Hilfsnavigation


Aktuelle Informationen zum Coronavirus


Kein Ergebnis gefunden.

Aktuelle Lage (Stand: 02.04.2020) :

Es gibt seit heute 16 weitere Infektionsfälle und damit insgesamt 259 bestätigte Corona-Fälle in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach. 217 der mit dem Coronavirus infizierten Personen stammen aus dem Landkreis Ansbach.

Herr Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat dem Landkreis Ansbach zwei Stoffrollen mit dem Ziel, den Engpass an Schutzmasken z. B. bei der Alten- und Krankenpflege rasch zu beseitigen, zur Verfügung gestellt. Sie befinden sich aktuell im Zuschnitt, um eine größtmögliche Anzahl an Masken zu erhalten. Genäht werden können die Aktionsmasken vor Umstellung auf eine möglichst zentrale Fertigung u. a. von Freiwilligen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Am 30. März hat Ministerpräsident Dr. Markus Söder bekannt gegeben, dass die geltenden Ausgangsbeschränkungen bis einschließlich 19. April 2020 verlängert werden. „Die geltenden Beschränkungen verlangen von uns allen viel ab. Wir müssen uns unterstützen und gegenseitig unter die Arme greifen. Besonders ältere und vorerkrankte Menschen oder Personen in Quarantäne brauchen unsere Hilfe und können z.B. beim Einkaufen unterstützt werden“, so Landrat Dr. Ludwig.“

„Inzwischen gibt es sehr viele Personen, die einen direkten Kontakt zu einem COVID-19-Patienten hatten. Daher muss aus fachlicher Sicht fast jeder Bürger und fast jede Bürgerin als Kontaktperson betrachtet werden. Die Bevölkerung darf nicht müde werden, sich an die Allgemeinverfügung zu halten, denn COVID-19 ist bereits zwei Tage vor dem Beginn von Krankheitsanzeichen ansteckend. Eine Ansteckung wird durch Beachtung allgemeiner Hygienemaßnahmen, das Einhalten eines Abstands von mehr als 1,5 m zu anderen Personen sowie die Beachtung der bayerischen Ausgangsbeschränkungen in der Regel vermieden“, betont Dr. Franziska Lenz, Leiterin des Gesundheitsamtes für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach.

Eine Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus lässt sich nur durch einen positiven Test nachweisen. Hierzu wird im Mund-, Nasen- oder Rachenraum ein Abstrich vorgenommen und die Probe anschließend im Labor analysiert. Das Gesundheitsamt für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach geht davon aus, dass jeder, der Kontakt zu eine COVID-19-Patienten hatte, ebenfalls an COVID-19 erkrankt ist. „Die Anzahl der Menschen in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach, die die Infektion mit dem neuartigen Corona-Virus bereits überstanden haben und mittlerweile wieder genesen sind, lässt sich leider nicht genau ermitteln. Zum einen ist es nicht meldepflichtig, wenn jemand die Erkrankung überstanden hat. Zum anderen ist von einer hohen Dunkelziffer an Infektionen auszugehen. Beim Großteil der Infizierten ist der Verlauf sehr mild und es treten nur geringe Symptome auf, daher bleibt die Krankheit unter Umständen unerkannt,“ so Dr. Franziska Lenz.

"Wenngleich mehr als zwei Drittel der Fälle nur leichte Symptome aufweisen, muss nach derzeitigem Kenntnisstand davon ausgegangen werden, dass die Schwere der Fälle noch zunehmen wird", so die Leiterin des Gesundheitsamtes. Die aktuelle Lage stelle zudem auch viele Menschen vor eine psychische Herausforderung. Hier stellt der Krisendienst Mittelfranken eine große Hilfe dar, der unter der Telefonnummer 0911 – 42 48 55 0 täglich von 9.00 bis 24.00 Uhr erreichbar ist.

