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Lebensmittelüberwachung


Zentrale Vorschriften: Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch (LFGB)

Was ist durch diese Regelung betroffen?

  • Lebensmittel
  • Bedarfsgegenstände (Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Kontakt kommen, sowie "Dinge des täglichen Gebrauchs)
  • Kosmetika
  • Tabakwaren

Lebensmittelkontrolleure:

7 Lebensmittelkontrolleure sind im Landkreis Ansbach unterwegs.

Wie wird man Lebensmittelkontrolleur?

Als Lebensmittelkontrolleur darf nur eingesetzt werden, wer Meister oder Techniker in einem Lebensmittelberuf ist und eine zweijährige theoretische und praktische Ausbildung mit anschließender Anstellungsprüfung absolviert hat.

Wer ist von Lebensmittelkontrollen betroffen?

Lebensmittelbetriebe wie:

  • Groß- und Einzelhandel
  • Herstellerbetriebe
  • Wochenmärkte
  • Gaststätten
  • Imbissstuben
  • Einrichtungen zur Gemeinschaftsverpflegung (z.B. Kantinen und Altenheime)

Besichtigt werden hierbei:

  • Betriebsräume (z.B. Verkaufs-, Arbeits-, Lager- und Kühlräume),
  • Gegenstände,
  • Ausrüstungen,

die mit Lebensmittel in Berührung kommen.

Was wird im Einzelnen überprüft?

  • die Sauberkeit von Arbeitstischen, Maschinen und Arbeitsgeräten
  • der bauliche Zustand der Räume (Böden, Decken, Wände, Fenster, Türen)
  • Kühl- und Tiefkühleinrichtungen
  • die Abfalllagerung
  • sanitäre Einrichtungen
    Personalhygiene (Schutzkleidung, Haarschutz)
  • Lagerung der Lebensmittel
  • evt. Ungezieferbefall
  • Transport von Lebensmittel in Gebinden und Fahrzeugen.


Die Überwachung erfolgt durch

  • regelmäßige Überprüfungen (Betriebskontrollen) und
  • Probenahmen.
  • Die Untersuchung und Begutachtung der Proben erfolgt durch das Bayer. Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) (www.lgl.bayern.de).
  • Es handelt sich hierbei um eine besondere staatliche Behörde des öffentlichen Gesundheitsdienstes, in der hochqualifizierte Spezialisten verschiedener Fachrichtungen (Tierärzte, Ärzte, Chemiker, Lebensmitteltechnologen) die erforderlichen mikrobiologischen und chemischen Untersuchungen bis hin zur Spurenanalytik durchführen zu können.
  • Das LGL hat seinen Sitz in Erlangen und Außenstellen in Oberschleißheim und Würzburg

Jeder Betrieb wird regelmäßig ein- bis zweimal jährlich unangemeldet kontrolliert. Im Übrigen richtet sich die Häufigkeit der Betriebskontrollen nach der Produktart und -menge (Gefahrenpotential), der personellen und apparativen Ausstattung des Betriebes, der Ausgestaltung des Eigenkontrollsystems und ggf. örtlichen Besonderheiten.

  • mündliche oder schriftliche Belehrung, einen festgestellten Mangel zu beheben,
  • Erhebung eines Verwarnungsgeldes (in der Regel durch den Lebensmittelkontrolleur vor Ort)
  • Verhängung eines Bußgeldes (bis zu 25.000 €) durch Erlass eines Bußgeldbescheides,
  • bei strafbaren Verstößen Erstattung einer Strafanzeige bei der zuständigen Staatsanwaltschaft


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