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Schwanzkupieren beim Schwein - Umsetzung des nationalen Aktionsplans

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Sie sind in der HI-Tier Datenbank als Schweinehalter registriert. Wir möchten Sie mit hier über die Umsetzung des nationalen Aktionsplans in Bezug auf das Schwänzekupieren bei Schweinen informieren.
Alle Schweinehalter, die in Ihrem Bestand Ferkeln die Schwänze kupieren oder solche schwanzkupierten Tiere halten, müssen bei Kontrollen ab dem 01.07.2019 eine Tierhalter-Erklärung, basierend auf einer entsprechenden Risikoanalyse sowie der Erhebung von Schwanz-/Ohrenverletzungen, vorweisen können. Diese Tierhaltererklärung muss im Bestand vorliegen und soll nicht an das Veterinäramt geschickt werden.
Die Risikoanalyse und die Erhebung von Schwanz-/Ohrenverletzungen in Ihrem Bestand können und sollten Sie ab sofort durchführen, um die entsprechenden Datenerhebung zum 01.07.2019 vorliegen zu haben.

Warum muss ich das machen? »

Laut EU-Recht und dem Tierschutzgesetz ist bereits seit einiger Zeit routinemäßiges Kupieren der Ferkelschwänze grundsätzlich verboten, außer in einzelnen Ausnahmefällen (§ 6 Abs. 1 Nr. 3 Tierschutzgesetz).

Zur Einhaltung der Rechtsvorschriften hat die Agrarministerkonferenz in Deutschland einen Aktionsplan beschlossen.
Schweinehalter müssen demnach schriftlich nachweisen, dass das Kupieren zum Schutz der Tiere unerlässlich ist. Hierfür müssen Sie eine betriebliche Analyse der Risiken für Schwanzbeißen durchführen und das tatsächliche Vorkommen von Schwanz- und Ohrenbeißen erheben. Die Risikoanalyse dient dem Zweck mögliche Schwachstellen im Betrieb für das Auftreten von Schwanz- und Ohrenbeißen aufzuzeigen.

Die Tierhalter-Erklärung dient innerhalb der Lieferkette (Ferkelerzeuger, Aufzüchter, Mäster) als Nachweis der Unerlässlichkeit für das Kupieren der Schwänze. Ist z. B. der Eingriff im Mastbetrieb unabdingbar, ist es erforderlich, dass dem Ferkelerzeuger eine Kopie der aktuellen Tierhalter-Erklärung des Mästers vorliegt, damit er für diesen Mäster die Ferkel kupieren darf.

Wie mache ich das? »

  • Eine Checkliste für die Risikoanalyse inklusive eines Erfassungsbogens für Schwanz- und Ohrenverletzungen können Sie bereits jetzt im Internet downloaden, z. B. unter www.aktionsplan-kupierverzicht.bayern.de, und selbst oder zusammen mit Ihrem Berater oder Hoftierarzt ausfüllen.
  • Je nach Ergebnis Ihrer Risikoanalyse legen Sie schrittweise Optimierungsmaßnahmen für Ihren Betrieb fest, um das Auftreten von Schwanzbeißen zu minimieren. Es empfiehlt sich bei der Wahl der Optimierungsmaßnahmen die landwirtschaftliche Fachberatung und/oder Ihren Hoftierarzt einzubinden.
  • Zum Nachweis der Unerlässlichkeit des Kupierens der Schwänze füllen Sie (ggf. zusammen mit Ihrem Berater und/oder Hoftierarzt) die Tierhalter-Erklärung aus. Diese hat ab dem Zeitpunkt des Ausfüllens eine Gültigkeit von einem Jahr. Ein Vordruck der Tierhalter-Erklärung finden Sie hier unter Formulare und Merkblätter.

Ausführliche Informationen zum Aktionsplan und Mustervordrucke finden Sie ab Mai unter www.aktionsplan-kupierverzicht.bayern.de oder unter www.ringelschwanz.info.

Anschrift und Öffnungszeiten des Veterinäramtes »

Sachgebiet 81 - Veterinäramt

Crailsheimstraße 64
91522 Ansbach
Telefon:  (0981) 468-8001(Vorzimmer)
Fax:  (0981) 468-8009
E-Mail:  veterinaeramt@landratsamt-ansbach.de
Internet:  www.landkreis-ansbach.de
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Allgemeine Öffnungszeiten des Landratsamtes Ansbach

Montag bis Donnerstag: 08.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Freitag: 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr

Um Wartezeiten zu vermeiden, bitten wir Sie vor einer persönlichen Vorsprache einen Termin mit Ihrem Sachbearbeiter zu vereinbaren und beachten Sie die abweichenden Öffnungszeiten einiger Fachbereiche!

Für Fragen speziell zur Umsetzung des Aktionsplanes in Bezug auf das Schwänzekupieren beim Schwein stehen Ihnen die Mitarbeiter des Veterinäramtes jeweils Dienstags in der Zeit von 08.00 – 12.00 Uhr gerne zur Verfügung!

Landkreiswappen

LandkreiswappenIm Gebiet des Landkreises Ansbach liegen die drei ehemaligen Reichsstädte Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Sie sind im Kreiswappen durch den Reichsadler vertreten. Die Zugehörigkeit des Ansbacher Gebietes zum Territorium der Nürnberger Burggrafen und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wird durch die sogenannte Hohenzollern-Vierung dokumentiert. Als allgemeines Symbol für Franken wurde zusätzlich der fränkische Rechen in das Landkreiswappen aufgenommen.