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Held*innen gesucht


In der vergangenen Woche fand im Landkreis und in der Stadt Ansbach das „Held*innenprojekt“ statt. Dabei beschäftigten sich Fachleute gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen in Diskussionen und Rollenspielen mit Vorbildern. Das Projekt fand in der Stadtschule Feuchtwangen, in der Grundschule Burgoberbach sowie im Jugendzentrum Rothenburg o.d.T. und im Jugendzentrum der Stadt Ansbach statt. Initiiert wurde die Projektreihe vom Arbeitskreis Geschlechtersensible Jugendarbeit. Die Projekte im Landkreis Ansbach werden von der Kommunalen Jugendarbeit und das Projekt in der Stadt Ansbach vom Bündnis für Familie der Stadt Ansbach gefördert.

Anja Diezinger von der Stadtschule Feuchtwangen musste aufgrund der hohen Anmeldezahlen sogar das Losverfahren anwenden. „Wir haben zuerst mit Kindern und Jugendlichen darüber gesprochen, was für sie ein echtes Vorbild ausmacht. Dabei kam unter anderem zur Sprache welche Eigenschaften sie an ihrer jeweiligen Heldin oder ihrem jeweiligen Held schätzen. Anschließend sollten die Schülerinnen und Schüler in die Rolle des eigenen Vorbildes schlüpfen“, so die Jugendsozialarbeiterin Diezinger über das Projekt. Annika Gachstetter vom Jugendzentrum Rothenburg betonte die Vielfalt an Vorbildern bei den Kindern und Jugendlichen. „Von fiktionalen Figuren bis hin zu den Eltern war alles dabei.“ Anne Strauß vom Jugendzentrum der Stadt Ansbach erklärt weiter: „Wir wollten der Kreativität keine Grenzen setzen. Unsere einzige Bedingung war, dass der Rollentausch rein durch Gestik und Mimik dargestellt werden sollte.“

„Am Ende konnten die Kinder und Jugendlichen feststellen, dass sie viele Eigenschaften mit dem eigenen Vorbild teilen. In jedem schlummert auch eine Heldin oder ein Held“, fasst Tamara Schmidt, Kreisjugendpflegerin des Landkreises Ansbach das Projektergebnis zusammen.

Der Arbeitskreis Geschlechtersensible Jugendarbeit besteht aus Fachleuten der Bereiche Jugendarbeit, Jugendsozialarbeit und der Gleichstellungsstelle. „Dem Arbeitskreis ist das Aufbrechen von Geschlechterklischees und die gleichberechtigte Partizipation und Sichtbarkeit von Kindern und Jugendlichen jeden Geschlechts ein wichtiges Anliegen. Weitere Projekte für die Zukunft sind geplant“, so Lisa-Marie Buntebarth vom Bündnis für Familie der Stadt Ansbach.

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