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Ein Sommer voller Heimatschätze und zufriedener Gäste: Die Gartenschau in Wassertrüdingen feiert Halbzeit


Schon 63 Tage der Gartenschau sind geschafft
– Zeit um Zwischenbilanz zu ziehen, Revue passieren zu lassen und sich auf
die verbliebenen Tage der Gartenschau der Heimatschätze zu freuen.

Am 24. Mai eröffnete der bayerische Ministerpräsident Dr. Markus Söder die Bayerische Gartenschau in Wassertrüdingen bei strahlendem Sonnenschein. Seitdem sind zahlreiche Besucher in der kleinen Stadt an der Wörnitz zu Besuch gewesen. Zwei Monate später haben 190.000 Besucher die Gartenschau erlebt. Die Anzahl der Dauerkartenbesitzer spricht dafür, dass die Heimatschätze gut in der Region ankommen – hier wurden 9.000 Karten verkauft – und damit deutlich mehr als erwartet. Bereits am 28.06.2019, nach knapp mehr als einem Monat, konnte in Wassertrüdingen der 100.000 Besucher begrüßt werden. Die Veranstaltungen mit den meisten Besuchern waren bisher das Sommerfest mit Marquess, das Chorfest, sowie das Heimatschätzewochenende. Für das großartige Programm an diesen und allen anderen Tagen sorgen rund 10.000 Freiwillige aus knapp 300 Vereinen.

Auf diese stattlichen Zahlen ist der Bürgermeister der Stadt, Stefan Ultsch, sehr stolz: „Wir sind begeistert, wie gut die Gartenschau in Wassertrüdingen von den Besuchern aus der Region, aber auch von weitangereisten Gästen, angenommen wird. Besonders schön wäre es natürlich, wenn die Stadt auch nach der Gartenschau so guten Zulauf erfährt.“ Denn auch nach der Gartenschau bleibt natürlich einiges für die Stadt, aber auch die Region. Durch die Gartenschau konnten in Wassertrüdingen zwei große Projekte umgesetzt werden. Im Wörnitzpark wurde mit einem in die Landschaft integrierten Damm sowie der Renaturierung der Wörnitz für einen natürlichen Hochwasserschutz gesorgt. Im Klingenweiherpark wurde die ehemalige Bauschuttdeponie nach Umweltstandards abgeschlossen und zu einem barrierefrei erschlossenem Aussichtshügel umgebaut. Zusammen mit dem Bau des Weihersteigs, des Regionalpavillons und der Sanierung der „Alten Säge“ wurden so zwei Parkanlagen geschaffen, die wunderbar durch die Altstadt miteinander verbunden sind. Das merkt man auch an den Bürgern – diese sind stolz auf ihre Stadt und freuen sich über 108 Tage Trubel und die vielen Gäste in Wassertrüdingen.

„Wir sind sehr von der Gartenschau begeistert. Die vielen Blumen, unterschiedliche schön gestaltete Bereiche und dass die Stadt mit einbezogen ist, hat uns sehr gefallen.“, berichtet eine Besucherin, die im Juli zu Gast war. Das Blumenparadies kommt gut an – dafür wurden insgesamt 37.511 Blumen gepflanzt. Zahlreiche unterschiedliche Arten Sommerflor blühen in allen Farben auf der Gartenschau. Doch Blumen sind nicht alles: Es wurden zudem viele neue Bäume, Sträucher und Hecken gepflanzt. Diese Vielfalt und die verschiedenen Bereiche der Gartenschau erlebt man am besten bei einer Führung durch das Gelände, welche bei einzelnen Besuchern bis zu größeren Busgruppen bereits großen Anklang findet. Die Gäste erfahren hierbei alles wichtige über die Gartenschau, die Pflanzen, die Ausstellungsbeiträge, aber auch über den Ort Wassertrüdingen. Insgesamt durchläuft man rund drei Kilometer Strecke vom Haupteingang des Wörnitzparks bis zum Ausgang im nördlichen Teil des Klingenweiherparks. Nicht alle Besucher sind so gut zu Fuß und schaffen diese Strecke aus eigener Kraft. Um auch Menschen mit eingeschränkter Mobilität und älteren Gästen die Gartenschau so angenehm wie möglich zu gestalten, können an den Eingängen E-Scooter und Rollstühle ausgeliehen werden. Zusätzlich fahren Shuttlebusse täglich alle halbe Stunde die Parkanlagen sowie verschiedene Stationen in der Stadt an. Eine Besucherin, die für ihre Mutter einen E-Scooter ausgeliehen hatte, berichtet: „Das hat super geklappt - das freundliche Personal am Eingang hat uns den E-Scooter empfohlen, da es deutlich bequemer ist als einen Rollstuhl zu schieben. Das freute uns sehr und hat uns den Tag deutlich erleichtert.“

Bei bestem Wetter genießt es sich auf der Gartenschau dann noch viel besser. Bisher waren die Gäste von Sonne verwöhnt – nur wenige Tage waren bisher stark verregnet. Hoffentlich bleibt das auch so für den Rest des erlebnisreichen Sommers in Wassertrüdingen. Noch 15 Wochenendtage mit besonders viel Programm warten auf uns. Im Juli: der Jugendverbändetag, mit viel Spiel und Spaß für Jung und Alt und der Tag der geistlichen Musik. Hier treten vor allem Gospel- und Posaunenchöre auf. Im August: das Thailandfest, bei welchem die Besucher die Vielfalt dieses Lands erleben können, „Brot und Spiele“, die verzauberte Gartenschau, der Kinderkulturtag - drei Termine, die besonders die Kinder begeistern dürften - außerdem das Square-Dance-Festival für die Tanzund Musikbegeisterten, das Niederfallfest mit dem Tag der Drehorgler, an dem traditionell die Getreideernte gefeiert wird, die N-ERGIE Kinotour sowie der Familientag, die jeweils mit einem Open-Air-Kino abgeschlossen werden. Im September wartet noch der Rehau-Umwelttag, bei dem unsere wichtigen Insekten im Mittelpunkt stehen werden, und die große zweitägige Abschlussfeier, bei der der Stab an die zukünftige Gartenschaustadt Lindau übergeben wird, auf die Gäste. „Insgesamt liegen noch 45 Tage Gartenschau vor uns. Zeit genug, um sich die Ausstellungsbeiträge anzusehen, Veranstaltungen und gutes Essen zu genießen, die Blumen zu bewundern und das schöne Wassertrüdingen und seine Umgebung zu entdecken.“, findet Roland Albert, der Vorsitzende der Bayerischen Landesgartenschaugesellschaft.

Hier finden Sie Zahlen Daten und Fakten.

Externer Link: Bayerische Gartenschau Wassertrüdingen 2019

Externer Link: Bayerische Gartenschau 2019 - Heimat erleben