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Veterinärmt des Landkreises Ansbach

Aktuelle Themen:

LGL warnt: Hohe Temperaturen machen auch Haustieren zu schaffen - Tipps für den Tierschutz bei Hitze

Bayern ächzt unter Temperaturen von weit über 30 ° Celsius, was nicht nur dem Menschen zu schaffen macht. Auch Haustiere leiden unter der Hitzewelle. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) weist daher alle Tierbesitzerinnen und -besitzer eindringlich auf die Belastung ihrer Schützlinge insbesondere in diesen Tagen hin und gibt Tipps, wie sie ihren Hunden, Katzen, Kleinsäugern und Pferden die heiße Zeit erträglicher machen können.

Bei Nutztieren gibt es ab 30 °C keine Möglichkeit des Transportes. Wir bitten daher den Transport von Nutztieren auf die Abend- bzw. Nachtstunden zu verlegen, wenn die Temperaturen unter 30 ° gesunken sind.

Hier finden Sie wertvolle Tipps.

Hitzefalle - Tiere im Auto


Aufhebung der zusätzlichen Biosicherheitsmaßnahmen zur Geflügelpest im Landkreis Ansbach

Zum 11.05.2022 wird die Anordnung von zusätzlichen, besonderen Biosicherheitsmaßnahmen für Hausgeflügel im Landkreis Ansbach wieder aufgehoben. Dies bedeutet, dass auch Märkte, Ausstellungen und ähnliche Veranstaltungen ab 12.05.2022 wieder möglich werden.

„Festzuhalten bleibt, dass unsere rund 4500 Geflügelhalter in diesem Winterhalbjahr große Disziplin aufgebracht haben. Der sehr virulente Virustyp wurde in keine Haustierbestände eingeschleppt und blieb auf Wild- und Zuggeflügel beschränkt“, sagte Dr. Ralf Zechmeister, Leiter des Veterinäramtes am Landratsamt Ansbach.

Die Geflügelpest hat sich ab Herbst 2020 bundesweit ausgebreitet und war seitdem dauernd in den Wildvogelbeständen vorhanden.


Achtung Terminsache: 15.11.2021 - Schwanzkupieren beim Schwein - Umsetzung des nationalen Aktionsplans

Das Kürzen von Schwänzen bei Schweinen ist nur im Ausnahmefall, wenn dieser Eingriff unerlässlich ist, erlaubt. Die Unerlässlichkeit für diesen Eingriff, der unter Umständen schon in einem anderen Betrieb vorgenommen wurde (keine eigene Ferkelproduktion), muss jeder Tierhalter bei Kontrollen nachweisen können. Dieser Nachweis ist nicht nötig, wenn nur unkupierte Schweine gehalten werden. Über die verschiedenen Wege im Umgang mit dem Kupierverzicht informiert www.ringelschwanz.info.

Tierhalter legen seit 2019 die sogenannten Tierhaltererklärungen an. Bei Schwanz- oder Ohrverletzungen über einem Grenzwert (2 %), sind dann Maßnahmenpläne zur Schwachstellenanalyse und -behebung zu erstellen. Hier wird nicht auf anlassbezogene Maßnahmen (einmalige Änderung, z.B. durch Entfernen eines Tätertieres) abgezielt, sondern auf systematische Schwachstellenanalyse.

Diese „Maßnahmenpläne“ sind an die zuständigen Veterinärämter zum 15.11.2021 einzusenden.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier.


Afrikanische Schweinepest (ASP)

Das Veterinäramt möchte an die bereits vor zwei Jahren erlassene Allgemeinverfügung, die ausnahmslos alle Schweinehalter zur Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise der wildschweindichten Umzäunung verpflichtet. Dazu zählen ausdrücklich auch Hobbyhalter und Freilandhaltungen. Sie müssen ihre Schweinehaltung am Veterinäramt, Telefon (0981) 468-8000 und am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Telefon (0981) 89080 anmelden. Die Seuche tritt ausschließlich bei Haus- und Wildschweinen auf. Für den Menschen ist sie ungefährlich. Auch Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnisse können weiterhin unbedenklich verzehrt werden. Dennoch können alle Bürger mithelfen: Lebensmittelabfälle, besonders von Fleisch- und Wurstwaren, sollten nicht offen, sondern nur in geschlossenen Behältern und korrekt in der Mülltonne entsorgt werden, so die Empfehlung der Behörde. Weitere Infomationen zu diesem Thema finden Sie hier.


Dienstleistungen des Veterinäramtes

Im Gebiet des Landkreises Ansbach liegen die drei ehemaligen Reichsstädte Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Sie sind im Kreiswappen durch den Reichsadler vertreten. Die Zugehörigkeit des Ansbacher Gebietes zum Territorium der Nürnberger Burggrafen und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wird durch die sogenannte Hohenzollern-Vierung dokumentiert. Als allgemeines Symbol für Franken wurde zusätzlich der fränkische Rechen in das Landkreiswappen aufgenommen.

Landkreiswappen
© Landratsamt Ansbach