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Schule

Schultafel und Stifte
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Die bayerischen Schulen sollen ein Schutzraum sein, in dem sich Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte trotz Corona sicher fühlen. Die Berücksichtigung des Gesundheitsschutzes muss daher an erster Stelle stehen. Solidität geht weiter vor Schnelligkeit.

Seit 15. Juni werden alle Jahrgangsstufen an fast allen Schularten im wöchentlichen Wechsel wieder an der Schule unterrichtet. Der Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Lernen zuhause wird bis Schuljahesende fortgeführt.

Ab September sollen die Schulen wieder zum Regelbetrieb zurückkehren, falls die Infektionszahlen dies zulassen. Allerdings sind neue Hygieneregeln geplant. Denkbar sind zum Beispiel Serientests für Lehrer und Erzieher.

Zeitpläne für Schulöffnungen

Momentan ist der Unterricht an Bayerns Schulen wieder für alle  Jahrgangsstufen im wöchentlichen Wechsel möglich.

Insgesamt gilt für die Kindertagesbetreuung und die Schule das Ziel, ab September wieder den Regelbetrieb aufzunehmen.

Stand: 16. Juni 2020

Wie sieht er Unterricht an den Schulen aus?

Um dem Infektionsschutz sowie den organisatorischen und personellen Möglichkeiten an den Schulen vor Ort Rechnung zu tragen, gelten die folgenden Regelungen:

  • Der Unterricht wird in aller Regel in geteilten Klassen abgehalten.
  • Der Unterricht der Grundschule wird in der Regel gestaffelt im wochenweisen (ggf. auch tageweisen) Wechsel („rollierendes System“) abgehalten, sodass die Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die sich zeitgleich auf dem Schulweg, im Klassenzimmer oder im Schulhaus befindet, reduziert wird. Phasen des Präsenzunterrichts an der Schule wechseln sich dadurch mit Phasen des „Lernens zuhause“ ab.
  • Die konkrete Umsetzung richtet sich auch nach den Notwendigkeiten vor Ort, u. a. der Verfügbarkeit der Lehrkräfte, der Raumsituation vor Ort und den Möglichkeiten der Schülerbeförderung.

Grundschule:
Nach den Pfingstferien wird der Unterricht nach derzeitigem Planungsstand in allen Jahrgangsstufen der Grundschule nach diesem rollierenden System stattfinden.

Realschule, Mittelschule, Wirtschaftsschule, Förderschule:
In der Regel täglicher Unterricht für die Abschlussschülerinnen und –schüler; für alle übrigen Jahrgangsstufen, für die der Unterricht wieder beginnt, Unterricht in der Regel gestaffelt im wochenweisen Wechsel („rollierendes System“) zwischen Präsenzunterricht und Lernen zuhause.

Gymnasium:
In der Regel täglicher Unterricht für die Q12; alle übrigen Jahrgangsstufen, für die der Unterricht wieder beginnt, Unterricht in der Regel gestaffelt im wochenweisen Wechsel („rollierendes System“) zwischen Präsenzunterricht und Lernen zuhause.

FOS/BOS: Es findet regelmäßiger Unterricht für die Abschlussklassen statt.

Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachschulen, Fachakademien:
In der Regel täglicher Unterricht für die Abschlussschülerinnen und –schüler; alle übrigen Jahrgangsstufen, für die der Unterricht wieder beginnt, Unterricht in der Regel gestaffelt im Wechsel („rollierendes System“) zwischen Präsenzunterricht und Lernen zuhause.

Stand: 06. Mai 2020

Wie sieht der Infektionsschutz an Schulen aus?

Um eine bestmögliche Sicherstellung des Infektionsschutzes an den Schulen zu erreichen, werden besondere pädagogische und organisatorische Rahmenbedingungen geschaffen – wie zum Beispiel:

  • Reduzierung der regulären Klassenstärke (geteilte Klassen), Vermeidung von Durchmischung;
  • Abstandsgebot von mindestens 1,5 m Abstand zu anderen, kein Körperkontakt;
  • Einzeltische;
  • Verzicht auf Partner- und Gruppenarbeiten;
  • ggf. zeitlich versetzter Unterrichtsbeginn oder Schichtbetrieb;
  • Sonderregelungen für das Verhalten im Schulhaus, im Klassenzimmer, beim Toilettengang etc.

Allgemeine Verhaltensregeln ermöglichen eine Öffnung der Schulen bei bestmöglichem Gesundheitsschutz. Ihre Einhaltung ist daher unerlässlich. Sie werden den Eltern sowie den Schülerinnen und Schülern zu Beginn der Öffnung der Schulen kommuniziert.

Stand: 06. Mai 2020

Mundschutz in der Schule

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht ist grundsätzlich nicht erforderlich. Nach wie vor gilt: die wichtigste und effektivste Maßnahme ist –neben der Händehygiene und dem Einhalten der Husten- und Niesregeln das Abstandhalten von mindestens 1,5 m. Außerhalb des Unterrichts jedoch sind alle an der Schule Tätigen sowie Schülerinnen und Schüler und Besucher angehalten, einen Mund-und Nasenschutz zu tragen, da der empfohlene Abstand nicht in allen Situationen über organisatorische Maßnahmen gewährleistet werden kann (bspw. auf Fluren, Gängen, Toiletten). In Situationen, in denen es nicht möglich ist, den Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten, kann (etwa im Bereich bestimmter sonderpädagogischer Förderschwerpunkte) das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung zur Infektionsprävention wirksam sein.

Bei einem Verstoß gegen das Maskengebot kann von Erziehungsmaßnahmen gem. Art. 86 Abs. 1 Satz 1 BayEUG Gebrauch gemacht werden (keine Ordnungsmaßnahmen). Dabei kommt es darauf an, der Schülerin oder dem Schüler bewusst zu machen, dass ein Mund-Nase-Schutz nicht primär einen Eigenschutz darstellt, sondern dem Schutz anderer dient und dass es deswegen gerade darauf ankommt, dass alle diesen Schutz tragen. Ein Nichtbeachten des Maskengebots bedeutet eine Gefährdung von Mitschülerinnen und Mitschülern, der Lehrkräfte sowie des jeweiligen familiären Umkreises und kann ggf. dazu führen, dass wieder verschärfte Infektionsschutzmaßnahmen gegenüber der Schulgemeinschaft und Angehörigen ergriffen werden müssen.

