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Bitte beachten!

Das Landratsamt Ansbach ist telefonisch und per E-Mail für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger erreichbar, Publikumsverkehr im Landratsamt Ansbach und seinen Außenstellen erfolgt grundsätzlich nur mit Terminvereinbarung. Davon ausgenommen ist die Führerschein- und Zulassungsstelle in Ansbach. Dort kann eine Wartemarke neben dem Haupteingang gezogen werden. Wer seine Zulassungsangelegenheiten bequem von zuhause aus erledigen kann, sollte die Online-Dienste des Bürgerserviceportals nutzen.

Bitte beachten Sie beim Betreten aller Dienststellen des Landratsamtes Ansbach:

  • die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln
  • das Tragen eines Mund-Nase-Schutzes (FFP2-Atemschutzmaske)
  • die 3G-Regel. Das bedeutet: Zugang erhalten nur Personen, die folgende Voraussetzungen alternativ erfüllen: 
    1. genesen oder vollständig geimpft sind und dies entsprechend nachweisen 
    2. einen negativen Test vorweisen können. Möglich sind hier Antigen-Schnelltests (maximal 24 Stunden alt) oder PCR-Tests (maximal 48 Stunden alt)
    3. Kinder bis zum sechsten Geburtstag
    4. Schülerinnen und Schüler (aber nur während der Schulzeit) oder
    5. noch nicht eingeschulte Kinder

Bei Besprechungen, die länger als eine halbe Stunde dauern, ist darüber hinaus von genesenen oder geimpften Personen vor Ort ein Selbsttest durchzuführen. Alternativ können auch sie eine Bescheinigung über einen durchgeführten Antigen-Schnelltest (maximal 24 Stunden alt) oder PCR-Test (maximal 48 Stunden alt) vorlegen.

Sollten Sie sich länger als 30 Minuten im Landratsamt oder in den Außenstellen aufhalten, müssen Sie sich auch mit Hilfe der Luca–APP oder des „Corona Fragebogen Besucher“ registrieren.

Für Gremiensitzungen gelten die Regelungen des Hygienekonzepts.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und für Ihre Mithilfe!











Landkreis Ansbach trauert um Altlandrat Rudolf Schwemmbauer


Der Landkreis Ansbach trauert um Altlandrat Rudolf Schwemmbauer, der am 13. Januar 2022 im Alter von 78 Jahren verstorben ist.

Rudolf Schwemmbauer hat über Jahrzehnte seine Schaffenskraft in den Dienst der Menschen und der Kommunalpolitik seiner Heimat gestellt. Er hat sich in besonderem Maße um den gesamten Landkreis Ansbach verdient gemacht. Zunächst als Bürgermeister von Geslau seit 1978, als Kreisrat seit 1996 und vor allem als Landrat in der Zeit von 2002 bis 2012 gestaltete er die Politik in unserem Landkreis wesentlich mit und setzte sich in vorbildlicher Weise für die Belange der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Ansbach ein.

„Der Landkreis Ansbach verliert einen herausragenden Politiker und großherzigen Menschen, der eine schmerzliche Lücke hinterlässt“, sagte Landrat Dr. Jürgen Ludwig. „Unser großes Mitgefühl gilt seiner Familie.“ Als ein Ausdruck der Trauer wurde am Landratsamt Ansbach Trauerbeflaggung angeordnet.

Rudolf Schwemmbauer vertrat die Interessen des Landkreises Ansbach mit großer Tatkraft, Gestaltungswillen, politischer Weitsicht und vor allem feinem Einfühlungsvermögen für die Bedürfnisse der Menschen seiner Heimat. Sein Anliegen war es, gemeinsam mit den Kreisräten, Bürgermeistern und Bürgern den Landkreis Ansbach lebens- und liebenswert zu gestalten. Er tat dies konsequent und erfolgreich auch in verschiedensten Gremien – unter anderen im Bezirkstag und im Bayerischen Landkreistag.

