Hilfsnavigation

Kommunen im Landkreis Ansbach


Die Kommunen im Landkreis Ansbach pflegen zahlreiche eigene Flächen naturnah.
Neben Straßenbanketten und innerörtlichen Freiflächen sind die Gemeinden für die Pflege zahlreicher Ausgleichsflächen verantwortlich. Sowohl im Rahmen der Flurneuordnung als auch für die kommunale Bauleitplanung werden Flächen aufgewertet und der Natur und dem Artenschutz zur Verfügung gestellt.

So hat zu Beispiel die Gemeinde Dürrwangen eine Ackerfläche in eine artenreiche Weise als Ausgleichsfläche umgewandelt:

Ausgangssituation:
Intensiver Acker, Vorkultur Mais

Vorbereitung und Umsetzung:
Fläche wurde nach Maisernte und Winterbrache mit Kreiselegge bearbeitet. Damit wurde das Saatbeet zur Neueinsaat geschaffen. Im Juni 2012 Einsaat mit autochthonem Saatgut mit Sähkombination (Ausbringmenge: 3gr/m²).

Schröpfschnitt ca. 6 Wochen nach Ausbringung der Saat. Entwicklung und Pflege: normale Mahd ab 15.6. mit weiterem Schnitt ab August/September.

Geringer Blütenaspekt (dominierend Margerite) im Juni 2013

Geringer Blütenaspekt (dominierend Margerite) im Juni 2013


Stärkerer Blütenaspekt mit Rückgang der Obergräser, aber noch vorhandener Dominanz von Margerite im Juni 2014

Stärkerer Blütenaspekt mit Rückgang der Obergräser, aber noch vorhandener Dominanz von Margerite im Juni 2014


Deutliche Zunahme der Blütenmischung (Vegetationskartierung 2016/17 mit 38 Pflanzenarten)

Deutliche Zunahme der Blütenmischung (Vegetationskartierung 2016/17 mit 38 Pflanzenarten). Dominanz von Margerite geschwunden. Starke Zunahme von Salbei, Pippau, Kuckuckslichtnelke und Ackerwitwenblume. Weiterer Rückgang der Obergräser auf der gesamten Fläche.

Landkreiswappen

LandkreiswappenIm Gebiet des Landkreises Ansbach liegen die drei ehemaligen Reichsstädte Rothenburg o. d. Tauber, Dinkelsbühl und Feuchtwangen. Sie sind im Kreiswappen durch den Reichsadler vertreten. Die Zugehörigkeit des Ansbacher Gebietes zum Territorium der Nürnberger Burggrafen und späteren Markgrafen von Brandenburg-Ansbach wird durch die sogenannte Hohenzollern-Vierung dokumentiert. Als allgemeines Symbol für Franken wurde zusätzlich der fränkische Rechen in das Landkreiswappen aufgenommen.