Den aktuellen Hygieneplan für Schulen finden Sie hier.

Stand: 15. Mai 2020

Abschlussprüfungen

Die Prüfungen für die Abschlussklassen sind auf folgende Termine festgelegt worden:
  • FOS/BOS
    Schriftliche Prüfungen:
    Deutsch: 18.06.2020, (alter Termin: 25.05.2020)
    Englisch: 19.06.2020, (alter Termin: 26.05.2020)
    Mathematik: 22.06.2020, (alter Termin: 28.05.2020)
    Viertes Prüfungsfach: 23.06.2020 (alter Termin: 29.05.2020)

    Die mündliche Gruppenprüfung im Fach Englisch soll im Zeitraum vom 18.05.-29.05.2020 durchgeführt werden (alter Termin: 04.05.-22.05.2020).
    Für die Ergänzungsprüfung zum Erwerb der allgemeinen Hochschulreife ist der folgende Termin vorgesehen: 24.06.2020 (alter Termin: 20.05.2020)
    Das Zeugnisdatum für das Fachabitur und Abitur wird auf Mittwoch, den 29. Juli 2020 verschoben.

  • Gymnasium
    Schriftliche Prüfungen:
    Deutsch: 20. Mai 2020 (alter Termin: 30. April)
    Mathematik: 26. Mai 2020 (alter Termin: 05. Mai)
    3. Abiturprüfungsfach (mit Französisch!): 29. Mai 2020 (alter Termin: 08. Mai bzw. Französisch am 11. Mai)

    Kolloquiumsprüfungen:
    Erste Prüfungswoche: 15.-19. Juni 2020 (alter Termin: 18.-22. Mai)
    Zweite Prüfungswoche: 22.-26. Juni 2020 (alter Termin: 25.-29. Mai)

    Mündliche Zusatzprüfungen
    Abschluss der Zusatzprüfungen bis 03. Juli 2020 (Abwicklung erst nach Bekanntgabe der Ergebnisse der fünf Abiturprüfungsfächer) (alter Termin: 19. Juni)

    Die Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten findet voraussichtlich in der zweiten Juliwoche statt. Die zentralen Prüfungstermine gelten auch für andere Bewerber.

  • Realschule
    Sprechfertigkeitsprüfungen:
    Englisch (Speaking Test) 04.05.2020 – 07.05.2020 (alter Termin: 30.03.-02.04.2020)
    Spanisch 11.05.2020 - 13.05.2020 (alter Termin: 27.04.-29.04.2020)
    Französisch 22.06.2020 - 26.06.2020 (alter Termin: 25.05.-29.05.2020)
    Tschechisch 22.06.2020 - 26.06.2020 (alter Termin: 25.05.-29.05.2020)

    Schriftliche Abschlussprüfungen:
    Spanisch, Tschechisch 30.06.2020 (alter Termin: 16.06.2020)
    Deutsch 01.07.2020 (alter Termin: 17.06.2020)
    Französisch 02.07.2020 (alter Termin: 18.06.2020)
    Englisch, Andere Fremdsprachen 03.07.2020 (alter Termin: 19.06.2020)
    Mathematik I/II 06.07.2020 (alter Termin: 22.06.2020)
    Betriebswirtschaftslehre/Rechnungswesen 07.07.2020 (alter Termin: 23.06.2020)
    Physik 08.07.2020 (alter Termin: 24.06.2020)
    Kunst, Ernährung und Gesundheit, Sozialwesen, Sport, Musik 09.07.2020 (alter Termin: 25.06.2020)
    Werken 10.07.2020 (alter Termin: 26.06.2020)

    Die Entlassung der Absolventinnen und Absolventen findet voraussichtlich am 24.07.2020, d. h. am letzten Tag des Schuljahres statt (alter Termin: 17.07.2020).

  • Mittelschule
    schriftlich:
    Englisch 06. Juli 2020
    Deutsch/DAZ 07. Juli 2020
    Mathematik 08. Juli 2020
    GSE und PCB 09. Juli 2020
    Muttersprache 19. Juni 2020
    Projektprüfung und schulhausinterne Prüfungen: schulinterne Festsetzung

  • Berufsschulen, Berufsfachschulen, Fachakademien und Fachschulen
    Für die Abschlussprüfungen an diesen Schularten gelten unterschiedliche Termine, die von verschiedenen zuständigen Stellen vorgegeben werden.
    Informationen über ihre Prüfungstermine erhalten die betreffenden Schülerinnen und Schüler daher direkt von ihrer Schule.
  • Wirtschaftsschulen
    schriftlich:
    Deutsch 01. Juli 2020
    BSK 02. Juli 2020
    Englisch 03. Juli 2020
    Mathematik 06. Juli 2020

    Englisch mündlich: 15. – 19. Juni 2020

    Übungsunternehmen:
    Abgabe Hausarbeit: 18. Mai 2020
    Prüfungsgespräch Hausarbeit: schulindividuell
    Praktische Prüfung: 22. – 26. Juni 2020
    Der Entlassungs- und Zeugnistermin ist der 24. Juli 2020. Die Prüfungen zum Erwerb des KMK-Fremdsprachenzertifikats Englisch finden im Zeitraum 13. – 24. Juli 2020 statt.

Bayerisches Kultusministerium: Einschreibung, Anmeldung, Prüfungen

Stand: 24. April 2020

Rahmenbedingungen für die Wiederaufnahme des Schulbetriebes

Aus Gründen des Gesundheitsschutzes für den Unterricht in den Abschlussklassen werden besondere Rahmenbedingungen gelten.

