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Fachvortrag Neue Medien - Gefahren im Netz


Am 25. April fand in der Realschule Herrieden der Fachvortrag "Neue Medien -Gefahren im Netz" statt. In Zusammenarbeit mit dem Kreisjugendring Ansbach lud das Bündnis für Familie im Landkreis Ansbach Jugendliche und Erwachsene ein, sich über das moderne Kommunikationsmittel Internet zu informieren. Die Organisatoren wollten mit der Veranstaltung eine Hilfestellung liefern, um Risiken, die eine Nutzung des Mediums mit sich bringt, besser einschätzen zu können.

Kriminalhauptkommissarin Kirstin Kasecker erklärte den rund 50 Interessierten unter anderem welche Medien derzeit von Jugendlichen häufig benutzt werden. Sie zeigte zudem anhand von konkreten Beispielen aus dem Alltag auf, wie Heranwachsende durch eine zu unbedenkliche Nutzung sehr schnell zu Opfern - auch im Freundeskreis - werden können. Das interessierte Publikum nutzte immer wieder die Gelegenheit um mit der Referentin konkrete Beispiele aus dem Alltag zu erörtern.

Auch gewaltverherrlichende sowie rechtsextreme Internetseiten, Homepages mit sexueller Belästigung und Nötigung, Partnerbörsen und Kettenbriefe seien heutzutage für alle leicht zugänglich und eine große Gefahr im Netz. Deshalb rät Frau Kasecker: "Sensibilisieren sie ihre Kinder und seien sie wachsam!". Sehr leicht kann man sich heute durch leichtsinniges Verbreiten von Fotos oder unachtsames Mitmachen bei Chats mit Personen, die man nicht gut kennt, erpressbar machen oder ein Mobbingopfer werden. Auch die Verletzung des Urheberrechtschutzes stellt eine Gefahr dar. Dies sei etwa beim illegalen Herunterladen von Musik der Fall.

Kriminalhauptkommissarin Kasecker verwies darauf, dass Jugendliche ab 14 Jahre strafmündig seien. Bei einer strafrechtlichen Verfolgung, z.B. wegen Verbreitung gewaltverherrlichender Schriften, drohe ein Eintrag ins Polizeiregister. Damit es nicht so weit komme, gab die Kriminalhauptkommissarin hilfreiche Tipps. „Machen sie das Internet nicht schlecht und lernen sie den richtigen Umgang zusammen mit den Jugendlichen. Helfen sie ihrem Kind und seien sie ein Vorbild.“

Die Referentin verwies auf weiterführende Informationen, wie Erwachsene sich selbst und ihr Kind schützen könnten. Diese seien etwa u.a. auf der Internetseite der Polizeiberatung oder der Verbraucherzentrale Bayern verfügbar. Weitere Informationen und Tipps rund um die Familie sowie Veranstaltungstipps für Familien erhalten Sie auf der Internetseite des Bündnisses für Familie im Landkreis Ansbach, www.familienlandkreis.de sowie im Bündnisbüro unter der Tel. 0981-4685407.

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