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Blauzungenkrankheit

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Abteilung 8 - Veterinäramt
Ltd.Veterinärdirektor
Telefon: (0981) 468-8000
Fax: (0981) 468-8009
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Zur Bekämpfung der Blauzungenerkrankung ist der Landkreis Ansbach und die Stadt Ansbach seit Februar aufgrund nachgewiesener Fälle in Baden-Württemberg zum Sperrgebiet erklärt worden. Von dieser für Menschen ungefährlichen Krankheit sind insbesondere Tierhaltungen mit Rindern, Schafen und Ziegen betroffen. Die Ausweisung zum Restriktionsgebiet bedeutet für Tierhalter unter anderem, dass vor dem Transport eines Zucht- oder Nutztieres aus dem Sperrgebiet die Gesundheit eines Tieres ohne gültigen Impfschutz durch eine Untersuchung nachgewiesen werden muss.

Die dafür erforderliche Untersuchung konnte ein Tierhalter bislang nur vom Bayerischen Landesamt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit vornehmen lassen.
Ab 15. April ist es nun möglich, den Gesundheitsnachweis durch private Labore zu erbringen. Dies beschleunigt die Untersuchungsvorgänge und führt mitunter auch zu geringeren Kosten für die Tierhalter.

Der Gesundheitsnachweis vor einem Transport besteht aus

1. negative virologische Blutuntersuchung (PCR) innerhalb von sieben Tagen vor
dem Verbringen und
2. lückenlose Behandlung mit einem gegen die Überträgerinsekten wirkenden
Medikament („Repellent“) vom Zeitpunkt der Probenahme bis zur Versendung.

Da private Labore die Untersuchungsergebnisse nicht in der Rinderdatenbank eintragen, muss eine Tierhaltererklärung vom Tierhalter ausgestellt werden. Diese sowie der Gesundheitsnachweis des Labors muss beim Transport eines Tieres stets mitgeführt werden.

Diese gesonderte Tierhaltererklärung braucht zur Verwaltungsvereinfachung jedoch nicht an das zuständige Veterinäramt geschickt werden.

Von dieser für Menschen ungefährlichen Blauzungenkrankheit sind insbesondere Tierhaltungen mit Rindern, Schafen und Ziegen betroffen. Die Übertragung zwischen den Tieren erfolgt in der Regel über Stechinsekten.

Die Ausweisung als Sperrgebiet wurde erforderlich, nachdem in einem Betrieb in Bad Herrenalb, Landkreis Calw, der Ausbruch der Blauzungenkrankheit festgestellt wurde. Um die weitere Ausbreitung der Blauzungenkrankheit zu verhindern, wird um den betroffenen Betrieb ein Restriktionsgebiet mit einem Radius von 150 Kilometern festgesetzt. In diesem Bereich liegen Teile des Landkreises Ansbach aber auch Gebiete der Landkreise Würzburg, Donau-Ries sowie Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim.

Für Menschen ist diese Tierkrankheit nicht ansteckend. Fleisch und Milchprodukte können gefahrlos verwendet werden. Betroffenen Tierhaltern empfänglicher Arten wird geraten, ihre Tiere baldmöglichst impfen zu lassen. Die Impfung wird von der Tierseuchenkasse bezuschusst.

Hier finden Sie die Tierhaltererklärung.

Sperrgebiet im Landkreis Ansbach »

Ohrenbach, Adelshofen, Steinsfeld, Rothenburg, Neusitz, Windelsbach, Geslau, Insingen, Gebsattel, Diebach, Buch a. Wald, Leutershausen, Schillingsfürst, Wettringen, Wörnitz, Dombühl, Aurach, Schnelldorf, Feuchtwangen, Dentlein a. Forst, Dinkelsbühl, Schopfloch, Dürrwangen, Langfurth, Wittelshofen, Mönchsroth, Wilburgstetten und Weiltingen.

Die Sperrmaßnahmen betreffen ca. 975 Betriebe mit ca. 54.000 Rindern, sowie 8.000 bis 9.000 Schafen und Ziegen.

Beschränkungen im Sperrgebiet »

Innerhalb des Restriktionsgebiets gelten ab sofort einige tierseuchenrechtliche Beschränkungen, die das Ziel haben, die Tiererkrankung einzudämmen. Wer z.B. im Restriktionsgebiet Wiederkäuer, insbesondere Rinder, Schafe, Ziegen oder Wildwiederkäuer in Gehegen hält, hat dies, sofern die Tiere dort nicht bereits registriert sind, unter Angabe des Standorts der Tiere unverzüglich dem Veterinäramt des Landratsamtes Ansbach zu melden. Weitere Informationen sowie Formulare zur Blauzungenkrankheit sind insbesondere auf den Internetseiten des Bayerischen Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit sowie des Friedrich-Löffler-Instituts oder des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zu finden.

Formulare zum Thema Veterinärwesen »

Formulare des Veterinäramtes

Fragebogen

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Die meisten unserer Formulare können Sie direkt an Ihrem Bildschirm ausfüllen. Wir bieten unsere Formulare in aller Regel in zwei Anzeigevarianten an: im Java-Format und/oder als PDF
Bitte beachten Sie, dass Formulare als Anhang an eine E-Mail nicht verschlüsselt übertragen werden! Senden Sie bitte Ihre ausgefüllten Formulare per Post oder Fax an die zuständige Stelle.

