Hilfsnavigation

Wer wird geimpft?

Wie kann ich mich mit über 80 Jahren impfen lassen, wenn ich nicht selbst zum Impfzentrum kommen kann?

Für Mitbürger über 80 Jahre, die begründet (z.B. wegen Pflegebedürftigkeit) das Haus nicht mehr verlassen können, wird an Konzepten gearbeitet, um eine Impfung zu Hause anbieten zu können. Mittelfristig soll auch eine Impfung beim Hausarzt möglich werden.

Wem wird die Corona-Schutzimpfung zuerst angeboten?

Aufgrund begrenzter Impfstoffverfügbarkeit kann die Impfung zunächst nur bestimmten Personengruppen angeboten werden, die ein besonders hohes Risiko für schwere oder tödliche Verläufe einer COVID-19-Erkrankung haben oder die beruflich entweder ein hohes Ansteckungsrisiko oder engen Kontakt zu gefährdeten Personengruppen haben.

Die Reihenfolge der Impfungen ist in einer Rechtsverordnung des Bundesgesundheitsministeriums festgelegt, die auf der Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) beim Robert-Koch-Institut (RKI) aufbaut. Diese Rechtsverordnung trat rückwirkend ab 15. Dezember 2020 in Kraft.

Eine Priorisierung ist notwendig, weil zunächst nicht ausreichend Impfstoff zu Verfügung steht, um alle Menschen zu impfen, die das wünschen.

Nach der Impf-Verordnung werden zuerst die über 80-Jährigen sowie die Bewohnerinnen und Bewohner von Pflegeheimen und Einrichtungen für geistig Behinderte geimpft. Auch das Personal dieser Häuser sowie Menschen, die einem besonders hohen Ansteckungsrisiko ausgesetzt sind, gehören zu der ersten Gruppe.

Diese Reihenfolge wird auch bei den zweiten Impfungen beibehalten.

Die Priorisierung im Einzelnen:

Höchste Priorität

  • Über 80-Jährige
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für ältere oder pflegebedürftige Menschen behandelt, betreut oder gepflegt werden oder tätig sind
  • Pflegekräfte in ambulanten Pflegediensten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem Ansteckungsrisiko wie Intensivstationen, Notaufnahmen, Rettungsdienste, als Leistungserbringer der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung, SARS-CoV-2-Impfzentren und in Bereichen mit infektionsrelevanten Tätigkeiten
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen, die Menschen mit einem hohen Risiko behandeln, betreuen oder pflegen (v.a. Onkologie und Transplantationsmedizin)

Hohe Priorität

  • Über 70-Jährige
  • Personen mit Trisomie 21, mit Demenz oder geistiger Behinderung, nach einer Organtransplantation
  • Enge Kontaktpersonen von pflegebedürftigen über 80-Jährigen oder Bewohnern von Alten-, Pflegeheimen und Heimen für geistig Behinderte
  • Kontaktpersonen von Schwangeren
  • Personen, die in stationären Einrichtungen für geistig behinderter Menschen tätig sind oder im Rahmen ambulanter Pflegedienste regelmäßig geistig behinderte Menschen behandeln, betreuen oder pflegen
  • Personen, die in Bereichen medizinischer Einrichtungen mit einem hohen oder erhöhten Ansteckungsrisiko in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2 tätig sind, insbesondere Ärzte und sonstiges Personal mit regelmäßigem Patientenkontakt, Personal der Blut- und Plasmaspendedienste und in SARS-CoV-2-Testzentren
  • Polizei- und Ordnungskräfte, die im Dienst, etwa bei Demonstrationen, einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind
  • Personen im öffentlichen Gesundheitsdienst und in relevanten Positionen der Krankenhausinfrastruktur
  • Personen, die in Flüchtlings- und Obdachloseneinrichtungen leben oder tätig sind

