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Polizeiliche Kriminalstatistik 2017 für den Landkreis Ansbach


Die Polizeidienststellenleiter, Polizeidirektor Heinz Prießmann (PI Ansbach) und Kriminaloberrat Hermann Lennert (Kripo Ansbach), informierten Landrat Dr. Ludwig im Rahmen eines Sicherheitsgespräches über die Kriminalstatistik 2017. „Ich danke allen Polizeikräften für ihr riesiges Engagement, die oft unter Einsatz ihres Lebens Menschenleben schützen und retten. Im Landkreis Ansbach kann man auch dank Ihnen gut und sicher leben. Das Risiko, Opfer einer Straftat zu werden ist vergleichsweise gering. Die Chance, dass begangene Straftaten geklärt werden, ist hingegen relativ hoch“, betonte Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Dies zeigt auch die Kriminalstatistik des vergangenen Jahres.

Die Zahl der polizeilich erfassten Fälle verringerte sich im Landkreis Ansbach von 6.099 (2016) auf 5.231 (2017). „Damit bestätigt sich der Trend einer sinkenden Kriminalitätsbelastung. Im Laufe der letzten fünf Jahre ist ein Rückgang von rund zehn Prozent zu verzeichnen“, erklärte Polizeidirektor Heinz Prießmann. Gleichzeitig sei die Aufklärungsquote auf 65,6 Prozent gestiegen und liege damit nahe an der bayernweiten Aufklärungsquote von 66,8 Prozent sowie dem mittelfränkischen Wert von 68,7 Prozent. „Die sogenannte Häufigkeitszahl, das heißt bekannt gewordene Straftaten pro 100.000 Einwohner, liege mit 2.854 weit unter den bayerischen bzw. mittelfränkischen Vergleichszahlen. So würden in ganz Bayern pro 100.000 Einwohner über 4.000 Straftaten begangen“, zeigte Kriminaloberrat Hermann Lennert auf.

Der Rückgang bei den Körperverletzungen um 9,3 Prozent ist ursächlich für die leicht sinkenden Fallzahlen von 1.070 auf 1.047 Delikte bei den Rohheitsdelikten. Anders als in den meisten anderen Bereichen gäbe es allerdings im Bereich der Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung eine Zunahme. So wurden bei der Vergewaltigung und sexuellen Nötigung/Übergriffe 36 Fälle mehr angezeigt. „Ursächlich hierfür ist unter anderen die umfangreiche Novellierung des Sexualstrafrechts im Jahr 2016“, erläuterte Kriminaloberrat Lennert.

Eine positive Entwicklung zeige sich bei den Eigentumsdelikten. Hier sanken die Fallzahlen beinahe in allen Deliktsbereichen. Beim einfachen Diebstahl werde ein Rückgang der Delikte um 242 Fälle und beim schweren Diebstahl ein Rückgang um 185 Fälle gemessen. „Dem großen Engagement der Einzelhandelsunternehmer ist es zu verdanken, dass bei den Ladendiebstählen ein Rückgang von 17 Prozent verzeichnet werden kann“, ergänzte Polizeidirektor Prießmann.

Besonders erwähnenswert sei zudem die Entwicklung beim Wohnungs-einbruchdiebstahl. Hier konnte ein Rückgang von 34 Fällen (32,1 Prozent) verzeichnet werden. Zudem wurden auch 47 Prozent weniger PKW-Aufbrüche und damit 93 Fälle weniger zur Anzeige gebracht. Auch die Straßenkriminalität sank um 22 Prozent.

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
http://www.landkreis-ansbach.de/layout/lk_ansbach/elkat_10-17/

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