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Veterinärmt des Landkreises Ansbach

Aktuelle Themen

Afrikanische Schweinepest (ASP)

Das Veterinäramt möchte an die bereits vor zwei Jahren erlassene Allgemeinverfügung, die ausnahmslos alle Schweinehalter zur Umsetzung von Sicherheitsmaßnahmen wie beispielsweise der wildschweindichten Umzäunung verpflichtet. Dazu zählen ausdrücklich auch Hobbyhalter und Freilandhaltungen. Sie müssen ihre Schweinehaltung am Veterinäramt, Telefon (0981) 468-8000 und am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Telefon (0981) 89080 anmelden. Die Seuche tritt ausschließlich bei Haus- und Wildschweinen auf. Für den Menschen ist sie ungefährlich. Auch Schweinefleisch und Schweinefleischerzeugnisse können weiterhin unbedenklich verzehrt werden. Dennoch können alle Bürger mithelfen: Lebensmittelabfälle, besonders von Fleisch- und Wurstwaren, sollten nicht offen, sondern nur in geschlossenen Behältern und korrekt in der Mülltonne entsorgt werden, so die Empfehlung der Behörde. Weitere Infomationen zu diesem Thema finden Sie hier.


Was tun, wenn Ihnen ein herrenloses Tier oder Fundtier (Katzen) zuläuft

Häufige Krankheiten herrenloser Katzen, die für den Menschen von Bedeutung wären (z.B. Toxoplasmose, Salmonellen, Brucellose, Leptospirose, Würmer, Giardien, Flöhe, Hautpilze) sind durch einfache Hygienemaßnahmen einfach zu vermeiden, z.B. durch das Tragen von Einmalhandschuhen. Nehmen Sie das Tier aber nicht in die Wohnräume auf, insbesondere, wenn Sie selbst eigene Katzen halten. Auch Ihre Haustiere können sich am gefundenen Tier mit Krankheiten anstecken (neben den genannten Zoonosen bei Katzen z.B. Katzenschnupfen, Katzenseuche, Chlamydiose, Feline Leukämie, Feline Infektiöse Peritonitis; bei Hunden z.B. Ansteckende Leberentzündung, Parvovirose, Staupe).

Nicht zutrauliche, verwilderte Tiere können kratzen oder beißen und damit zu gefährlichen Infektionen führen, hier ist es sinnvoll, dunkle, tierschutzkonforme Kastenfallen zu verwenden und die Tiere damit/darin zu einem Tierarzt/in Tierheim zu bringen. Grundsätzlich gibt es keine gesetzliche Verpflichtung herrenlose Tiere einzufangen oder sich um diese zu kümmern. Die Betreuung erfolgt auf Basis ethischer Grundüberzeugung.
Sollte das Tier schwer verletzt sein, kann eine sofortige tierärztliche Versorgung nötig werden. Einen Tierarzt in Ihrer Nähe finden Sie über die bayerische Landestierärztekammer unter https://www.bltk.de/tieraerztesuchdienst/.

Ist das Tier soweit gesund, dann nutzen Sie für die Katze entweder die ausreichend große, hölzerne, blickdichte Kastenfalle oder am besten eine dunkle und ausbruchsichere Kiste (auf ausreichend Luftzufuhr achten). Das Tier sollte in einem ruhigen Raum (Keller, Garage) untergebracht und mit Wasser und ggf. Futter versorgt werden. Sobald Sie das Tier im Dunklen in Ruhe lassen, beruhigen sich auch verwilderte Katzen i.d.R. schnell. Am nächsten Arbeitstag kann die Anlieferung der Katze in das Tierheim erfolgen.

Wenn Sie ein Fundtier aufnehmen/es Ihnen zuläuft, dürfen Sie dieses nicht behalten, es gehört schließlich jemand Anderem. Wenden Sie sich an das beauftragte Tierheim Ihrer Gemeinde (siehe Tabelle) oder erfragen Sie das notwendige Procedere bei Ihrer Gemeinde und geben das Tier dann in das Tierheim, wo der unbekannte Halter ermittelt wird.

Dienstleistungen des Veterinäramtes

Formulare zum Thema Veterinärwesen

Im Gebiet des Landkreises Ansbach liegen die drei ehemaligen Reichsstädte Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Sie sind im Kreiswappen durch den Reichsadler vertreten. Die Zugehörigkeit des Ansbacher Gebietes zum Territorium der Nürnberger Burggrafen und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wird durch die sogenannte Hohenzollern-Vierung dokumentiert. Als allgemeines Symbol für Franken wurde zusätzlich der fränkische Rechen in das Landkreiswappen aufgenommen.

Landkreiswappen
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