Erhöhte Priorität

  • Über 60-Jährige
  • Personen mit folgenden Krankheiten: Adipositas, chron. Nierenerkrankung, chron. Lebererkrankung, Immundefizienz oder HIV-Infektion, Diabetes mellitus, div. Herzerkrankungen, Schlaganfall, Krebs, COPD oder Asthma, Autoimmunerkrankungen und Rheuma
  • Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit niedrigen Ansteckungsrisiko (Labore) und ohne Betreuung von Patienten mit Verdacht auf Infektionskrankheiten
  • Personen in relevanter Position in Regierungen, Verwaltungen und den Verfassungsorganen, in Streitkräften, bei der Polizei, Feuerwehr, Katastrophenschutz und THW, Justiz
  • Personen in relevanter Position in Unternehmen der kritischen Infrastruktur, in Apotheken und Pharmawirtschaft, öffentliche Versorgung und Entsorgung, Ernährungswirtschaft, Transportwesen, Informationstechnik und Telekommunikation
  • Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrerinnen und Lehrer
  • Personen, mit prekären Arbeits- oder Lebensbedingungen

Bei zunehmender, aber weiterhin begrenzter Impfstoffverfügbarkeit sollen weitere von der STIKO definierte Personengruppen mit besonderen Risiken vorrangig geimpft werden. Die STIKO-Empfehlung setzt sich aus der allgemeinen Impfempfehlung und einer Empfehlung zur Priorisierung zusammen. Die Priorisierungsempfehlung hat nur solange Gültigkeit, bis genügend Impfstoff verfügbar ist. Mittelfristig ist es das Ziel, allen Menschen einen gleichberechtigten Zugang zu einer Impfung gegen COVID-19 anbieten zu können.

Stand: 07.01.2021
Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/fragen-und-antworten.html Stand: 09.01.2021 / 13:46 Uhr


Kann ich mein Kind impfen lassen?

Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren, für die der Impfstoff aktuell nicht zugelassen ist, sollen nicht geimpft werden.

Quelle: http://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/12/covid_19_hinweise-zur-aufklaerung_2020-12-22.pdf Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (PDF) Stand: 08.01.2021 / 12:38 Uhr

Werden Schwangere geimpft?

Da noch nicht ausreichende Erfahrungen und Erkenntnisse vorliegen, ist die Impfung in der Schwangerschaft und Stillzeit derzeit nur nach individueller Risiko-Nutzen-Abwägung empfohlen.

Quelle: http://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/12/covid_19_hinweise-zur-aufklaerung_2020-12-22.pdf Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (PDF) Stand: 08.01.2021 / 12:38 Uhr

Allerdings gehören Kontaktpersonen von Schwangeren zur Gruppe der „Hohen Priorität“ laut Impf-Verordnung. (Siehe den Punkt: Wem wird die Corona-Schutzimpfung zuerst angeboten?)

Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/fragen-und-antworten.html Stand: 09.01.2021 / 13:46 Uhr

Darf bzw. sollte ich mich impfen lassen, wenn ich COVID-19 schon hatte?

Zur Frage, wann Personen mit durchgemachter SARS-CoV-2-Infektion eine Impfung angeboten werden sollte, kann die Ständige Impfkommission (STIKO) auf Basis der aktuell vorliegenden Evidenz noch keine endgültige Aussage machen. Nach überwiegender Expertenmeinung sollten Personen, die eine Infektion mit SARS-CoV-2 durchgemacht haben, zunächst nicht geimpft werden.

Es ist davon auszugehen, dass nach einer überstandenen Infektion bei den meisten Menschen zumindest eine gewisse Schutzwirkung besteht. Wie lange diese anhält, ist jedoch noch nicht abschließend zu beantworten. Wenn neue Daten zu dieser Frage vorliegen, wird sich die STIKO dazu positionieren, ob und wann eine Impfung nach durchgemachter Infektion erfolgen soll.

Stand: 23.12.2020
Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/fragen-und-antworten.html Stand: 09.01.2021 / 13:51 Uhr

Gibt es eine Impfpflicht?

Die Corona-Schutzimpfung ist freiwillig. Es wird jedoch eine starke Impfempfehlung ausgesprochen, um sich zu schützen.

Stand: 22.12.2020
Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/fragen-und-antworten.html Stand: 09.01.2021 / 13:06 Uhr

Externer Link: Impfzentrum
© Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege 

Corona Impfzentrum
für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach

Am Onolzbach 69
91522 Ansbach

Telefon: (0981) 20862951
(Hotline Registrierung Impftermin)
Telefon: (0981) 20862941
(Hotline allgemeine Fragen)

Hotline von Montag bis Sonntag von 8.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Öffnungszeiten von Montag bis Sonntag 8.00 Uhr bis 18. Uhr