„Die aktuelle Entwicklung im Landkreis Ansbach und der Stadt Ansbach zeigt, wie wichtig es nach wie vor ist, die bayerischen Ausgangsbeschränkungen einzuhalten und Sozialkontakte zu meiden. Wer Erkältungssymptome verspürt, auch wenn es sich nur um ein leichtes Kratzen im Hals oder Niesen handelt, der sollte dies zuhause auskurieren, um andere nicht zu gefährden“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Insbesondere in leichten Fällen gilt es sich umgehend an den Arbeitgeber zu wenden, um abzustimmen, ob z.B. auch im Homeoffice weitergearbeitet werden kann. In systemrelevanten Berufen wie z.B. der Altenpflege gibt es die Möglichkeit, dass sich der Arbeitgeber im Falle eines kranken Mitarbeiters an die Führungsgruppe Katastrophenschutz des Landratsamtes (Tel.:0981 - 468 7777) oder der Stadtverwaltung Ansbach (Tel.: 0981 - 9715146) wendet, um eine Testung des Mitarbeiters abzustimmen. Nach einer entsprechenden Abstimmung teilt das Gesundheitsamt Ansbach dann Termine mit. „Wer bei sich Erkältungssymptome feststellt, soll nach wie vor umgehend nach Hause gehen und sich an den Hausarzt bzw. an die Telefonnummer 116 117, den Dienst der Kassenärztlichen Vereinigung, wenden“, betont Dr. Franziska Lenz.

„Es gilt weiterhin alle Kräfte zu mobilisieren, um insbesondere ältere und vorerkrankte Menschen zu schützen und gleichzeitig das Gesundheitssystem zu stärken. Derzeit nicht in ihrem Beruf tätige und nicht der Risikogruppe angehörende Pflegekräfte, Pflegehilfskräfte sowie Medizinisch-technische Assistenten und Medizinische Fachangestellte bitten wir sehr, bei der großen Herausforderung Corona-Krise im Gesundheitswesen mitzuhelfen. Wer sich einbringen kann, kann über die Website www.pflegepool-bayern.de ab sofort unkompliziert seine Daten hinterlegen“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Dr. Franziska Lenz, Leiterin des Gesundheitsamtes für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach.

Ein Mundschutz ist nur für medizinisches Personal und Erkrankte sinnvoll. Das medizinische Personal kann sich mit Masken, die speziellen Standards genügen, sog. FFP2- oder noch besser FFP3-Masken, im Umgang mit Erkrankten schützen. Wer selbst erkältet ist und seine Umgebung vor den eigenen Keimen, die beim Sprechen, Niesen oder Husten verteilt werden, schützen will, kann einen Mundschutz verwenden, wenn ein Kontakt mit anderen Menschen unvermeidlich ist. Ansonsten gilt es, beim ersten Krankheitsanzeichen zuhause zu bleiben, um insbesondere ältere und vorerkrankte Menschen zu schützen“, erklärt Dr. Franziska Lenz. „Eine Maske kann zwar auch das eigene Hygieneverhalten positiv beeinflussen und dafür sorgen, dass wir uns nicht unbewusst mit verunreinigten Händen ins Gesicht fassen. Hier ist regelmäßiges Hände waschen aber genauso effektiv“, ergänzt die Leiterin des Gesundheitsamtes für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach.

„Zudem haben wir die Information erhalten, dass als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes getarnte Kriminelle in Landkreis und Stadt Ansbach unterwegs sind. Bitte lassen Sie diese nicht ins Haus!“, appellieren Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Jörg Scherbaum, Leiter des Fachbereichs für Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Ansbach, an die Bevölkerung.

„Wir bitten alle Bürgerinnen und Bürger um ihre Mithilfe. Retten Sie Menschenleben, indem Sie daheim bleiben und nur die notwendigsten Einkäufe erledigen. Diese Maßnahmen sind zwingend, um die eigene Familie, sich selbst, und damit auch medizinisches Personal und die Menschen an den Kassen in lebensnotwendigen Einkaufsbereichen zu schützen. Gerade den Bürgerinnen und Bürgern, die in diesen Bereichen arbeiten, möchten wir unseren größten Dank und unsere größte Anerkennung für ihre Leistung aussprechen. Die Ausgangsbeschränkungen sind zeitlich begrenzt und je besser wir diese umsetzen, umso schneller werden wir die Infektionsketten durchbrechen und die aktuelle Situation überwinden können“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

„Das medizinische Personal in den Gesundheitsämtern arbeitet derzeit mit Hochdruck und im Schichtbetrieb daran, die Kontaktpersonen der Erkrankten zu ermitteln. Sobald uns ein Testergebnis vorliegt, wird dies noch am gleichen Tag von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Gesundheitsamtes für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach mitgeteilt“, betont Dr. Franziska Lenz, Leiterin des Gesundheitsamtes für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach.