Beispielsweise soll der Unterricht in maximal halber Klassenstärke mit 10 bis 15 Schülern durchgeführt werden, um in den Klassenzimmern einen Abstand von mindestens 1,5 m zwischen den Schülerinnen und Schülern gewährleisten zu können.

An bestimmten Schulen kann auch ein zeitlich versetzter Schulbeginn oder Schichtbetrieb notwendig werden. Auch für das Verhalten im Schulhaus werden Sonderregelungen getroffen.

Im Vorfeld einer Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs an bayerischen Schulen muss zunächst schulartübergreifend insbesondere geklärt werden unter welchen Rahmenbedingungen Unterricht im Klassenzimmer abgehalten werden kann (Hygiene, Abstandsregelung, Klassengröße) und wie auf dem Schulweg ein bestmöglicher Infektionsschutz sichergestellt werden kann. Das Kultusministerium hat hierzu zusammen mit dem Gesundheits- und dem Verkehrsministerium ein Konzept erstellt. Entsprechende Rahmenbedingungen sind Grundvoraussetzung für alle Erleichterungsschritte.

Für Lehrer, die einer Risikogruppe angehören, besteht im Zeitraum bis Pfingsten keine Präsenzpflicht. Betroffene Schüler können statt des Präsenzunterrichtes bis Pfingsten weiter zu Hause lernen.

  • Das Abstandsgebot kann in den Klassenräumen am besten durch geteilte Lerngruppen umgesetzt werden. Dazu ist – je nach konkreter Situation vor Ort – in aller Regel ein gestaffelter Unterrichtsbetrieb im wöchentlichen Wechsel der Gruppen (d. h. im wöchentlichen Wechsel zwischen Präsenzunterricht und Unterricht zuhause) anzustreben.
  • Ein klar festgelegter Fahrplan für die Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs bietet Schülerinnen und Schülern, deren Eltern, aber auch Schulleitungen und Lehrkräften eine Perspektive für die kommenden Wochen.
  • Wochenenden und Ferien bleiben unangetastet. Auch wenn dieses Jahr kein normales Schuljahr mehr sein wird, wird daher an den Pfingstferien von 2. - 12. Juni und Sommerferien ab 27. Juli 2020 festgehalten.

Stand: 06. Mai 2020

Mundschutz in der Schule

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im Unterricht ist grundsätzlich nicht erforderlich. Nach wie vor gilt: die wichtigste und effektivste Maßnahme ist –neben der Händehygiene und dem Einhalten der Husten- und Niesregeln das Abstandhalten von mindestens 1,5 m. Außerhalb des Unterrichts jedoch sind alle an der Schule Tätigen sowie Schülerinnen und Schüler und Besucher angehalten, einen Mund-und Nasenschutz zu tragen, da der empfohlene Abstand nicht in allen Situationen über organisatorische Maßnahmen gewährleistet werden kann (bspw. auf Fluren, Gängen, Toiletten). In Situationen, in denen es nicht möglich ist, den Abstand von mindestens 1,5 m einzuhalten, kann (etwa im Bereich bestimmter sonderpädagogischer Förderschwerpunkte) das Tragen von Mund-Nasen-Bedeckung zur Infektionsprävention wirksam sein.

Bei einem Verstoß gegen das Maskengebot kann von Erziehungsmaßnahmen gem. Art. 86 Abs. 1 Satz 1 BayEUG Gebrauch gemacht werden (keine Ordnungsmaßnahmen). Dabei kommt es darauf an, der Schülerin oder dem Schüler bewusst zu machen, dass ein Mund-Nase-Schutz nicht primär einen Eigenschutz darstellt, sondern dem Schutz anderer dient und dass es deswegen gerade darauf ankommt, dass alle diesen Schutz tragen. Ein Nichtbeachten des Maskengebots bedeutet eine Gefährdung von Mitschülerinnen und Mitschülern, der Lehrkräfte sowie des jeweiligen familiären Umkreises und kann ggf. dazu führen, dass wieder verschärfte Infektionsschutzmaßnahmen gegenüber der Schulgemeinschaft und Angehörigen ergriffen werden müssen.

Den aktuellen Hygieneplan für Schulen finden Sie hier.

Stand: 15. Mai 2020

Wie sieht es mit der Schülerbeförderung aus?

Die Organisation des Schülerverkehrs erfolgt vor Ort unter Berücksichtigung der örtlichen Begebenheiten in enger Abstimmung der jeweiligen Aufgabenträger und der Schulen. Aufgabenträger sind die Landkreise und kreisfreien Städte, in denen die Schülerinnen bzw. Schüler ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben bzw. für die öffentlichen Grund-, Mittel- und Förderschulen die kommunalen Schulaufwandsträger der Schulen. Die betroffenen Schülerinnen und Schüler erhalten weitere Informationen vor Ort.

Bei der Schülerbeförderung ist den Anforderungen des Infektionsschutzes Rechnung zu tragen, weshalb eine dringende Mitwirkung der Schülerinnen und Schüler erforderlich wird. Das Abstandsgebot ist grundsätzlich einzuhalten. Da dies allerdings im ÖPNV und im freigestellten Schülerverkehr (Schulbus etc.) nicht durchgängig garantiert werden kann, wird es hier aus fachlicher Sicht des Infektionsschutzes für zulässig erachtet, bei bestehender Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung vom zwingenden Einhalten der Abstandsregelung abzusehen. Beachten Sie daher insbesondere die Maskenpflicht im ÖPNV sowie im freigestellten Schülerverkehr, die seit dem 27.04. bzw. 04.05. in Bayern gilt.

Stand: 13. Mai 2020

Was sollten Eltern beachten?

Eltern können – je nach Möglichkeit! – ihre Kinder vor allem dabei unterstützen, einen geregelten Tagesablauf aufrechtzuerhalten, in dem Zeiten für schulische Aufgaben und die notwendigen Pausen einen festen Platz haben. Je nach Alter können Hinweise zur Bearbeitung oder Korrektur der Aufgaben helfen bzw. motivieren; Ziel sollte jedoch eine möglichst selbständige Bearbeitung der zur Verfügung gestellten Lernmaterialien sein. Nehmen Sie bei Fragen bitte Kontakt mit der Lehrkraft Ihres Kindes auf.

