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Liegenschaften des Landkreises Ansbach

Im Rahmen des Projektes „Artenlandkreis Ansbach“ wurde im Innenhof des Landratsamtes und an der  Wirtschaftsschule in Dinkelsbühl durch Mitarbeiter des Kreisbauhofes Langfurth jeweils eine Blumenwiese auf einer Fläche von 150 m² und 200 m² angelegt. Das hochwertige Regio-Saatgut stammt von einem vom Verband deutscher Wildsamen- und Wildpflanzenproduzenten e.V. zertifizierten Saatguthersteller. Die Samenmischung besteht aus über 60 heimischen Einzelarten, die Schmetterlingen, Wildbienen und vielen anderen Insekten zukünftig als Nahrungsquelle dienen. Die Blumenwiese erreicht eine Höhe zwischen 60 cm und 140 cm. Allerdings entfaltet sie ihre Artenvielfalt und Schönheit erst ab dem zweiten Standjahr, da verschiedene Samen zur Keimung einen Frost benötigen oder erst ab dem zweiten Standjahr blühen. Jedoch werden auch einjährige Pflanzen heuer schon das Auge des Betrachters mit Blüten bereichern. Die Blumenwiese wird sich aber auch in ihrem Winterkleid zeigen, denn einerseits wird der Samen einiger Wildpflanzen gerne von Singvögeln als Nahrung angenommen, andererseits finden viele Insekten in abgestorbenen Pflanzenteilen gute Überwinterungsquartiere. An weiteren Liegenschaften des Landkreises entstehen in diesem Jahr und auch zukünftig artenreiche Grünflächen, sei es durch Neuanlage oder geänderte Pflegekonzepte. Einige Artenschutzprojekte werden bereits durch unsere Schulen initiiert und durchgeführt. Dafür herzlichen Dank.

Landkreiswappen

LandkreiswappenIm Gebiet des Landkreises Ansbach liegen die drei ehemaligen Reichsstädte Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Sie sind im Kreiswappen durch den Reichsadler vertreten. Die Zugehörigkeit des Ansbacher Gebietes zum Territorium der Nürnberger Burggrafen und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wird durch die sogenannte Hohenzollern-Vierung dokumentiert. Als allgemeines Symbol für Franken wurde zusätzlich der fränkische Rechen in das Landkreiswappen aufgenommen.