwanzbeißen zu minimieren. Es empfiehlt sich bei der Wahl der Optimierungsmaßnahmen die landwirtschaftliche Fachberatung und/oder Ihren Hoftierarzt einzubinden.
  • Zum Nachweis der Unerlässlichkeit des Kupierens der Schwänze füllen Sie (ggf. zusammen mit Ihrem Berater und/oder Hoftierarzt) die Tierhalter-Erklärung aus. Diese hat ab dem Zeitpunkt des Ausfüllens eine Gültigkeit von einem Jahr.

Tierhaltererklärung Schwanzkupieren bei Schweinen

Ausführliche Informationen zum Aktionsplan und Mustervordrucke finden Sie unter www.aktionsplan-kupierverzicht.bayern.de oder unter www.ringelschwanz.info.

Maßnahmenplan für Betriebe mit "2a-Einstufung"

Wer Schweine mit kupiertem Schwanz hält und in den Jahren 2020 und 2021 über 2 % Schwanz- und Ohrverletzungen in seinem Betrieb hatte, hat eine „2a-Einstufung“ in der Tierhaltererklärung vornehmen müssen.

Solche Betriebe müssen im Anschluss einen schriftlichen Plan, der weitergehende Maßnahmen zur Risikominimierung enthält, erstellen und der zuständigen Behörde (veterinaeramt@landratsamt-ansbach.de) zur Prüfung vorlegen. Der Termin für diese Vorlage ist in Bayern einheitlich der 15.11.2021.

Wie erstellen Sie einen Maßnahmenplan?

Die Erstellung des Maßnahmenplans ist mit dem Muster unter https://www.aktionsplankupierverzicht.bayern.de/download_formulare/index.htm sehr einfach möglich.

Sinnvoll ist es, den Maßnahmenplan mit dem Hoftierarzt oder dem landwirtschaftlichen Berater zu erstellen, um auch medizinische oder stallklimatische Veränderungen sicher zu erkennen. Die erkannten „Schwachpunkte“ oder „Risikopunkte sind vorzugsweise zu priorisieren und zu ändern (Licht. Luft, Beschäftigungsmaterial, Erkennen von und Umgang mit „Tätertieren“ oder „Opfertieren“ usw.).

Beachten Sie, dies für jede Nutzungsgruppe separat vorzunehmen.

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