Kontaktbeschränkungen und „Lernen zuhause“ sind für alle eine neue Situation. Jedes Kind, jede bzw. jeder Jugendliche reagiert darauf anders. Hier finden Sie 11 Tipps, wie Sie Ihr Kind in der aktuellen Lage unterstützen können.

Stand: 26. Mail 2020

Welche Zielsetzung verfolgt das ,,Lernen zuhause"?

Die Lehrkräfte begleiten die Schülerinnen und Schüler auch in der Zeit, in der gerde kein Präsenzunterricht vor Ort stattfindet, so gut wie möglich. Jedoch können die Angebote des „Lernens zuhause“ – erst recht mit fortschreitender Zeitdauer – weder den regulären Präsenzunterricht ersetzen noch ist es Aufgabe der Eltern, dabei als „Ersatzlehrer“ zu fungieren.

Die Angebote des „Lernens zuhause“ dienen dazu, eine möglichst solide Grundlage zu schaffen. Dazu gehört weiterhin eine möglichst selbstständige Vertiefung und Wiederholung des bereits Gelernten. Darüber hinaus können beim „Lernen zuhause“ in den kommenden Wochen unter bestimmten Voraussetzungen auch neue Inhalte vorgesehen werden. Aufgabe der Lehrkräfte ist es dabei, solche Inhalte samt zugehöriger Kompetenzen zu ermitteln und auszuwählen, die dafür hinsichtlich Umfang, Schwierigkeitsgrad, Vorkenntnissen und vorhandenen Kommunikationswegen geeignet und von zentraler Bedeutung für die nächsthöheren Jahrgangsstufen sind.

Die Schulen werden regelmäßig Kontakt zu den Schülerinnen und Schülern aufnehmen, v. a. die Lernaufgaben koordinieren, ihre Erledigung überprüfen und bei Bedarf begleiten sowie den Schülerinnen und Schüler in geeigneter Form ein Feedback zukommen lassen.
Benotete Leistungserhebungen finden während des „Lernens zuhause“ weiterhin nicht statt.

Die Notfallbetreuung für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1-6 bleibt weiterhin bestehen.

Das Schreiben von Herrn Staatsminister Prof. Piazolo an die Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der bayerischen Schülerinnen und Schüler vom 18. Mai 2020 finden Sie hier.

Stand: 26. Mai 2020

Wo gibt es Apps und Links zur Unterstützung für das "Lernen zuhause"?

Lernen, lesen und Sport treiben – das alles geht auch digital zu Hause.

Stiftung Lesen: Lesen, spielen und lernen
Anton: Lern-App für die Schule
Planet Schule: Lernen zu Hause
Alba Berlin: Digitale Sportstunde

Experimente und Forscherideen für Kinder

Angebote des Bayerischen Rundfunks

Der Bayerische Rundfunk stellt in Partnerschaft mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus unter dem Motto „Schule daheim“ ein besonderes Angebot zum Lernen zuhause auf ARD-alpha, in der BR Mediathek und im mebis Infoportal bereit:

  • Montags bis freitags zwischen 9.00 und 12.00 Uhr sendet der Bildungskanal ARD-alpha ausgewählte Lernformate. Mindestens einmal täglich wird jede Altersstufe sowie jede Fächergruppe (Sprachen, MINT und Geisteswissenschaften) berücksichtigt. Eine Übersicht über das Programm finden Sie hier.
  • In der BR Mediathek kann zudem zeitlich unabhängig auf Lerninhalte zurückgegriffen werden. So decken beispielsweise die Beiträge von alpha Lernen ein breites Themenspektrum ab und sind nach Fächern und Jahrgangsstufen sortiert.

Die Lernvideos der Reihe alpha Lernen Prüfungwerden vom BR in Kooperation mit dem Staatsministerium produziert und sind insbesondere zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen der Mittelschule (QA und MSA) hervorragend geeignet. Es stehen Beiträge für die Fächer Mathematik und Englisch zur Verfügung.

Stand: 21. April 2020

Wie sehen die digitalen Hilfsmittel für das "Lernen zuhause" aus?

Um den Kontakt zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern sowie deren Erziehungsberechtigten während des „Lernens zuhause“ aufrechtzuerhalten bzw. um Lernmaterialien bereitzustellen oder zu bearbeiten, werden analoge wie auch digitale Möglichkeiten genutzt.

Allen bayerischen Schulen stehen vielfältige digitale Lernwerkzeuge und Lerninhalte zur Verfügung. Welche digitalen Kommunikationsmittel sich anbieten, kann nur vor Ort entschieden werden. Das Spektrum reicht von E-Mail bis hin zu virtuellen Klassenräumen. Hierzu steht mebis - Landesmedienzentrum Bayern allen bayerischen Lehrkräften als zentrale Plattform für die Gestaltung eines zeitgemäßen, mediengestützten Unterrichts auch in Zeiten von Schulschließungen zur Verfügung. Da mebis für einen unterrichtsbegleitenden Einsatz konzipiert wurde, kann es in der aktuellen Sondersituation sinnvoll sein, zusätzlich auch weitere digitale Werkzeuge einzusetzen, die die aktuellen schulischen Kommunikationsnotwendigkeiten optimal abdecken und das Angebot von mebis sinnvoll ergänzen. Sollten alternative Angebote genutzt werden, ist darauf zu achten, dass die Datenverarbeitung im Auftrag der Schule erfolgt. Nähere Informationen zum Einsatz digitaler Medien finden Sie hier.

Lehrkräfte finden umfassende Informationen und Anregungen zum digitalen Unterrichten auf dem Infoportal von mebis unter Lernen zuhause | digital.

Informationen zum Datenschutz an Schulen, beispielsweise zum mobilen Arbeiten mit Privatgeräten beim „Lernen zuhause“, finden Sie auf unserer Datenschutz-Seite.

