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Was Quarantäne bedeutet und wann sie eintritt - Was das für die Arbeitsstelle und den Arbeitgeber bedeutet


Immer noch herrschen zum neuartigen Coronavirus große Unsicherheit und viele Fragen bleiben offen. Davon drehen sich einige um die Quarantäne, wie lange diese andauert und wer überhaupt in Isolation muss. Außerdem ist oft nicht klar, welche Regelungen für berufliche Tätigkeiten bei verhängter Quarantäne gelten.
Im Landkreis Ansbach und der Stadt Ansbach befinden sich derzeit mehrere tausend Menschen in Quarantäne. Das kann mehrere Gründe haben: Entweder sie haben sich selbst mit Corona infiziert oder sie wurden als Kontaktperson eingestuft (sog. Kontaktperson der Kategorie I, kurz KP1). Die Quarantänepflicht für diese Personen muss nicht angeordnet werden, sondern ergibt sich automatisch, nämlich aus der Allgemeinverfügung des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege vom 18. August 2020.
Neuinfizierte werden vom Gesundheitsamt für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach schnellstmöglich schriftlich informiert. Aufgrund der zuletzt stark gestiegenen Fallzahlen können hierbei ein paar Tage vergehen, bis der Bescheid bekanntgegeben werden kann. In diesem Schreiben sind der Beginn und das Ende der Quarantäne festgeschrieben. Natürlich gilt die Quarantäne bereits vorher, und zwar einerseits bereits ab Feststellung eines positiven Testergebnisses oder andererseits, wenn sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes telefonisch oder elektronisch melden und Betroffene als Kontaktperson einstufen. Was viele nicht wissen: Ein Verstoß gegen die Quarantänepflicht ist ein Verstoß gegen das Infektionsschutzgesetz und damit strafbar für den Quarantänepflichtigen, unter Umständen auch für den Arbeitgeber.

Ab dem positiven Befund oder der Feststellung als Kontaktperson darf die Arbeitsstelle nicht mehr aufgesucht werden. Selbstverständlich ist eine Tätigkeit im Home-Office möglich, denn beim Verbot geht es allein um die Vermeidung von sozialen Kontakten. Nicht nur im Eigeninteresse, sondern auch im Interesse des Arbeitgebers sollten die rechtlichen Vorgaben strikt eingehalten werden. Nur so lässt sich das Risiko einer weiteren Ausbreitung von Corona verringern.

Eine Ausnahme von dem Verbot, die Arbeitsstelle aufzusuchen und dort mit spezieller Schutzausrüstung weiter zu arbeiten, wird in wenigen Einzelfälle vom Gesundheitsamt ausgesprochen, wenn die Versorgung der Bevölkerung vor allem in der Pflege sonst nicht mehr aufrechterhalten werden kann.

Generell gilt aber:

„Bereits ab Bekanntwerden des Kontakts mit einer infizierten Person sollten Betroffene auf freiwilliger Basis zuhause bleiben, auch wenn eine offizielle Mitteilung des Gesundheitsamtes noch nicht im Briefkasten liegt oder ein Anruf des Gesundheitsamtes noch aussteht. Dasselbe gilt bei Symptomen, die auf eine Infektion hindeuten könnten. Bleiben Sie in jeden Fall ruhig und empfangen Sie keinen Besuch. Nehmen Sie mit Ihrem Arbeitgeber Kontakt auf und versuchen Sie eine individuelle Lösung zu finden. Nur durch die Hilfe und Mitwirkung eines jeden Einzelnen lässt sich eine weitere Verschärfung des Infektionsgeschehens vermeiden“, appelliert hierzu Frau Dr. Franziska Lenz, Leiterin vom Gesundheitsamt für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach.

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