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Fragen zum Impfstoff

Was bedeutet es, dass die Impfung eine Wirksamkeit von 95 % gegen COVID-19 hat?

Laut Herstellerangaben haben die Impfungen gegen COVID-19 eine hohe Wirksamkeit von bis zu 95 %. Kommt eine gegen COVID-19 geimpfte Person also mit dem Erreger in Kontakt, wird sie mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken.

Stand: 22.12.2020
Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/fragen-und-antworten.html Stand: 09.01.2021 / 14:03 Uhr

An welchen COVID-19-Impfstoffen wird aktuell geforscht?

Derzeit arbeiten Forschende an mehr als 150 möglichen Impfstoff-Kandidaten. Zwei Impfstoffe sind in der EU bereits zugelassen. Alle Impfstoffkandidaten basieren auf dem Grundprinzip, unserem Immunsystem Teile (Antigene) des SARS-CoV-2 zu präsentieren, so dass eine Immunität gegenüber dem Erreger aufgebaut werden kann. Die unterschiedlichen Kandidaten nutzen dabei sehr verschiedene Antigeneteile und Ansätze. Dabei gibt es drei Hauptentwicklungslinien: Impfstoffe mit Vektorviren, Totimpfstoffe mit Virusproteinen oder mRNA/DNA-Impfstoffe.

Stand: 08.01.2021
Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html Stand: 11.01.2021

Weitere Information zu COVID-19-Impfstoffe unter:
https://www.pei.de/DE/arzneimittel/impfstoffe/covid-19/covid-19-node.html

Sind die mRNA-Impfstoffe von Moderna und BioNTech/Pfizer gleichwertig?

Die STIKO bewertet beide mRNA-Impfstoffe hinsichtlich Sicherheit und Wirksamkeit als gleichwertig. Beide mRNA-Impfstoffe werden zum Schutz vor einer COVID-19-Erkrankung empfohlen. Ein Unterschied besteht hinsichtlich des Anwendungsalters: der BioNTech/Pfizer-Impfstoff ist ab dem Alter von 16 Jahren zugelassen, der Impfstoff von Moderna erst ab dem Alter von 18 Jahren. Eine begonnene Impfserie soll mit dem gleichen Impfstoffprodukt komplettiert werden. Welche Impfung konkret angeboten wird hängt mit der Verfügbarkeit vor Ort ab.

Stand: 08.01.2021
Quelle: https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/COVID-Impfen/gesamt.html Stand: 11.01.2021

Kann man zwischen den unterschiedlichen Impfstoffen wählen - vorausgesetzt, es kommen für die Person mehrere Impfstoffe in Frage?

Das hängt davon ab, welche Impfstoffe wie verfügbar sind. Grundsätzlich entscheidet der behandelnde Arzt im Rahmen der Therapiefreiheit über die konkrete Durchführung der Impfung. Dies gilt für den niedergelassenen Vertragsarzt ebenso wie für den Privatarzt.

Quelle: https://www.stmgp.bayern.de/coronavirus/haeufig-gestellte-fragen/ Stand: 11.01.2021 / 10:15 Uhr

Um welchen Impfstoff handelt es sich?

Der hier besprochene mRNA-COVID-19-Impfstoff (Comirnaty®) ist ein gentechnisch hergestellter Impfstoff, der auf einer neuartigen Technologie beruht. Weitere mRNA-Impfstoffe werden geprüft, sind aber derzeit noch nicht zugelassen.
mRNA (Boten-RNA oder messenger Ribonukleinsäure) ist die „Bauanleitung“ für jedes einzelne Eiweiß des Körpers und ist nicht mit der menschlichen Erbinformation — der DNA — zu verwechseln. Im mRNA-Impfstoff gegen COVID-19 ist eine „Bauanleitung“ für einen einzigen Baustein des Virus (das sogenannte Spikeprotein) enthalten. Dieses Spikeprotein ist für sich alleine harmlos. Der Impfstoff ist somit nicht infektiös. Die im Impfstoff enthaltene mRNA wird nicht ins menschliche Erbgut eingebaut, sondern im Körper nach einigen Tagen abgebaut. Dann wird auch kein Viruseiweiß mehr hergestellt. Die nach der Impfung vom eigenen Körper (in Muskelzellen an der Impfstelle und in bestimmten Abwehrzellen) gebildeten Spikeproteine werden vom Immunsystem als Fremdeiweiße erkannt, dadurch werden spezifische Abwehrzellen aktiviert: es werden Antikörper gegen das Virus sowie Abwehrzellen gebildet. So entsteht eine schützende Immunantwort.