Stand: 29. Mai 2020

Was, wenn Schülerinnen und Schüler zuhause keine digitalen Endgeräte haben?

Mit Fortdauer der Angebote des „Lernens zuhause“ – ausschließlich oder in Ergänzung zum schulischen Präsenzunterricht – spielen digitale Arbeits- und Kommunikationsformen weiterhin eine wichtige Rolle.

Manchen Schülerinnen und Schülern steht zuhause jedoch kein geeignetes digitales Endgerät – z. B. ein PC, ein Laptop oder ein Tablet – zur Verfügung. Für diese Schülerinnen und Schüler besteht die Möglichkeit, digitale Endgeräte an ihrer Schule befristet auszuleihen bzw. im Rahmen der zunehmenden Schulöffnungen unter bestimmten Bedingungen an der Schule zu nutzen. Entsprechende Ausleih- und Nutzungsbedingungen legt der Schulaufwandsträger fest, der Eigentümer der Geräte ist. Befristet ausgeliehen werden können an der Schule für den mobilen Unterrichtseinsatz vorhandene Notebooks und Tablets – auch dann, wenn die Geräte mit staatlichen Fördergeldern des Landes oder Bundes beschafft wurden. Ein entsprechender Bedarf wird der Schulleitung gemeldet. Die Schule nimmt dann zur Klärung der Möglichkeiten und zur eventuellen Regelung der rechtlichen und organisatorischen Aspekte umgehend Kontakt mit dem Schulaufwandsträger auf.

Sofern vor Ort nicht ausreichend digitale Endgeräte vorhanden sind, können die Schulaufwandsträger mit den bewilligten Landesmitteln sowie über die reservierten Mittel im DigitalPakt Schule zusätzliche mobile Endgeräte beschaffen. Insbesondere sind Beschaffungen bereits vor einem Förderantrag und Zuwendungsbescheid im DigitalPakt Schule möglich. Inzwischen hat der Bund ein eigenständiges und zusätzliches Sofortausstattungsprogramm innerhalb des DigitalPakts Schule zur Beschaffung von Schülerleihgeräten aufgelegt.

Stand: 29. Mai 2020

Gibt es Zuschüsse für die Anschaffung mobiler Endgeräte?

Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat am 22. April 2020 ein Sofortausstattungsprogramm in Höhe von 500 Mio. € beschlossen, um Schulen in Zeiten Corona-bedingter Schulschließungen bzw. Unterrichtseinschränkungen dabei zu unterstützen, möglichst allen Schülerinnen und Schülern die adäquate Teilnahme am digitalen Unterricht möglich zu machen. Ziel ist, dass künftig auch Schülerinnen und Schüler, bei denen die technischen Voraussetzungen im Elternhaus bisher nicht oder nur eingeschränkt vorhanden sind, an digitalen Arbeits- und Kommunikationsformen beim „Lernen zuhause“ teilnehmen können. Auf diese Weise wird dazu beigetragen, soziale Ungleichgewichte auszugleichen und die Erreichung der Bildungs- und Erziehungsziele unabhängig von den technischen Voraussetzungen im Elternhaus sicherzustellen. Bund und Länder haben sich dafür auf eine Aufstockung der Mittel im DigitalPakt Schule verständigt, aus denen allein für den Freistaat weitere 77,8 Mio. € ausschließlich für die Beschaffung mobiler Endgeräte einschließlich Zubehör zur Ausleihe an die Schülerinnen und Schüler bereitstehen.

Wichtig ist, dass diese Bundesmittel zwar innerhalb des DigitalPakts Schule, jedoch zusätzlich zum bisherigen Umfang von 778 Mio. € gewährt werden. Insbesondere unterliegen die zusätzlichen Fördergelder nicht den regulär im DigitalPakt Schule bestehenden Beschränkungen für die Anschaffung mobiler Endgeräte sowie den diesbezüglichen Höchstbeträgen für allgemeinbildende Schulen. Die neu angeschafften Geräte sollen möglichst schnell und unbürokratisch bei den Schülerinnen und Schülern ankommen. Dafür haben sich Bund und Länder auf Verfahrenserleichterungen und Ausnahmeregelungen geeinigt (Zusatz zur Verwaltungsvereinbarung DigitalPakt Schule 2019 bis 2024, „Sofortausstattungsprogramm“).

Über eine rasche Weitergabe der Fördergelder sind die Schulaufwandsträger in der Lage, weitere Laptops und Tablets zum Aufbau eines Leihgerätepools zu beschaffen. Der Verleih erfolgt durch die Schulaufwandsträger bzw. in deren Auftrag durch die Schulen unter Berücksichtigung des besonderen Bedarfs aus Sicht der Schulen. Dies eröffnet passgenaue Lösungen vor Ort. Nach einer Rückkehr zum Regelschulbetrieb stehen die mobilen Endgeräte den Schulen dann wieder für den unterrichtlichen Einsatz zur Verfügung und leisten einen Beitrag zur Förderung des Medienkompetenzerwerbs bzw. Umsetzung der medienpädagogischen Ziele aus den Medienkonzepten der Schulen.

Nach Inkrafttreten der Zusatzvereinbarung entwickeln die Länder eigene Förderverfahren zur Weitergabe der Bundesmittel an die Schulaufwandsträger. Der Freistaat arbeitet bereits mit Hochdruck an der Umsetzung eines möglichst einfachen und unbürokratischen Zuwendungsverfahrens. Kultusminister Prof. Piazolo hat die Schulaufwandsträger persönlich am 27. Mai 2020 über die Grundzüge und Fördermodalitäten informiert (s. Pressemitteilung 069/2020 „Gute Bildungschancen für alle – Sonderbudget für digitale Leihgeräte in Bayern“) und den Schulaufwandsträger bereits vorab die jeweils für sie reservierten Förderbudgets mitgeteilt. Da die Förderung schon mit dem Tag der Schulschließungen, also mit dem 16. März 2020 einsetzt, müssen die Schulaufwandsträger auf keinen Förderbescheid warten, sondern können ohne Verzögerung in die Beschaffung weiterer mobiler Endgeräte starten. Mehr Informationen zum Förderprogramm werden sobald wie möglich veröffentlicht.