Das langjährige und pflichtbewusste kommunalpolitische Wirken von Altlandrat Rudolf Schwemmbauer wurde durch zahlreiche Ehrungen gewürdigt. Ihm wurden unter anderem das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland, die Kommunale Verdienstmedaille in Silber des Freistaats Bayern und der Goldene Ehrenring des Landkreises Ansbach verliehen.

Rudolf Schwemmbauer wirkte über sehr viele Jahre auf allen kommunalen Ebenen:

1978 wurde Rudolf Schwemmbauer zum Ersten Bürgermeister der Gemeinde Geslau gewählt. Bis zur Wahl zum Landrat 2002 übte er dieses Amt umsichtig, verantwortungsvoll und erfolgreich in 24 Jahren aus.

1990 wurde Rudolf Schwemmbauer zum Vorsitzenden der Verwaltungsgemeinschaft Rothenburg o.d.T. gewählt. Er übte dieses Amt zwölf Jahre bis 2002 aus.

1990 bis 2002 wirkte Rudolf Schwemmbauer als gewählter Kreisvorsitzender des Bayerischen Gemeindetages für den Landkreis Ansbach, was die hohe Anerkennung im Kreise der Bürgermeister der 58 Gemeinden, Märkte und Städte im Landkreis Ansbach verdeutlicht.

1994 zog Rudolf Schwemmbauer in den Bezirkstag von Mittelfranken ein, dem er bis 2008 angehörte. Von 1994 bis 2003 war er Weiterer Stellvertreter des Bezirkstagspräsidenten.

1996 wurde Rudolf Schwemmbauer in den Kreistag des Landkreises Ansbach gewählt. Als Mitglied in verschiedenen Ausschüssen gestaltet er ab diesem Zeitpunkt die Landkreispolitik mit.

Mit seiner Wahl zum Landrat des Landkreises Ansbach übernahm Rudolf Schwemmbauer ab 1. Mai 2002 eine zentrale Aufgabe im Landkreis Ansbach. Damit verbunden waren weitere Funktionen in verschiedenen Zweckverbänden, Vereinigungen und Gremien. Die Bevölkerung hat ihm 2008 erneut das Vertrauen ausgesprochen und für weitere sechs Jahre zum Landrat gewählt. Mit Ablauf des 30. April 2012 wurde Rudolf Schwemmbauer auf eigenen Antrag aus gesundheitlichen Gründen im Alter von 68 Jahren in den Ruhestand versetzt.

Rudolf Schwemmbauer hatte in den zehn Jahren als Landrat gewaltige Aufgaben zu erfüllen. Sein Einsatz galt unter anderem der medizinischen Versorgung, den Schulen, der Seniorenpolitik, der Umwelt- und Energiepolitik und einem familienfreundlichen Landkreis, unter anderem durch die Gründung des Bündnisses für Familie als Netzwerk von Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Auch hat er sich für den Rettungshubschrauber und die Verbundbildung der Krankenhäuser eingesetzt. In seine Amtszeit fiel unter anderem auch das Gasunglück in Lehrberg mit Ausrufung des Katastrophenfalls.

Mit der Gründung des Bürgermeisterchores im Jahr 1989 konnte er sich einen Herzenswunsch erfüllen. Durch sein langjähriges Engagement als Dirigent konnte er viel dazu beitragen, Zusammenhalt und Einheit des Landkreises über die Bürgermeister als Multiplikatoren zu fördern.

Rudolf Schwemmbauer hat Kommunalpolitik mit Umsicht und außergewöhnlicher Bürgernähe gestaltet. Sein Wirken war geprägt von dem Antrieb, für die Menschen im Landkreis Ansbach die Heimat lebenswert zu gestalten und die Wirtschaft voranzubringen. Sein unermüdlicher Einsatz zugunsten des Landkreises Ansbach hat dessen Attraktivität, Identität und Perspektiven sehr gestärkt.

Seine große Heimatverbundenheit und die Liebe zur Gemeinschaft im ländlichen Raum waren ein großer Reichtum für unseren Landkreis. Dies wird sein Vermächtnis bleiben.


Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig

Kondolenzbuch - Altlandrat Rudolf Schwemmbauer

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