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Ausbildungsverbund soll Pflege stärken


Die Ausbildung in der Pflege stärken: Mit diesem Ziel ist gestern unter Federführung der „Gesundheitsregion plus Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach“ ein überregionaler Verbund zur Ausbildung von Pflegefachfrauen und -männern gegründet worden. Das Besondere daran: Zum ersten Mal machen über 45 Einrichtungen der stationären und ambulanten Pflege aus mehreren bayerischen Landkreisen sowie auch aus dem benachbarten Baden-Württemberg gemeinsame Sache in der Pflegeausbildung. Mit dabei sind mit dem Krankenhausverbund ANregiomed und den mittelfränkischen Bezirkskliniken, Standort Ansbach, auch zwei bedeutende stationäre Einrichtungen und große Ausbildungsträger der Region. Der Verbund bleibt offen für weitere Beitritte.

Ziel des Ausbildungsverbundes ist es, in Theorie und Praxis eine hochwertige Qualifikation sicherzustellen. Darüber hinaus wird es zum ersten Mal ermöglicht, bei der Planung von Praxiseinsätzen gebündelt auf sämtliche Kapazitäten zuzugreifen: ob im stationären, teilstationären oder ambulanten Bereich sowie in der Langzeitpflege. „Die Gründung des Ausbildungsverbundes Westmittelfranken ist ein wichtiger Schritt für die qualitativ hochwertige Ausbildung von Pflegekräften in der Region Ansbach. Es ist sehr erfreulich, dass auch über die Landkreisgrenzen hinaus Verbundpartner beitreten und den Auszubildenden somit eine große Anzahl an stationären Einrichtungen und ambulanten Diensten für die Praxiseinsätze zur Verfügung stehen“, betonte Landrat Dr. Jürgen Ludwig bei der Gründungsveranstaltung, die als Videokonferenz stattfand. „Jeder Ausbildungsplatz in der Region Ansbach ist wichtig, egal ob nur ein einziger oder viele Auszubildende bei den Trägern beschäftigt sind“, ergänzte Christina Löhner, die Geschäftsstellenleiterin der „Gesundheitsregion plus“.

Bezirkstagspräsident Armin Kroder bedankte sich bei allen, die im Vorfeld mitgewirkt haben und freute sich ganz besonders, dass die Bezirkskliniken Mittelfranken hier auch mit an Bord sind. „Ich wünsche dem Verbund, dass er viele Menschen begeistern möge, in den wunderbaren Berufen der Pflege mitzuwirken und damit dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken“, so Kroder. Klaus Holetschek, Staatsminister für Gesundheit und Pflege, betonte in seiner Videobotschaft: „Die generalistische Pflegeausbildung kann nur gemeinsam im engen Schulterschluss zwischen allen Beteiligten gelingen. Meine Überzeugung ist: Nur so können wir die neue Pflegeausbildung attraktiv gestalten. Dabei ist die Gründung von Ausbildungsverbünden extrem wichtig. Der sektoren- und trägerübergreifende Zusammenschluss bietet mehr Möglichkeiten, den Anforderungen des Pflegeberufegesetzes gerecht zu werden. Das heißt: die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, voneinander zu lernen, sich gegenseitig zu motivieren. Der Ausbildungsverbund Westmittelfranken zeigt vorbildlich, wie das gehen kann, und macht Ausbildung zur Chefsache.“

Dr. Matthias Keilen, strategischer Vorstand der Bezirkskliniken Mittelfranken, bezeichnete den Verbund als großes Netzwerk, von dem alle Verbundpartner gleichermaßen profitieren könnten und das gleichzeitig die Grundlage für eine noch bessere Ausbildungsqualität der angehenden Pflegefachfrauen und -männer schaffe. „Wir zeigen hiermit auch, dass wir gemeinsam mehr erreichen als jeder alleine. Dies sollte uns Vorbild und Ansporn sein“, so Keilen. Dr. Gerhard Sontheimer, Vorstand von ANregiomed, rief dazu auf, den Stellenwert der Pflege in der Gesellschaft neu zu denken. „Menschen, die sich für den Pflegeberuf interessieren, haben vielfältige Anforderungen, die wir dringend erfüllen müssen. Ausbildung und Arbeit im Beruf müssen auch dann möglich sein, wenn die zeitlichen Kapazitäten für die Ausübung einer Vollzeitbeschäftigung nicht ausreichen, etwa wenn neben dem Beruf Kinder oder andere Angehörige betreut werden müssen. In unseren Berufsfachschulen werden wir diesen Voraussetzungen bereits gerecht, indem wir unter anderem die Ausbildung in Teilzeit anbieten. Schön, dass wir solche Modelle nun gemeinsam entwickeln können, und das über die Landkreis- und sogar die Landesgrenzen hinweg.“

Die Leitungen der Pflegeschulen, Sabine Schuhmann-Haudeck (P3-Akademie der Bezirkskliniken) und Hans-Peter Mattausch (Akademie ANregiomed), erläuterten die Vertragsinhalte. Sie begrüßten, dass die Praxiseinsätze für die Auszubildenden nun wohnortnah gestaltet werden können. Wer früh das gesamte Spektrum in der Region kennenlerne, entscheide sich auch eher dafür, seinen späteren Beruf in der Region auszuüben.


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