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Erste Bayerische Demenzwoche


Bayernweit leiden mehr als 240.000 Menschen unter einer Demenzerkrankung. Das Risiko daran zu erkranken, steigt mit zunehmendem Alter an. In der Altersgruppe der über 90-Jährigen weist heute mehr als jeder Dritte demenzielle Symptome auf. Dennoch wissen nur wenige über die Krankheit und deren Verlauf Bescheid. Zur Sensibilisierung findet vom 13. bis 22. September die erste Bayerische Demenzwoche statt. Auch der Landkreis Ansbach beteiligt sich an zahlreichen Veranstaltungen der Aktionswoche. Ziel ist es, das Bewusstsein vor Ort für Demenzkranke und deren Bedürfnisse zu stärken.

Im Verlauf einer demenziellen Erkrankung verschlechtert sich zunehmend die geistige Leistungsfähigkeit, insbesondere betroffen sind das Kurzzeitgedächtnis, das Denkvermögen, die Sprache und die Motorik. „Die Diagnose Demenz ist für die meisten Menschen zunächst ein großer Schock. Betroffene fürchten die Selbstständigkeit zu verlieren und auch Angehörige stehen im Alltag vor großen Herausforderungen. Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit sind wichtig um Vorurteile und Ängste abzubauen“, betont die Geschäftsstellenleiterin der Gesundheitsregion Plus für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach, Karin Zelinsky.

Den Auftakt der Aktionswoche bildet eine musikalische Eröffnung mit anschließendem Fachvortrag am 13. September um 18.00 Uhr im Senioren- und Pflegeheim Feuchtwangen. Ein Schwerpunkt des Vortrags ist die Validation, eine Methode bzw. Haltung im Umgang mit Demenzerkrankten, die vor allem in der Altenpflege, aber auch in der sozialen Arbeit anzutreffen ist.

Häufig unterstützen Angehörige die Erkrankten und übernehmen die Verantwortung für Betreuung und Pflege. Wie man die zahlreichen Aufgaben bewältigen kann, erläutert die Krankenschwester und Lehrerin für Pflegeberufe, Rosi Martschin, am 17. September 2019 um 19.00 Uhr in der Praxisklinik in Feuchtwangen. Anhand von praktischen Fallbeispielen beschreibt sie Schwierigkeiten im Alltag und wie eine angemessene, an den Bedürfnissen der erkrankten Person orientierte Betreuung sichergestellt werden kann.

Über Prävention, Therapie und Pflege beraten die beiden Geschäftsstellenleiterinnen der Gesundheitsregion Plus Christina Löhner und Karin Zelinsky am 18. September 2019 am Informationsstand zum Thema Demenz am Wochenmarkt in Dinkelsbühl. „Mit Demenzerkrankten zu kommunizieren, ist oft nicht leicht. Der Umgang mit erkrankten Personen stellt Angehörige vor viele Fragen. Im Landkreis und in der Stadt Ansbach gibt es zahlreiche Unterstützungsangebote, über die wir gerne informieren“, so Christina Löhner.
Unter dem Motto „Demenz mitten im Leben“ findet am 20. September von 13.00 bis 17.00 Uhr im Festsaal des Bezirksklinikums Ansbach eine Veranstaltung mit Impulsvorträgen, Gesprächsrunden und Informationsständen statt. Darüber hinaus können Besucher bei einem Selbstversuch im Sinnesparcours erfahren und spüren, wie verwirrend und beängstigend die nahe Umgebung oft auf Demenzerkrankte wirkt. Der Parcours soll dabei helfen, ein besseres Verständnis für Menschen mit Demenz zu entwickeln. Veranstaltet wird dies durch das Bezirksklinikum Ansbach gemeinsam mit dem Arbeitskreis Gerontopsychiatrie.

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