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Bürgermeisterchor überreicht Nikolausspende


„Es gibt nichts Gutes, außer: Man tut es“, wusste schon Erich Kästner und beschrieb damit bereits vor rund 70 Jahren den Kerngedanken des Bürgermeisterchors im Landkreis Ansbach. Am Nikolaustag überreichen die singenden Politiker traditionell Spenden an ausgewählte Organisationen. In diesem Jahr wurden der Förderkreis Geriatrie Ansbach, die Bezirksgruppe Mittelfranken des Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbunds und die Bürgerbewegung Hand in Hand Dinkelsbühl Stadt und Land mit Geldbeträgen unterstützt. Der Chorvorsitzende Klaus Miosga überreichte zusammen mit Landrat Dr. Ludwig jeweils einen Scheck in Höhe von 1.000 Euro.

Der 1. Vorsitzende des Förderkreises Geriatrie Ansbach e.V., Reiner Grimm (Lehrberg), dankte dem Chor und erklärte, dass die Spende zur Finanzierung der musikalischen Unterhaltung der Patienten eingesetzt werden soll. „Die Patienten brauchen Abwechslung im Alltag und hierzu trägt Musik entscheidend bei. Die Musik spricht an und Menschen blühen regelrecht auf.“ Die wöchentlichen Auftritte der Musiker schultert der Förderkreis über Mitgliedsbeiträge und Spenden.

Werner Prechter (Ehingen) vom Bayerischen Blinden- und Sehbehindertenbund bedankte sich im Namen seiner Organisation und auch der Bezirksgruppe Mittelfranken für die großzügige Spende. „Sein Augenlicht zu verlieren ist ein Schock für den Betroffenen und für die Angehörigen. Unsere Aufgabe ist es zu unterstützen und zu beraten.“ Prechter ist selbst erblindet und trotz dieser Einschränkung ehrenamtlich als Blinden- und Sehbehindertenberater tätig. Ohne Spenden ist die Tätigkeit der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bundes nicht möglich.

Als dritte Organisation erhielt die Bürgergemeinschaft Hand in Hand Dinkelsbühl Stadt und Land e. V. einen Scheck. Die Gemeinschaft hilft insbesondere Menschen im Rentenalter, aber auch jüngeren Hilfebedürftigen in schwierigen Situationen bei der Bewältigung des Alltags. Sabine Hammerl (Dinkelsbühl) bedankte sich als Vertreterin der Gemeinschaft beim Bürgermeisterchor. „Wir helfen gerne und wollen durch unseren Einsatz den Alltag Hilfsbedürftiger erleichtern.“

„Ohne die aktuellen Spenden hat der Bürgermeisterchor bislang rund 156.000 Euro für wohltätigte Zwecke gespendet. Singen macht Freude und Gutes soll damit getan werden“, erklärte Chorleiter Friedrich Wörrlein. Landrat Dr. Jürgen Ludwig betonte ausdrücklich die Bedeutung ehrenamtlichen Handelns. „Ehrenamt funktioniert gut, wenn etwas miteinander gemacht wird. Und das Miteinander hat immer ein ´Füreinander´ als Ziel. Das Ehrenamt ist eine wesentliche Säule unserer Gesellschaft.“

Der Bürgermeisterchor im Landkreis Ansbach hat derzeit 108 Mitglieder, wovon 70 aktive Sänger sind. Zu den Proben kommen im Schnitt mehr als 40 Sänger. Für 2019 plant der Chor eine neue CD und mehrere Konzerte, unter anderem in Weiltingen und Sachsen bei Ansbach. Nähere Informationen sind unter www.buergermeisterchor.de abrufbar. CDs können über die Homepage ebenfalls bestellt werden.

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
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