Wie funktionieren die neuen COVID-19-Impfstoffe?
Video: https://www.youtube.com/watch?v=3tT_ptjpR3o
Robert Koch-Institut

Quelle: http://www.stmgp.bayern.de/wp-content/uploads/2020/12/covid_19_hinweise-zur-aufklaerung_2020-12-22.pdf Aufklärungsmerkblatt zur Schutzimpfung gegen COVID-19 (PDF) Stand: 08.01.2021 / 12:38 Uhr

Kann der mRNA-Impfstoff menschliche DNA verändern?

Es gibt bisher keine Hinweise darauf, dass der Impfstoff nach der Corona-Impfung die menschliche DNA verändert oder manipuliert. Zwar wird die mRNA des Virus aufgenommen, jedoch dringt sie nicht bis in den Zellkern der menschlichen Zelle vor, in der das menschliche Erbgut vorhanden ist. Zum Vergleich: Selbst bei harmlosen Erkältungen bringen Erreger mRNA-Moleküle in den menschlichen Körper. Weiterhin gibt es bisher keine Nachweise, dass die Corona-Impfstoff-mRNA in DNA umgewandelt wird. Demnach gibt es keine Hinweise darauf, dass die Corona-Impfung menschliche Gene beeinflusst.

Können RNA-Impfstoffe unsere Gene manipulieren?
Video: https://www.youtube.com/watch?v=9kvuHMAAmjs&feature=emb_logo
Bundesministerium für Gesundheit

Quelle: https://www.zusammengegencorona.de/impfen/ Stand: 09.01.2021, 15:22

Warum ist der Impfstoff zu Anfang knapp?

Es war immer klar, dass mit Erteilung einer Zulassung noch nicht sofort genügend Impfstoff für alle vorhanden sein kann. Der Impfstoff ist überall auf der Welt zu Anfang knapp. Grund dafür sind die hohe Nachfrage und die begrenzten Produktionskapazitäten, nicht die Gesamtbestellmenge. Darum war und ist es nötig, zu Beginn zu priorisieren und zunächst vor allem die vulnerablen Gruppen wie zum Beispiel Bewohner von Pflegeheimen vorrangig zu impfen. Die Impfungen dort haben am 27.12.2020 begonnen. Gemeinsam mit BioNTech/Pfizer bemühen wir uns darum, die Produktionskapazitäten deutlich auszuweiten. Ein zusätzliches Werk in Marburg soll nach den derzeitigen Planungen bereits im Februar mit der Produktion beginnen.

Quelle: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/coronavirus/faq-covid-19-impfung.html Stand: 09.01.2021, 15:13 Uhr

Gibt es ein beschleunigtes Verfahren bei der Entwicklung einer Corona-Schutzimpfungen?

Bis vor wenigen Jahren hätte man für das Durchlaufen aller Etappen 10 bis 20 Jahre angesetzt. Doch neue Technologien, Vorerfahrung mit Impfstoffprojekten gegen verwandte Viren und eine intensive Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Behörden, könnten es möglich machen, so schnell wie noch nie einen Impfstoff zu entwickeln, der den hohen nationalen und internationalen Qualitätsanforderungen entspricht.

Das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) ist zuständig für die Genehmigungen der klinischen Prüfungen in Deutschland und an der europaweiten Zulassung durch europäische Arzneimittelbehörde EMA beteiligt. Im PEI und bei der EMA werden alle Prozesse rund um einen Impfstoff gegen Covid-19 organisatorisch beschleunigt und mit erhöhtem Personaleinsatz bearbeitet. Die Expertinnen und Experten können oft schon vor dem Beginn des Zulassungsverfahrens erste Daten der Impfstoff-Entwickler sichten und bewerten. Dadurch nehmen die Genehmigungsprozesse bei gleichbleibender Sorgfalt weniger Zeit in Anspruch.

Bei der Anwendung von Impfstoffen am Menschen gilt es, Risiken soweit wie möglich zu vermeiden. Wichtiger als eine schnelle Impfstoff-Entwicklung sind andere Grundsätze, von denen nicht abgewichen wird: Der Impfstoff muss sicher, wirksam und gut erprobt sein.

Einzelne Hersteller haben ihrerseits die Verfahren beschleunigt – auf eigenes Risiko. Die Herstellung einer großen Anzahl von Impfdosen braucht Zeit, daher haben einige Unternehmen bereits mit der Produktion begonnen. Dabei tragen sie das Risiko, dass der entsprechende Impfstoff in der Erprobung scheitert und nach der unabhängigen Prüfung der Behörden nicht zugelassen wird.

Mythos: Ein Impfstoff ist unsicher wegen beschleunigter Testverfahren
Die Testverfahren werden nicht beschleunigt, indem Überprüfungen ausgelassen werden. Stattdessen werden die notwendigen Studien teilweise parallel durchgeführt und die erforderlichen Zulassungsverfahren frühzeitig vorbereitet.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988 Stand: 11.01.2021

Wird es einen eigenen Impfstoff für Kinder geben?

