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Ausweitung der LKW-Maut führt zur Aufhebung der Sperrung der B 25 - Prüfung von Maßnahmen -


Ab 1. Juli 2018 hat der Bundesgesetzgeber die Mautpflicht für LKW auf alle Bundesstraßen ausgeweitet. Aufgrund dieser gesetzlichen Bestimmung entfällt die bisherige Rechtsgrundlage für die Aufrechterhaltung der Sperrung der B 25 für überregionalen LKW-Verkehr zwischen Wilburgstetten und Feuchtwangen. Insbesondere kann die Sperrung nicht mehr mit der Verhinderung von Mautausweichverkehr von der A 7 begründet werden.

„Wir werden die weitere Entwicklung gemeinsam beobachten und die rechtlich zulässigen Möglichkeiten zum Schutz der Bevölkerung vor Lärm genau prüfen“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. In den letzten Wochen haben mehrere Gespräche unter Leitung von Landrat Dr. Jürgen Ludwig mit den Rathauschefs der Städte Dinkelsbühl und Feuchtwangen sowie den Gemeinden Schopfloch und Wilburgstetten, Vertretern der Regierung von Mittelfranken, des Staatlichen Bauamtes Ansbach sowie der Verkehrspolizei stattgefunden. Beraten wurde dabei auch über Maßnahmen, die die betroffenen Städte und Gemeinden nach Aufhebung der Sperrung entlasten könnten. Zudem fand am 9. Mai eine Verkehrsschau an den Ortsdurchfahrten der B 25 zwischen Wilburgstetten und Feuchtwangen statt. „Dem Grunde nach ist es bedauerlich, dass dem überregionalen Verkehr, der durchaus die Möglichkeit hat, über die Bundesautobahn seine Fernziele zu erreichen, nun wieder die Möglichkeit eingeräumt wird, auf der B 25 die Stadt Dinkelsbühl zu durchqueren. Dies ist der Dinkelsbühler Bevölkerung schwer zu vermitteln, entspricht allerdings der geltenden Rechtslage“, so der Oberbürgermeister Dinkelsbühls Dr. Christoph Hammer.

Das Staatliche Bauamt Ansbach wird in Abstimmung mit dem Landratsamt Ansbach und der Stadt Dinkelsbühl als den beiden zuständigen unteren Straßenverkehrsbehörden die Entwicklung des Verkehrs nach Aufhebung der Sperrung durch Verkehrszählungen erfassen. Auf dieser Grundlage kann dann geprüft werden, ob neben der Überwachung der gefahrenen Geschwindigkeiten unter anderem auch verkehrsbeschränkende Maßnahmen (z.B. Reduzierung der erlaubten Höchstgeschwindigkeit) an den Ortsdurchfahrten der B 25 sachlich erforderlich und rechtlich möglich sind. Dazu Oberbürgermeister Dr. Christoph Hammer: „Die Stadt Dinkelsbühl begrüßt ausdrücklich die Durchführung von Verkehrszählungen auf der B 25 durch das Staatliche Bauamt Ansbach in den nächsten Wochen. Sollte sich daraus eine merkliche Zunahme des Schwerlastverkehrs ergeben, werden Maßnahmen veranlasst werden. Die wirkliche Entlastung der Bevölkerung wird allerdings erst mit der Ortsumfahrung verwirklicht werden können. Die Eilbedürftigkeit hinsichtlich des Planstellungsverfahrens wurde seitens des Staatlichen Bauamts Ansbach bekräftigt.“

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
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