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Beschäftigungsrekord durch führungsstarke Unternehmen


„Fast alle Wirtschaftszweige im Landkreis Ansbach entwickeln sich gut und tätigen erhebliche Investitionen“, betonte Landrat Dr. Ludwig zu Beginn des 22.Unternehmerforums vor rund 200 Teilnehmern in der Bayerischen Bauakademie Feuchtwangen. Trotz Fachkräftemangel könne der Landkreis Ansbach derzeit mit 59.000 sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten eine Rekordbeschäftigung aufweisen. Erstmals erreichte der Landkreis Ansbach ein Bruttoinlandsprodukt von über fünf Milliarden Euro. Auswärtige Investoren würden aufgrund der guten Finanzlage bereits Industriebetriebe im Landkreis Ansbach kaufen. Auch im Bereich der Bauwirtschaft gebe es eine rege Auftragsvergabe. Dies zeige sich etwa daran, dass allein im vergangenen Jahr rund 2.500 Grundstücksverkäufe im Landkreis Ansbach getätigt wurden. „Die gestiegene Nachfrage nach Baugrundstücken ist ein Zeichen für eine deutlich positive demografische Entwicklung. Wir sind wieder auf dem Weg, die Rekordeinwohnerzahl von 184.000 Einwohnern zu erreichen“, freute sich Dr. Ludwig. „Diese sehr guten Wirtschaftsdaten sind nur durch die führungsstarken Unternehmer in der Region möglich“, war sich Landrat Dr. Ludwig sicher. Um dies noch weiter zu stärken, habe man das diesjährige Thema der Veranstaltung „Führung in herausfordernden Zeiten“ bewusst gewählt.

Der Unternehmer und Arzt Dr. Dr. Cay von Fournier betonte, dass es keine Frage mehr sei, ob man sich verändern müsse. „Die einzige Frage ist, ob Sie es heute schnell genug schaffen sich zu verändern, um bestehen zu können“. Man müsse sich beispielsweise überlegen, was „Abteilungen“ für Unternehmen bedeuten. Das Wort „Abteilung“ lasse bereits begrifflich auf eine Trennung von Bereichen schließen lasse. „Führung muss vermitteln, dass das Unternehmen eine Einheit mit einem gemeinsamen Ziel ist.“ So riet der Experte etwa zu innovativen Teamstrukturen. Dabei müssten die Stärken jedes Einzelnen herausgearbeitet und die Mitarbeiter langfristig an das Unternehmen gebunden werden.

Nadja Wurzinger erklärte als Unternehmerfrau im Handwerk, dass nachhaltiges Personalmanagement und Qualität die wesentliche Erfolgsgeheimnisse eines florierenden Betriebes seien. Die Firma WSH Wurzinger Klimatechnik GmbH aus Schnelldorf-Hilpertsweiler ist auf Anlagenbau für Klima- und Lüftungstechnik spezialisiert. Mehr als 80 Mitarbeiter und 14 Auszubildende arbeiten derzeit für das Unternehmen. Seit 1996 habe man bereits mehr als 40 Mitarbeiter in Bereichen Systemplanung, Anlagenplanung und Mechatronik ausgebildet und die Mehrheit davon übernommen. „Als erfolgreiches Unternehmen haben wir Verantwortung für unsere Mitarbeiter und die Gesellschaft“, so Wurzinger. Dies setzte man etwa durch eine eigene Pensionskasse, ein jährlich stattfindendes inklusives Sommerfest für die Mitarbeiter des Unternehmens sowie durch Zertifizierungen im Qualitäts- und Umweltmanagement um. Soziale Verantwortung zu leben zeige sich zudem an den mit bereits mehr als 100.000 Euro unterstützen sozialen Projekte in der Region.

Der Geschäftsführer des Unternehmens APROVIS Energy Systems in Weidenbach, Dr.-Ing. Markus Heusch, zeigte auf, warum das Unternehmen auch dank einer nachhaltigen Mitarbeiterbindung Markführer für Abgaswärmetauscher sei. Das Unternehmen beschäftigt derzeit rund 130 Mitarbeiter. „Wir sind am Puls der Zeit und arbeiten in gut vernetzten Teams. Nur wenn unsere Mitarbeiter zufrieden sind, möchten Sie nach vielen Jahren noch für uns arbeiten“, so Heusch. Für die Kunden sei es wichtig und trage zum Gelingen der Projekte bei, dass sie immer gleiche Ansprechpartner kontaktieren können. Dies erspare Kosten für immer neue Einarbeitung und der Kunde fühle sich gut betreut, da er mit Mitarbeitern spricht, die er kennt und die seine Anliegen kennen. Dies wirke sich auch im Marktgeschehen sehr positiv aus, um eines der größten Herausforderungen, den Fachkräftemangel, gut zu bewältigen. „Die Zufriedenheit aller Beteiligten ist elementar wichtig, um Fachkräfte zu gewinnen“, so Heusch.

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