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Jugendamt - Beurkundungen

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Sachgebiet 54 - Amt für Jugend und Familie - Wirtschaftliche Jugendhilfe
Amtsvormundschaften/-pflegschaften
Telefon: (0981) 468-5431
Fax: (0981) 468-5499
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Wir beurkunden für Sie:

- Vaterschaftsanerkennung
- Zustimmungserklärung der Mutter zur Vaterschaftsanerkennung
- Mutterschaftsanerkennung
- Erklärung über die Ausübung der gemeinsamen elterlichen Sorge
- Unterhaltsbeurkundung
- weitere Beurkundungen im Sinne des § 59 Sozialgesetzbuch VIII

Weitere Informationen »

Vaterschaftsanerkennung

Die Vaterschaft zu einem Kind, dessen Eltern zum Zeitpunkt der Geburt nicht miteinander verheiratet sind, kann im Jugendamt anerkannt werden. Die Anerkennung erfolgt in Form einer Jugendamtsurkunde und hat einen notariellen Charakter. Die Anerkennung muss persönlich erfolgen. Grundsätzlich ist die ebenfalls zu beurkundende Zustimmung der Mutter zur Anerkennung der Vaterschaft erforderlich. Sind der Anerkennende oder die Mutter noch nicht volljährig, bedarf es auch der Zustimmung der oder des gesetzlichen Vertreter(s).

Die Vaterschaftsanerkennung kann bereits vor Geburt des Kindes erfolgen.

Erforderliche Unterlagen:

- Abstammungs- oder Geburtsurkunde des Kindes
- bei vorgeburtlicher Vaterschaftsanerkennung der Mutterpass bzw. wenn Kind bereits geboren ist, Geburtsanzeige der Klinik
- Personalausweis oder Reisepass

Bei Bedarf bitten wir eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher Ihrer Wahl mitzubringen, der nicht mit den Beteiligten verwandt oder verschwägert sein darf. Dieser hat sich ebenfalls auszuweisen.

Sorgeerklärung (gemeinsame elterliche Sorge)

Eltern, die bei der Geburt des Kindes nicht miteinander verheiratet sind, können das Sorgerecht derzeit nur gemeinsam für ihr Kind ausüben, wenn ihre Sorgeerklärung beurkundet wurde. Die Sorgeerklärungen der Eltern werden im Jugendamt beurkundet. Dies kann im Zuge der Vaterschaftsanerkennung auch vorgeburtlich erfolgen.

Erforderliche Unterlagen:

- Vaterschaftsanerkennung
- Abstammungs- oder Geburtsurkunde des Kindes
- bei vorgeburtlicher Sorgeerklärung den Mutterpass
- Personalausweis oder Reisepass beider Elternteile

Bei Bedarf bitten wir eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher Ihrer Wahl mitzubringen, der nicht mit den Beteiligten verwandt oder verschwägert sein darf. Dieser hat sich ebenfalls auszuweisen.

Unterhaltsbeurkundungen:

Das Kind hat Anspruch auf Festlegung seines Unterhaltsanspruches in einem vollstreckbaren Titel. Darunter versteht man entweder eine beim Jugendamt oder einem Notar (kostenpflichtig) errichtete Urkunde oder einen gerichtlichen Beschluss.

Das Jugendamt kann die Festsetzung bzw. Abänderung einer Unterhaltsverpflichtung sowohl für Minderjährige als auch für junge Erwachsene bis zur Vollendung des 21. Lebensjahres vornehmen.

Erforderliche Unterlagen:

- Personalausweis oder Reisepass
- schriftlicher Nachweis über die Höhe des festzusetzenden Unterhalts, ausgestellt zum Beispiel durch den anderen Elternteil, einen Rechtsanwalt, durch das Jugendamt oder durch eine andere Behörde.
- bei einer Unterhaltsänderung bringen Sie bitte die bisherige Unterhaltsfestsetzung mit (Jugendamtsurkunde, gerichtliche Festsetzung).

Bei Bedarf bitten wir eine Dolmetscherin oder einen Dolmetscher Ihrer Wahl mitzubringen, der nicht mit den Beteiligten verwandt oder verschwägert sein darf. Dieser hat sich ebenfalls auszuweisen.

Kosten:

Die Beurkundungen sind für Sie kostenfrei.

Schwangerenberatung

Schwangerenberatungsstelle in der Stadt und im Landkreis Ansbach

Familienlandkreis

Externer Link: Bündnis für Familie im Landkreis - Logo

Amt für Jugend und Familie

Amt für Jugend und Familie im Landkreis Ansbach - Logo

Erziehungsberatung

Externer Link: Besuchen Sie die Themenwelten der Eltern-, Jugend- und Familienberatungsstelle.
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Wir sind dabei!

Externer Link: Familienpakt Bayern

Charta

Externer Link: Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland