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07.07.2021

Steigerung der Erstimpfungen sowie Verbesserung der Prozesse im Impfzentrum Ansbach

Das Impfzentrum Ansbach wird die Zahl der Erstimpfungen in den kommenden Wochen deutlich steigern. „Wir erwarten einen guten Impffortschritt - auch in der Priorisierungsgruppe 4“, erklärt der Ärztliche Leiter Dr. Markus Bucka. In den zurückliegenden Wochen konnten aufgrund der Impfstoffknappheit hauptsächlich Zweitimpfungen angeboten werden. „Jetzt kommt die Steigerung der Kapazitäten allen impfwilligen Bürgern im Landkreis Ansbach und in der Stadt Ansbach zugute“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig.

Besucher des Impfzentrums müssen außerdem weniger Zeit für ihren Aufenthalt einplanen. Mit Hilfe von Dr. Constantin May, Professor für Betriebswirtschaft an der Hochschule Ansbach, wurden in den zurückliegenden Monaten die Abläufe im Impfzentrum analysiert und verbessert. Als akademischer Direktor des CETPM, eines Instituts an der Hochschule Ansbach, beschäftigt sich Dr. May seit Langem mit Effizienzsteigerungen nach sogenannten Lean Management Prinzipien. Nachdem er bereits viele namhafte Unternehmen in der Industrie und im Gesundheitswesen unterstützten konnte, kam ihm die Idee, diese Prinzipien auch in Impfzentren anzuwenden. So bot er seine ehrenamtliche Hilfe für das Impfzentren Ansbach an und traf dort auf offene Ohren. „Die Aufgabe war für mich besonders reizvoll, weil hier durch einen Wissenstransfer ein unmittelbarer Nutzen für die Gesellschaft geschaffen werden konnte“, sagt Dr. May.

Nach seinen Analysen wurden unmittelbar die ersten Veränderungen umgesetzt. „Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, mit dem außerordentlich engagierten Team des Impfzentrums Ansbach die Prozesse zu optimieren. Und die Verbesserungen waren sofort spür- und sichtbar.“ betont Dr. May. Unter anderem wurden der Einlass- und Anmeldeprozess sowie der Wartebereich optimiert und Kennzahlen eingeführt, um die Wirksamkeit der Maßnahmen bewerten zu können. „Für die Bürger in Stadt und Landkreis Ansbach konnte das Impferlebnis deutlich verbessert werden, z.B. durch eine Reduzierung der Verweilzeit. Mit durchschnittlich 9 Minuten Durchlaufzeit - ohne den obligatorischen 15 Minuten Wartezeit nach der Impfung - sind wir nun eines der schnellsten Impfzentren Deutschlands.“ berichtet Dr. May stolz.

„Die Zusammenarbeit war absolut fruchtbar“, sagt Dr. Markus Bucka. „Wir haben bei verschiedenen Vor-Ort-Terminen innerhalb und außerhalb der Betriebszeiten die Abläufe auf Verbesserungen hin abgeklopft.“ Die verantwortlichen Mitarbeiter der Betreiberfirma Ecolog und Dr. Bucka haben die gemeinsam erarbeiteten Vorschläge gerne umgesetzt.

„Die Impfung ist ein wichtiger Baustein hin zu mehr Normalität“, sagt Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Wer noch keinen Impfschutz hat, kann sich unter https://impfzentren.bayern mit wenigen Klicks registrieren.

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