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Ansteckung und Symptome

Ich habe Angst mich angesteckt zu haben

Wer Sorge hat, er könnte sich mit dem Coronavirus infiziert haben, wird gebeten sich telefonisch an den Hausarzt oder die 116 117 zu wenden. Dieser Service, der rund um die Uhr an sieben Tagen der Woche zur Verfügung steht, ist im Moment trotz auch längerer Wartezeiten der beste Weg, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus einzudämmen.
Wie im Infektionsschutz und der bayerischen Pandemieplanung vorgesehen, erfolgt die Testung von erkrankten Personen durch den Ärztlichen Bereitschaftsdienst oder den Hausarzt. Die KVB hat einen eigenen Fahrdienst eingerichtet und sucht Patienten, bei denen ein konkreter Verdacht auf eine Infektion besteht, zu Hause auf, nimmt eine Probe und transportiert diese ins Labor. Negative Testergebnisse teilt das Labor der KVB und diese in eigener Zuständigkeit den untersuchten Personen und Hausärzten mit. Sobald es ein positives Testergebnis geben sollte, teilt das Labor dieses dem Gesundheitsamt für Stadt Ansbach und Landkreis Ansbach mit. Derzeit gibt es ein sehr hohes Probenaufkommen. Dies kann in Einzelfällen dazu führen, dass negative Testergebnisse auch erst verzögert übermittelt bzw. kommuniziert werden können.

Wie kann ich mich vor einer Ansteckung schützen?

Das Coronavirus ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Die Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern, auch bei Atemwegsinfektionen. Beim Händeschütteln oder über gemeinsam genutzte Gegenstände können auch Krankheitserreger leicht von Hand zu Hand gelangen. Um das Erkrankungsrisiko so weit wie möglich abzusenken, halten Sie bewährte Hygienestandards ein:

  • Waschen Sie häufiger als sonst Ihre Hände. Gründlich mit Wasser und Seife, mindestens 20 Sekunden lang und mit anschließendem gründlichen Abtrocknen. So wird die Anzahl der Keime auf ein Minimum reduziert. Waschen der Hände nur mit Wasser allein reicht nicht aus. Steht unterwegs keine Waschmöglichkeit zur Verfügung, sollten Sie es zumindest vermeiden, mit den Händen Mund, Augen oder Nase zu berühren oder Speisen mit der Hand zu essen.
  • Verzichten Sie auf Händeschütteln: Ein freundliches Lächeln stattdessen ist genau richtig. Auch das Einhalten einer Distanz zu anderen Personen ist angezeigt, soweit dies praktikabel ist.
  • Beachten Sie die Husten- und Nies-Etikette und halten Sie die Hände vom Gesicht fern. Husten und Niesen Sie in die Armbeuge oder in ein Papiertaschentuch, das anschließend direkt entsorgt wird.
  • Lüften Sie regelmäßig. Lüften verringert die Zahl erregerhaltiger Tröpfchen in der Luft und senkt damit das Ansteckungsrisiko in Räumen, in denen sich Erkrankte aufhalten. Auch wenn geheizt wird, sollte auf richtiges Lüften geachtet werden. Hierfür empfiehlt sich regelmäßiges Stoßlüften. Öffnen Sie mehrmals täglich für einige Minuten weit die Fenster um gut durchzulüften.

Der Einsatz von Desinfektionsmitteln ist nur da sinnvoll, wo es im beruflichen Umfeld, etwa in der Pflege, erforderlich ist.

Was sollte ich beachten, wenn ich täglich mit vielen Menschen zu tun habe?

Halten Sie die bewährten Hygienestandards ein. Sobald Sie Krankheitssymptome bemerken, wenden Sie sich telefonisch an Ihren Hausarzt oder an einen niedergelassenen Arzt.

Kann ich mich über Lebensmittel oder Gegenstände anstecken?

Coronaviren überleben auf Waren wie Briefen oder Gegenständen nicht lange. Es sind derzeit keine Fälle bekannt, bei denen nachgewiesen ist, dass sich Menschen z.B. über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch Kontakt zu kontaminierten Gegenständen mit dem neuartigen Coronavirus infiziert haben. Daher braucht auch niemand Angst davor zu haben, sich beim Öffnen eines Päckchen oder Briefes zu infizieren.

Übertragungen ausgehend von Oberflächen, die kurz zuvor mit Coronaviren kontaminiert wurden, sind allerdings durch Schmierinfektionen denkbar. Aufgrund der relativ geringen Stabilität von Coronaviren in der Umwelt ist dies aber nur in einem kurzen Zeitraum nach der Kontamination wahrscheinlich.

Der größte Schutz besteht allerdings nach wie vor darin, sich regelmäßig für mindestens 20 Sekunden die Hände zu waschen, die Schleimhäute nicht mit ungewaschenen Händen zu berühren, regelmäßig zu lüften. Dies gilt auch z.B. nach dem Einkaufen. Sozialkontakte mit anderen Menschen sollten bis auf die eigene Familie auf das allernotwendigste Minimum beschränkt werden.

Aktuelle Informationen hierzu veröffentlicht das Bundesinstitut für Risikobewertung.

Ab wann ist ein Erkrankter infektiös?

Patienten mit einer bestätigten Infektion gelten bereits 48 Stunden vor den ersten Symptomen als infektiös.

Was sind Symptome des Coronaviruses?

Mögliche Symptome sind Fieber, Husten, Atemnot. Derzeit wird davon ausgegangen, dass es nach einer Ansteckung bis zu 14 Tage dauern kann, bis Krankheitszeichen auftreten. Gegenüber der Influenza ist die Erkrankung allein aufgrund der Symptome schwer abgrenzbar.

Kann sich mein Haustier anstecken?

Bislang gibt es allerdings keine wissenschaftlich belegbaren Hinweise, dass sich Tiere mit dem Coronavirus anstecken können“, betont Dr. Franziska Lenz, Leiterin des Gesundheitsamtes für Landkreis Ansbach und Stadt Ansbach.

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