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Winterdienst im Einsatz – Bauhöfe sorgen für sichere Straßen

Der aktuelle Schneefall zeigt es deutlich: Der Winter ist im Landkreis Ansbach angekommen. Damit die Verkehrssicherheit auch bei winterlichen Bedingungen gewährleistet bleibt, sind die Mitarbeiter des Straßen- und Winterdienstes täglich ab den frühen Morgenstunden im Einsatz. Schneeräumen und Streuen gehört gerade in dieser Jahreszeit zu den zentralen Aufgaben der Straßenwärter.

Im Landkreis Ansbach umfasst das Kreisstraßennetz insgesamt rund 595 Kilometer. Diese Strecke stellt hohe Anforderungen an Planung, Organisation und Einsatzbereitschaft, insbesondere bei Schneefall und Glätte. Für den Unterhalt und die Verkehrssicherung dieses Netzes sind insgesamt vier Standorte zuständig: die Kreisbauhöfe in Langfurth und Ansbach sowie die Straßenmeistereien in Feuchtwangen und Rothenburg ob der Tauber. Jeder dieser Standorte betreut ein klar abgegrenztes Gebiet und sorgt dort für möglichst sichere Fahrbedingungen.

Im Kreisbauhof Langfurth etwa stehen allein für den Winterdienst fünf Räum- und Streufahrzeuge zur Verfügung. Dieser läuft je nach Witterung täglich zwischen drei und 20 Uhr. Um auch bei plötzlichem Schneefall oder Glätte schnell reagieren zu können, ist eine Rufbereitschaft eingerichtet. Für den effizienten Einsatz der Streufahrzeuge ist die entsprechende Infrastruktur entscheidend. Im Kreisbauhof Langfurth befindet sich ein großes Salzlager, aus dem das Streusalz über ein langes Förderband direkt in die Fahrzeuge verladen wird. So können die Fahrer zügig ausrücken und die Straßen zeitnah behandeln.

Dennoch können nicht alle Straßen bei winterlichen Wetterlagen gleichzeitig geräumt und gestreut werden. „Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bauhöfe und Straßenmeistereien leisten gerade bei widrigen Wetterbedingungen einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit im Landkreis. Zusätzlich appelliere ich für eine angepasste Fahrweise, vorausschauendes Verhalten und wintertaugliche Bereifung. Diese Punkte tragen wesentlich zur Sicherheit im Straßenverkehr bei frostigen Temperaturen bei“, sagt Landrat Dr. Jürgen Ludwig.


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