Zunächst werden die Impfstoffe nur für Erwachsene zur Verfügung stehen, da sie bei Kindern und Jugendlichen noch nicht genügend auf Wirksamkeit und Sicherheit untersucht werden konnten.

Dass derzeit schwerpunktmäßig Impfstoffe für Erwachsene entwickelt werden, hat mehrere Gründe:

  • Kinder sind schon allein aus ethischen Gründen nicht für frühe Tests vorgesehen. Vor der klinischen Prüfung an Kindern muss sichergestellt sein, dass in den Studien bei Erwachsenen keine schwerwiegenden Nebenwirkungen aufgetreten sind. Die Impfstoffentwicklung für Kinder verläuft ähnlich wie die Impfstoffentwicklung für Erwachsene: sie durchläuft verschiedene Stufen, in denen die Sicherheit und Wirksamkeit der Impfungen geprüft werden, bevor sie eine Zulassung erlangen können.
  • Der Fokus wird zunächst darauf gelegt, diejenigen zu schützen, die am schwersten an Covid-19 erkranken. Das sind insbesondere ältere Menschen und/oder Menschen mit Vorerkrankungen.
  • Es ist davon auszugehen, dass mit wirksamen Impfstoffen gegen Covid-19 für Erwachsene, die im Laufe der Zeit in ausreichender Menge für die Bevölkerung vorhanden sein werden, auch das Infektionsgeschehen insgesamt zurückgedrängt werden kann. Darüber können auch Kinder geschützt werden.
  • Kita- und Grundschulkinder scheinen nach allem, was bisher bekannt ist, das Infektionsgeschehen nicht in besonderer Weise anzutreiben und erkranken weniger häufig und stark als Erwachsene.

Quelle: https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/coronavirus-impfung-faq-1788988
Stand: 08.01.2021 / 15:17 Uhr

Wird der Impfstoff kalt in den Körper verabreicht?

Nein. Der Impfstoff wird zwar bei ca. - 70 Grad Celsius aufbewahrt, kurz vor der Impfung wird er aber aufgetaut und in Kochsalzlösung, die bei normaler Kühlschrank- oder Raumtemperatur gelagert wird, aufgenommen.

Stand: 17.12.2020
Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/fragen-und-antworten.html Stand: 09.01.2021 / 14:14 Uhr

Kann ein COVID-19-Impfstoff Schutz bieten, wenn das SARS-CoV-2-Virus mutiert?

Die Mutation von Viren ist ein natürlicher Vorgang, bei dem sich das Erbmaterial des Virus verändert. Dies geschieht bei verschiedenen Viren mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Wenn ein Virus mutiert, heißt dies nicht automatisch, dass die genetische Veränderung die Wirksamkeit des Impfstoffs beeinflusst.
So bieten Impfstoffe gegen Viruserkrankungen beispielsweise gegen Masern oder Röteln auch noch Jahrzehnte nach ihrer Entwicklung einen wirksamen und langanhaltenden Schutz vor den Erregern. Bei anderen Erkrankungen wie der Grippe hingegen ändern sich die Virusstämme oft und in einem solchen Ausmaß, dass die Zusammensetzung der Impfstoffprodukte jährlich aktualisiert werden muss, damit er wirksam ist (jährliche Stammanpassung). Zudem bieten neue Impfstoffplattformen wie die mRNA-Impfstoffe den Vorteil, dass sie schnell an Mutationen angepasst werden können.

Die nationalen Arzneimittelbehörden wie das Paul-Ehrlich-Institut, die Europäische Arzneimittelagentur EMA und die internationale Wissenschaftsgemeinschaft gehen auch der Frage nach, ob Virusvarianten die Wirksamkeit von COVID-19-Impfstoffen beeinflussen. Nach aktuellem Stand der Wissenschaft ist davon auszugehen, dass die bisher beobachteten Virusmutationen keine Auswirkungen auf die Wirksamkeit der COVID-19-Impfstoffe haben. mRNA-Impfstoffplattformen bieten insbesondere den Vorteil, dass sie schnell an Mutationen angepasst werden können. Vorteilhaft ist außerdem, dass das als Antigen dienende so genannte Spike-Protein, mit dem das SARS-CoV-2-Virus an die Wirtszelle andockt, schon zwischen den verschiedenen Coronavirus-Varianten sehr ähnlich ist und daher die Impfstoffentwicklung erleichtert hat.

Stand: 22.12.2020
Quelle: https://www.infektionsschutz.de/coronavirus/schutzimpfung/fragen-und-antworten.html Stand: 09.01.2021 / 14:14 Uhr

Externer Link: Impfzentrum
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Corona Impfzentrum
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(Hotline allgemeine Fragen)

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