EU-Hygienepaket

1. Teil Handbuch EU-Zulassungen (PDF, 58 kB)

2. Teil Handbuch EU-Zulassungen (PDF, 125 kB)

Antrag auf Zulassung nach Verordnung (EG) Nr. 853/2004 (PDF, 36 kB)

Aufstellung der Zulassungsunterlagen die einzureichen sind (PDF, 26 kB)

Beiblatt Eiprodukte zum Betriebsspiegel (PDF, 22 kB)

Beiblatt Fleisch zum Betriebsspiegel (PDF, 129 kB)

Beiblatt Gelatine und Kollagen zum Betriebsspiegel (PDF, 33 kB)

Beiblatt Großküche zum Betriebsspiegel (PDF, 54 kB)

Beiblatt Kühllager zum Betriebsspiegel (PDF, 69 kB)

Beiblatt Milch zum Betriebsspiegel (PDF, 38 kB)

Betriebsspiegel (allgemeine Angaben) (PDF, 36 kB)

Notschlachtung

Anlage 8 Begleitschein Notschlachtung (PDF, 44 kB)

Rückstandskontrollplan

Rückstandkontrollplan: Milch von Kühen, Eier, Zuchtwild und Aquakulturen (PDF, 18 kB)

Rückstandkontrollplan: Probenahme im Erzeugerbetrieb bei Geflügel (PDF, 15 kB)

Rückstandkontrollplan: Probenahme im Erzeugerbetrieb bei Rindern, Schweinen, Schafen/ Ziegen und Pfe (PDF, 14 kB)

Rückstandkontrollplan: Probenahme im Schlachtbetrieb (PDF, 15 kB)

Rückstanskontrollplan: Geflügel im Schlachtbetrieb (PDF, 17 kB)

Tierarzneimittel

Arzneimittelgesetz (Regelung März 2014) (PDF, 80 kB)

Arzneimittelgesetz (Regelung Mai 2014) - Folgeinformation (PDF, 134 kB)

Arzneimittelgesetz - Begleittext zur Informationsveranstaltung für Tierärzte (Stand: Juli 2014) (PDF, 429 kB)

Arzneimittelgesetz - Begleittext zur Informationsveranstaltung für Tierhalter (Stand: Juli 2014) (PDF, 433 kB)

Arzneimittelgesetzt - Informationen für Tierärzte (PDF, 1.3 MB)

Arzneimittelgesetzt - Informationen für Tierhalter (PDF, 1.3 MB)

Meldebeispiel Masthähnchen (PDF, 191 kB)

Meldebeispiel Mastputenhalter (PDF, 191 kB)

Meldebeispiel Mastrinder (PDF, 197 kB)

Meldebeispiel Mastschweine ab 30 kg (PDF, 192 kB)

Neue Regelung des Arzneimittelgesetzes - Folgeinformation für Tierhalter (PDF, 206 kB)

Tabellarische Übersicht der Termine und Fristen (PDF, 199 kB)

Tierschutz

Aktionplan Schwänzekupieren beim Schwein

Ablaufplan und Risikoanalyse mit Erhebungsbogen (PDF, 419 kB)

Tierhaltererklärung Schwanzkupieren bei Schweinen (PDF, 46 kB)



Antrag auf Erteilung einer Erlaubnis gem. § 11 des Tierschutzgesetzes (PDF, 157 kB)

Tierseuchen

Tierhalteerklärung - Ungeimpfte Rinder aus Sperrgebiet (PDF, 45 kB)

Tierhaltererklärung als Voraussetzung zum innerstaatlichen Verbringen von Schlachttieren (PDF, 3.7 MB)

Tierhaltererklärung als Voraussetzung zum Verbringen von Zucht- und Nutztieren sowie Schlachttieren innerhalb des Sperrgebietes (PDF, 266 kB)

Transport von Tieren

Anmeldeformular zur Verbringung von Nutztieren innerhalb der Europäischen Union (PDF, 137 kB)

Erklärung des Lebensmittelunternehmers (PDF, 391 kB)

Anschrift und Öffnungszeiten des Veterinäramtes »

Crailsheimstraße 64
91522 Ansbach
Telefon:  (0981) 468-8001(Vorzimmer)
Fax:  (0981) 468-8009
E-Mail:  veterinaeramt@landratsamt-ansbach.de
Internet:  www.landkreis-ansbach.de
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Montag bis Donnerstag: 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag: 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Bitte vereinbaren Sie vor einer persönlichen Vorsprache einen Termin mit Ihrem Sachbearbeiter.

Für Fragen speziell zur Umsetzung des Aktionsplanes in Bezug auf das Schwänzekupieren beim Schwein stehen Ihnen die Mitarbeiter des Veterinäramtes jeweils Dienstags in der Zeit von 08.00 – 12.00 Uhr gerne zur Verfügung!