Stand: 29. Mai 2020

Wie sieht es mit der Nutzung von Microsoft Teams for Education aus?

Die weiterführenden Schulen können in der Zeit der coronabedingten Einschränkungen das digitale Kommunikationswerkzeug Microsoft Teams for Education nutzen. Dadurch können die Schülerinnen und Schüler untereinander oder mit den Lehrkräften mittels Chat, Telefon- oder Videokonferenz kommunizieren, in Kursräumen arbeiten und Feedback erhalten. Lehrkräfte können Sprechstunden und Beratungstermine anbieten oder im Kollegium virtuell zusammenarbeiten. Durch die Kombination mit mebis steht den Schulen ein digitales Gesamtpaket zur Verfügung, mit dem die Schülerinnen und Schüler in der Phase des „Lernen zuhause“ gut unterstützt werden.

Stand 13. Mai 2020

Hochschulen & Universitäten

Der Vorlesungsbetrieb an den bayerischen Universitäten und Hochschulen soll zwar am 20. April starten, allerdings findet das Sommersemester vorerst digital statt, die Abnahme von Prüfungen ist im Präsenzbetrieb möglich.

Staatliche Bibliotheken und Bibliotheken an Universitäten und Hochschulen können ab dem 27. April 2020 unter Auflagen zur Hygiene, Steuerung des Zutritts und zur Vermeidung von Warteschlangen geöffnet werden.

Stand: 16. April 2020

Ist Nachhilfeunterricht zu Hause erlaubt?

Kommerzielle Nachhilfelehrer dürfen in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit weiterhin Nachhilfeunterricht in privaten Wohnräumlichkeiten geben. Ganz wichtig ist, den Mindestabstand von 1,5 m wie auch die Hygieneregeln einzuhalten.

Stand: 06. Mai 2020

Ich bin berufstätig, muss aber mein Kind betreuen: Was soll ich tun?

Hierzu hat das Bundesministerium für Arbeit und Soziales Informationen zusammengestellt. Grundsätzlich muss mit dem Arbeitgeber besprochen werden, wie eine notwendig gewordene Kinderbetreuung mit Auswirkungen auf den Arbeitsplatz geregelt werden kann.

Arbeitsrechtliche Auswirkungen (Bundesministerium für Arbeit und Soziales)

Informationen für Eltern von Kita-Kindern (Familienministerium)

Notbetreuung

Für welche Schüler wird eine Notbetreuung eingerichtet:

  • der Jahrgangsstufen 1 bis 4 an Grundschulen und der Grundstufe von Förderschulen sowie
  • der Jahrgangsstufen 5 und 6 an weiterführenden Schulen und den entsprechenden Förderschulen,
  • höherer Jahrgangsstufen, deren Behinderung oder entsprechende Beeinträchtigung eine ganztägige Aufsicht und Betreuung erfordert,
  • deren Betreuung in einer Schule (einschl. Schulvorbereitende Einrichtung) zur Sicherstellung des Kindeswohls vom zuständigen Jugendamt angeordnet wurde sowie
  • mit Behinderung, deren Art und Schwere ihrer Behinderung zu einer außerordentlich hohen Belastung der Familien in der häuslichen Betreuung führt.

Die Notbetreuung kann in Anspruch genommen werden, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter in einem Bereich der kritischen Infrastruktur tätig ist und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist oder als Vor- oder Abschlussschülerin oder -schüler am Schulunterricht teilnimmt und aus diesem Grund an der Betreuung des Kindes gehindert ist oder
  • eine Alleinerziehende bzw. ein Alleinerziehender aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit oder aufgrund Teilnahme an Bildungsangeboten an einer Betreuung des Kindes gehindert ist.

Erforderlich ist, dass der Erziehungsberechtigte aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung des Kindes gehindert ist und das Kind nicht durch eine andere im gemeinsamen Haushalt lebende volljährige Person betreut werden kann.

Voraussetzung der Notbetreuung ist weiter, dass das Kind

  • keine Krankheitssymptome aufweist,
  • nicht in Kontakt zu infizierten Personen steht bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und das Kind keine Krankheitssymptome aufweist, und
  • keiner sonstigen Quarantänemaßnahme unterliegt

Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus zur Notbetreuung

Damit die Berechtigung zur Teilnahme an der Notbetreuung gegenüber der KiTa bzw. der Schule nachgewiesen werden kann, stehen Ihnen folgende Formulare zur Verfügung:

Erklärung zur Berechtigung zu einer Betreuung in Kindertagespflege (PDF, 216 kB)

Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) - Abschlussschüler (PDF, 296 kB)

Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) - Alleinerziehende (PDF, 278 kB)

Erklärung zur Berechtigung zu einer Kinderbetreuung im Ausnahmefall (Notbetreuung) - kritische Infrastruktur (PDF, 283 kB)

Handreichung für die Kindertagesbetreuung in Zeiten des Coronavirus (PDF, 2.9 MB)

Stand: 08. Mai 2020

Was gehört zur kritischen Infrastruktur?

  • Gesundheitsversorgung und Pflege
  • Polizei, Feuerwehr und Katastrophenschutz
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung
  • Lebensmittelversorgung
  • Versorgung mit Drogerieprodukten
  • Seelsorge in den Religionsgemeinschaften
  • Personen- und Güterverkehr
  • Medien
  • Banken und Sparkassen
  • bestimmte Tätigkeiten bei Staat, Justiz und Verwaltung
  • Notbetreuung in Kitas und Schulen

Erfasst sind z. B. auch Tierarztpraxen, Post- und Paketdienste, Physiotherapiepraxen, Optiker und Hörgeräteakustiker, die Wohnungslosenhilfe, die Abfallwirtschaft, Bestatter, Tankstellen, Wirtschaftsprüfer, die Herstellung von Medizinprodukten, die Herstellung von Lebensmittel-/Arzneimittelverpackungen und Beschäftigte bei Gewerkschaften, die zur Aufrechterhaltung der grundgesetzlichen Funktion der Gewerkschaften benötigt werden.

