Bürgermeisterin:
Patrick Peters
Einwohnerzahlen (Stand: 30.06.2025):
8.268
Fläche:
81,66 km²
Ortsteile:
Angerhof, Birkach, Bittelhof, Böckau, Brünst, Buschhof, Elbersroth, Esbach, Gimpertshausen, Gräbenwinden, Herrieden, Heuberg, Höfstetten, Hohenberg, Lammelbach, Lattenbuch, Leibelbach, Leuckersdorf, Leutenbuch, Limbach, Manndorf, Mühlbruck, Neunstetten, Niederdombach, Oberschönbronn, Rauenzell, Regmannsdorf, Rös, Roth, Sauerbach, Schernberg, Schönau, Seebronn, Sickersdorf, Stadel, Stegbruck, Steinbach, Velden, Winn
Partnerstädte/Partnerschaften:
- Die niederösterreichische Stadtgemeinde Melk liegt am rechten Ufer der Donau und wird als „das Tor zur Wachau“ bezeichnet. Teile der Stadt, wie das Stift Melk, sind Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Wachau. Melk ist die Bezirkshauptstadt des gleichnamigen Bezirks. www.melk.gv.at, www.niederoesterreich.at/melk. Herrieden und Melk sind nicht nur durch das Wasser der Altmühl und Donau miteinander verbunden. So ist bereits für das 8. Jh. n. Chr. die Verbindung von Herrieden und Melk dokumentiert, da Melk damals zum Besitz des Benediktinerklosters in Herrieden zählte.
- Bockau, der staatlich anerkannte Erholungsort im Naturpark Erzgebirge-Vogtland, in einer Höhenlage zwischen 450-550 M.ü.NN., ist idyllisch gelegen, von dicht bewaldeten Bergrücken umgeben und eignet sich ideal für ausgiebige Wanderungen und Entdeckungstouren. Der Bergbau, das Laborantenwesen und der Anbau von Heilkräutern, insbesondere der Angelika-Pflanze, prägten Bockaus Geschichte. So hat die Herstellung und der Vertrieb von Arzneien, Tinkturen und Kräuterlikören eine jahrhundertealte Tradition. Zu Ehren der Angelika-Wurzeln feiern die Bockauer im August alljährlich zünftig ihr Wurzelfest mit der Krönung des „Wurzelkönigs” oder „-königin”. www.bockau.de
- Die Stadt Herrieden pflegt seit vielen Jahren eine enge Partnerschaft mit der US Army Garrison Ansbach. 1988 wurde mit der 1st Armored-Division-Band der US-Army die Partnerschaftsurkunde unterzeichnet. Am 04.11.1992 wurde die Partnerschaft in die 235th Base Support Battalion der US-Army Ansbach umgewandelt. Seit dieser Zeit werden viele gemeinsame Treffen organisiert, aus denen sich zahlreiche Freundschaften entwickelt haben.
Besonderheiten der Kommune
Herrieden, die Aktivstadt an der Altmühl, liegt im Zentrum des Landkreises Ansbach und blickt auf eine lange und ereignisreiche Geschichte zurück. Der erste Abt des Klosters, Abt Deocar, war nachweislich der Beichtvater Karls des Großen. Mit ihrer über 1225-jährigen Geschichte vereint die Aktivstadt an der Altmühl heute die Vorteile einer lebendigen Kleinstadt und die Vorzüge, die das Leben auf dem Land attraktiv machen. Im Zeitraum von 1988 bis heute stieg die Einwohnerzahl von 6321 auf über 8000 kontinuierlich an.
Aktivität ist ein Attribut, das für Herrieden als Kommune ebenso gilt wie für die unterschiedlichen Angebote für Einheimische und Gäste. Ein breites Spektrum an Vereinen bildet die Vielfalt des gesellschaftlichen Lebens ab und schafft Identität und Zusammenhalt. Fünf unterschiedliche Schulen, Betreutes Wohnen für Senioren und für Menschen mit Behinderung, ein attraktives Freizeitangebot mit Hallen–, Parkbad und Bikepark und nicht zuletzt die Vielzahl verschiedener Einkaufsmöglichkeiten machen Herrieden zu einem attraktiven Wohnort. Zahlreiche Unternehmen, darunter international tätige Firmen, Handwerksbetriebe und Dienstleister bilden eine zentrale Säule für die starke Wirtschaftskraft Herriedens.
„Storchentor“ wird das unter Denkmalschutz stehende Bauwerk am südlichen Ende des Marktplatzes liebevoll von den Herrieder Bürgern genannt. Als Bestandteil der ehemaligen Stadtbefestigung diente dieser Turm direkt am Flusslauf der Altmühl bereits seit seiner Neuerrichtung im Jahre 1340 als Eingangsportal für die Stadt Herrieden und ist damit untrennbar mit dem Stadtbild verbunden. Das Storchentor begrüßt die zahlreichen Radtouristen, die der Altmühlradweg, einer der beliebtesten Flussradwege Deutschlands, nach Herrieden führt.
Neben dem Storchentor ist auch die Herrieder Stiftsbasilika ein Wahrzeichen der Stadt. Die Stiftskirche St. Vitus und Deocar ist eine von Papst Benedikt XVI. am 14. Juli 2010 zur Basilica minor erhobene Kirche, die einzige Basilica minor in Mittelfranken.