„Das Landratsamt Ansbach tut gemeinsam mit der Stadt Ansbach alles was notwendig ist, um die Bevölkerung in dieser schwierigen Lage zu unterstützen. Es wurde eine Bürgerhotline eingerichtet und zahlreiche Informationsmaßnahmen umgesetzt. Es findet ein stetiger Austausch mit anderen Behörden und Einrichtungen des Gesundheitswesens statt. Von Telefonkonferenzen mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern, mit den mittelfränkischen Landräten und der Regierung von Mittelfranken bis hin zu Vertretern des Rettungs- und Gesundheitswesens. In täglicher und enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt werden seit Wochen die gebotenen Maßnahmen unternommen“, betont Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Bürgerhotline des Gesundheitsamtes

Seit Montag, 16. März 2020, 8.00 Uhr ist das Bürgertelefon des Gesundheitsamtes für den Landkreis Ansbach und die Stadt Ansbach unter der Telefonnummer 0981-468 7777 erreichbar. Es ist montags bis freitags von 8.00 bis 16.00 Uhr und am Wochenende von 9.00 bis 15.00 Uhr besetzt.

Hinweis für Ihren Behördengang im Landratsamt Ansbach

Das Landratsamt Ansbach ist auch in der Krise Ansprechpartner und Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Ansbach. Zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch der Bürgerinnen und Bürger, wird der Dienstbetrieb des Landratsamtes Ansbach mit seinen Außenstellen eingeschränkt. Die Kontaktaufnahme von Bürgerinnen und Bürgern kann grundsätzlich nur schriftlich, telefonisch oder per Mail erfolgen. Nur in Fällen, in denen eine persönliche Vorsprache zwingend ist, kann ein Termin vereinbart werden.

Für alle allgemeinen Anliegen wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer 0981-468 0 oder per E-Mail an poststelle@landratsamt-ansbach.de.
Falls Sie die Dienste der Zulassung benötigen, bitten wir Sie sich an die 0981-468 9999 oder per E-Mail an zulassung@landratsamt-ansbach.de zu wenden.

Die Außenstellen der Zulassungsstelle in Feuchtwangen und Rothenburg ob der Tauber bleiben vorübergehend geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Zulassungsstelle in Ansbach sind im eingeschränkten Dienstbetrieb und vorheriger Terminvereinbarung weiterhin für Sie da.

Wichtige Maßnahmen

Bitte beachten Sie unbedingt das Betretungs- und Besuchsverbot der Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime sowie Behinderteneinrichtungen.

Entsprechend der Vorgaben der Bayerischen Staatsregierung werden alle Schulen und Kindertageseinrichtungen von 16. März 2020 bis vorerst 19. April 2020 geschlossen. Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen organisieren für Kinder sog. systemkritischer Berufe wie Ärzte, Pflegepersonal und Polizei und Rettungskräfte Notbetreuungsmaßnahmen. Hier finden Sie weitere Informationen des Bayerischen Kultusministeriums und des Bayerischen Sozialministeriums.

Bereits seit Ende Februar leitet ein fachbereichsübergreifender Arbeitsstab des Gesundheitsamtes für Stadt Ansbach und Landkreis Ansbach täglich Maßnahmen in die Wege, um die Ausbreitung des Coronavirus in Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach zu verhindern.

„Die Verlangsamung der Ausbreitung des Virus und der Schutz unserer Bevölkerung hat oberste Priorität“, so Oberbürgermeisterin Carda Seidel und Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Seit 17. März sind alle öffentlichen Veranstaltungen verboten sowie Freizeiteinrichtungen und damit auch Spiel- u. Sportplätze geschlossen. Auch die vhs Landkreis Ansbach und die vhs Stadt Ansbach ziehen die Osterferien vor und verschieben den Kursbeginn auf April. Das bedeutet, das alle Kurse ausgesetzt werden und bereits angelaufene Veranstaltungsreihen bis zur Fortsetzung voraussichtlich im April, nicht vor Ende der Osterferien, pausieren. Möglichkeiten eines entsprechend digitalen Angebotes werden derzeit geprüft.

Die Briefwahlunterlagen für die Stichwahlen am 29. März werden automatisch per Post übermittelt.

Häufig gestellte Fragen

Landrat
Dr. Jürgen
Ludwig
Foto Landrat Dr. Jürgen Ludwig
Ansteckung vermeiden
Eingeschränkter Dienstbetrieb am Landratsamt Ansbach
Kommunalwahlen 2020
Was erledige ich wo?

Externer Link: Online Zulassungsbehörde

Banner Wunschkennzeichen
Hilfetelefon - Gewalt gegen Frauen
AbfallAppBanner
Anleitung-Handhabung-Wheelmap
Bildungsportal Landkreis Ansbach
© BeTa-Artworks - Fotolia 
Externer Link: http://www.metropolregionnuernberg.de/
Ihre Meinung ist uns wichtig