Stand: 08. Mai 2020

Finden Ganztagsangebote bzw. Mittagsbetreuung statt?

Berechtigt zur Teilnahme an den schulischen Ganztagsangeboten bzw. der Mittagsbetreuung sind alle Schülerinnen und Schüler, die

bereits zu Beginn des Schuljahres für das schulische Ganztagsangebot bzw. die Mittagsbetreuung angemeldet worden sind und gleichzeitig
eine Jahrgangsstufe besuchen, die wieder im Präsenzunterricht beschult wird und außerdem
bei Beschulung in einem rollierenden System der Gruppe angehören, die im Schulgebäude (und nicht über das Lernen zuhause) beschult wird.

Durchführung schulischer Ganztagsangebote bzw. der Mittagsbetreu-ung ab dem 11. Mai 2020 [PDF: 118 kB]

Die üblicherweise verpflichtende Teilnahme an offenen Ganztagsangeboten und Angeboten der Mittagsbetreuung ist aufgrund der besonderen Situation bis Ende des Schuljahres 2019/2020 freiwillig. Für die jeweiligen Kooperationspartner bzw. Träger der Mittagsbetreuungen ist die Nichtteilnahme einzelner Schülerinnen und Schüler förderunschädlich.

Bei Klassen in gebundener Ganztagsform ist die Teilnahmeverpflichtung auf die übergangsweise festgelegte Stundenanzahl in der jeweiligen Jahrgangsstufe beschränkt; die Teilnahme an darüber hinausgehenden Angeboten ist freiwillig.

Eine Betreuung im Rahmen des gebundenen oder offenen Ganztagsangebots sowie der Mittagsbetreuung findet grundsätzlich vom regulären Unterrichtsbeginn bis zum regulären Ende des Bildungs- und Betreuungsangebots statt, für die das jeweilige Kind angemeldet ist. Eine mögliche Einschränkung vor Ort ist jedoch nicht auszuschließen, insbesondere wenn den Anforderungen des Infektionsschutzes nicht ausreichend Rechnung getragen werden kann. Dabei können sowohl die Zeiten der Betreuung als auch die Anzahl der betreuten Schülerinnen und Schüler eingeschränkt werden. Können nicht mehr alle Schülerinnen und Schüler betreut werden, trifft die Schulleitung bei schulischen Ganztagsangeboten nach pflichtgemäßem Ermessen eine Auswahlentscheidung unter Berücksichtigung pädagogischer, familiärer und sozialer Aspekte; bei Mittagsbetreuungen trifft der Träger die Auswahlentscheidung in Abstimmung mit der Schulleitung.

Die Zeiten, zu denen die schulischen Ganztagesangebote stattfinden, stimmt die Schule mit dem jeweiligen Kooperationspartner bzw. Träger ab. Inwiefern auch Zusatzangebote (bspw. an einem fünften Wochentag oder den Tagesrandzeiten) vorgehalten werden, hängt insbesondere von den personellen und organisatorischen Möglichkeiten vor Ort ab und liegt in der Verantwortung des jeweiligen Kooperationspartners bzw. Trägers.

Bitte informieren Sie sich vor Ort über die jeweiligen Regelungen an Ihrer Schule.

Der Freistaat wird Eltern für die Monate April, Mai und Juni von den Kosten für die Mittagsbetreuung entlasten, sofern in den jeweiligen Monaten keine Betreuungsleistungen in Anspruch genommen werden bzw. wurden (weder regulär noch im Rahmen der Notbetreuung). Einen Antrag auf die zusätzlichen Fördermittel stellen die jeweiligen Träger der Mittagsbetreuung (Antragsformular und weitere Informationen finden Sie hier). Um die Erstattung der Teilnehmerbeiträge kümmert sich dann der jeweilige Träger. Da die Prüfung der Anträge sicherlich einige Zeit in Anspruch nehmen wird, bitten wir Sie um ein wenig Geduld. Die Höhe der Förderung durch den Freistaat beträgt maximal 68€ pro Kind/Monat bei Gruppen der regulären Mittagsbetreuung und maximal 110€ pro Kind/Monat bei Gruppen der verlängerten Mittagsbetreuung.

Stand: 08. Mai 2020

Müssen Schülerinnen und Schüler am Präsenzunterricht teilnehmen, wenn Sie zu einer Risikogruppe gehören?

Soweit der Schulbesuch von Schülerinnen und Schülern mit Blick auf die aktuelle COVID 19-Pandemie individuell eine besondere Risikosituation darstellt, ist im konkreten Einzelfall bis zu den Sommerferien im Falle der Verhinderung, am Unterricht teilzunehmen, die Unterrichtung der Schule durch die Erziehungsberechtigten ausreichend. Auf die Vorlage eines ärztlichen Attests wird verzichtet.

In jedem Fall ist es Aufgabe der Schule, die Schülerin oder den Schüler auf geeignete Weise mit Lernangeboten zu versorgen, Aufgabe der Schülerin oder des Schülers, diese Angebote auch wahrzunehmen, und Aufgabe der Erziehungsberechtigten, dies zu unterstützen (vgl. Art. 76 BayEUG).

Als derartige Risikosituation gilt, wenn beispielsweise

  • eine (chronische) Vorerkrankung, insb. Erkrankungen des Atmungssystems wie chronische Bronchitis, Herzkreislauferkrankungen, Diabetes mellitus, Erkrankung der Leber und der Niere vorliegt,
  • oder wegen Einnahme von Medikamenten die Immunabwehr unterdrückt wird (wie z.B. durch Cortison),
  • oder eine Schwächung des Immunsystems z.B. durch eine vorangegangene Chemo- oder Strahlentherapie,
  • eine Schwerbehinderung oder
  • derartige Konstellationen bei Personen im häuslichen Umfeld bestehen, die einen schweren Verlauf einer COVID-19-Erkankung bedingen.

