Inhalt

Adelshofen ist auch in Japan die erste Adresse

Quelle: Landratsamt Ansbach

Wo früher Überweisungsträger ausgefüllt wurden, tüfteln Experten heute an den Kunststoffen von morgen: In der kleinen Gemeinde Adelshofen, im Nordwesten des Landkreises Ansbach, ist der Sitz der DIPROmat GmbH. Das Unternehmen übernahm im Jahr 2020 die Räume einer ehemaligen Bankfiliale. Hier entwickeln und prüfen Hauptgesellschafter Uwe Stenglin, Geschäftsführerin Michaela Moriconi und ihre Mitarbeiter neue Werkstoffe mit thermoplastischen Eigenschaften – also Kunststoffe, die sich bei höheren Temperaturen erweichen und verformen lassen. Wie Landrat Dr. Jürgen Ludwig bei seinem Unternehmensbesuch erfuhr, ist DIPROmat gerade im zukunftsträchtigen Bereich des Kunststoff-3D-Drucks bestens positioniert.

Von Adelshofen aus arbeitet das Unternehmen mit Partnern in ganz Europa zusammen. Auch bei Geschäftspartnern in Japan ist DIPROmat häufig die erste Wahl. „Es ist beeindruckend, mit welchem Know-How und Engagement Sie und Ihre Mitarbeiter fortschrittliche Werkstoffe entwickeln. Man spürt die Überzeugungskraft und Leidenschaft des gesamten Teams“, lobte Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Positiv sei auch, dass die Mitarbeiter alle aus der umliegenden Region und dem benachbarten Baden-Württemberg kommen.

Für Bürgermeister Johannes Schneider ist DIPROmat ein echter Glücksfall. Als es um die Nachnutzung der Bankfiliale ging, habe die Gemeinde mit dem Unternehmen einen langfristigen Vertrag schließen können. Die Firma übernahm die Bankräume als Büro und baute ein früheres Lagerhaus für Labor, Produktion und Mischanlage aus. Seither entwickelt sich das hochinnovative kleine Unternehmen am idyllischen Ortsrand von Adelshofen weiter.

Seite teilen