Stand: 26. Mai 2020

Was passiert, wenn an der Schule ein Verdachtsfall auftritt?

  • Bei Auftreten von Erkältungs- bzw. respiratorischen Symptomen in der Unterrichts-/Betreuungszeit ist das Kind sofort vor Ort in der Schule bis zur Abholung durch die Eltern zu isolieren. Die Eltern müssen auf die Notwendigkeit einer umgehenden ärztlichen Abklärung hingewiesen werden.
  • Schüler/innen bzw. deren Eltern sollen sich anschließend telefonisch mit ihrer Haus-/Kinderarztpraxis in Verbindung setzen oder den kassenärztlichen Bereitschaftsdienst unter der Telefonnummer 116 117 kontaktieren. Der Haus-/Kinderarzt oder der kassenärztliche Bereitschaftsdienst bespricht das weitere Vorgehen, z. B. ob eine Testung auf SARS-CoV-2 angezeigt ist.
  • Die betroffene Schülerin bzw. der betroffene Schüler darf erst wieder in den Präsenzunterricht zurückkehren, wenn eine Bestätigung des Arztes oder des Gesundheitsamtes vorliegt, dass sie bzw. er untersucht und ein Verdachtsfall ausgeschlossen wurde.

Stand: 20. Mai 2020

Schülerfahrten und Schüleraustauschmaßnahmen wurden abgesagt. Werden die Stornokosten erstattet?

Der Bayerische Landtag hat am 19. März 2020 die nötigen haushaltsrechtlichen Grundlagen geschaffen, um als Nothilfe Aufwendungen für Stornokosten für nicht angetretene Schulfahrten sowie Schüleraustauschmaßnahmen zu erstatten, die aus Gründen des Gemeinwohls zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Coronavirus entstanden sind.

Inzwischen wurden die Regelungen und Verfahrenswege zur Umsetzung erarbeitet und die Schulen sowie u.a. Elternverbände informiert. Die Abwicklung der Auszahlungen wird einige Zeit in Anspruch nehmen, es wurde aber eine Lösung gefunden, die einheitlich ist, die klare Zweckbestimmung der Haushaltsmittel umsetzt und zudem den Verwaltungsaufwand auf die Betroffenen verteilt und zugleich möglichst gering hält.

Die Leistung bezieht dem Grunde nach alle bayerischen Schulen, d.h. auch kommunale Schulen sowie Schulen in privater Trägerschaft ein.

Es ist vorgesehen, dass die jeweilige Schule auf die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler zukommt, die von einer Reiseabsage betroffen sind. Wir bitten Eltern, davon abzusehen, selbst Anträge oder Rechnungen an die Schulen oder an andere staatliche Stellen zu schicken! Reiseunternehmen setzen sich wegen möglichen Rechnungen zu Stornokosten bitte direkt mit den betroffenen Schulen in Verbindung. Die Schulen bzw. die Erziehungsberechtigten bzw. volljährigen Schülerinnen und Schüler sind zudem gehalten, Möglichkeiten zur kostenfreien Stornierung bzw. zur Reduzierung der Stornokosten zu nutzen.

Leistungsberechtigt sind Erziehungsberechtigte bzw. volljährige Schülerinnen und Schüler, die die Erstattung von angefallenen oder anfallenden Stornokosten zum Ausgleich oder der Milderung von Nachteilen benötigen.

Nicht erfasst sind Träger von Einrichtungen sowie Maßnahmen, deren Kosten bzw. etwaige Stornokosten über Dritte finanziert werden.
Nicht erfasst sind ferner sonstige Schulveranstaltungen sowie private Abschlussfahrten, private Sprachkurse im Ausland, Auslandsjahre u.ä.

Stand: 19. März 2020

Jugendherbergen, Schullandheime, Jugendbildungsstätten und Familienferienstätten

Jugendherbergen, Schullandheime, Jugendbildungsstätten und Familienferienstätten erhalten eine Entschädigung von 60 Prozent der entfallenden Einnahmen bis Ende Juli 2020. Auch für kleinere Träger sozialer Einrichtungen wie Ehe- und Familienberatungsstellen, Jugendwerkstätten, Mütterzentren oder Frauenhäuser sieht der Freistaat Notmaßnahmen vor.

Stand: 21. April 2020

Träger der sozialen Dienste und Einrichtungen

Durch die Corona-Krise sind neben Unternehmen auch die Träger der sozialen Dienste und Einrichtungen erheblich wirtschaftlich belastet. Sie sind zumeist gemeinnützig organisiert und können damit anders als gewerbliche Unternehmen kaum Gewinne machen, adäquate Rücklagen bilden oder Kredite aufnehmen. Da die Hilfsprogramme des Bundes und Landes (insbesondere Soforthilfen) bei den sozialen Diensten oft Lücken lassen, greift die Staatsregierung ergänzend ein.

Stand: 21. April 2020

Wann finden wieder Präsenzangebote der Erwachsenenbildung statt?

Ab dem 30. Mai 2020 dürfen Präsenzangebote der Erwachsenenbildung i. S d. Art. 1 BayEbFöG, der Sprach- und Integrationsförderung und vergleichbarer Bildungsangebote, u.a. der Bildungszentren ländlicher Raum oder privatwirtschaftlicher Bildungsanbieter, sowie der Familienbildungsstätten, der Jugendarbeit (nur zu Zwecken der Bildungsarbeit nach dem SGB VIII) und der außerschulischen Umweltbildung in Bayern geöffnet werden. Zwingende Voraussetzung ist die Beachtung des erarbeiteten Hygienekonzepts.

Stand: 26. Mai 2020

Weitere Informationen zum Thema Schule finden Sie bei den FAQs des Bayerischen Kultusministeriums.

Landrat Dr. Jürgen Ludwig: Corona-Lage gemeinsam bewältigen

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