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Schule

Schultafel und Stifte
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Die bayerischen Schulen sollen ein Schutzraum sein, in dem sich Schülerinnen und Schüler sowie deren Lehrkräfte trotz Corona sicher fühlen. Für die Bayerische Staatsregierung haben der Schulbetrieb und der Gesundheitsschutz der Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte im Freistaat oberste Priorität.

Ziel ist es, im Schuljahr 2020/2021 so viel Präsenzunterricht wie möglich bei bestmöglichem Infektionsschutz für alle Beteiligten durchzuführen.

Der bisherige Drei-Stufen-Plan wurde bis auf Weiteres außer Kraft gesetzt. Es gilt der Rahmen-Hygieneplan vom 06. November 2020.

Ausführliche Informationen zum Rahmen-Hygieneplan vom 06. November 2020 finden Sie hier.

grundlegende Hygienemaßnahmen an Schulen

  • Regelmäßig 20 bis 30 Sekunden Hände waschen
  • Abstandvon mindestens 1,5 Metern einhalten wo immer möglich
  • Einhalten der Husten-und Niesetikette
  • Verzicht auf Körperkontakt, sofern nicht zwingend notwendig
  • Augen, Nase und Mund nach Möglichkeit nicht berühren

Hygienehinweise

Stand: 06. November 2020

Mund-Nasen-Schutz in der Schule

  • Für alle Personen besteht auf allen Begegnungsflächen des Schulgeländes Maskenpflicht.

  • Maskenpflicht besteht in allen Jahrgangsstufen und allen Schularten für Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte auch im Unterricht (d.h. auch am Sitzplatz!). Ausnahmeregelungen zur Maskenpflicht am Platz können die Gesundheitsämter nur in besonders begründeten Ausnahmefällen erlassen, insbesondere wenn im Klassenzimmer bei durchgängigem Präsenzunterricht ein Mindestabstand von 1,5 Meterneingehalten werden kann. Zu fächerspezifischen Ausnahmen von der Maskenpflicht (z. B. im Fach Sport oder Gesang) siehe unter Punkt 1.3 a des Rahmenhygieneplanes an Bayerischen SchulenDokument-Einbindung: Rahmenhygieneplan für bayerische Schulen vom 06. November 2020.

  • Lehrkräfte, sonstiges pädagogisches und nicht-unterrichtendes Personal haben den Mund-Nasen-Schutz ebenso wie Schülerinnen und Schüler in den Unterrichtsräumen sowie auf allen Begegnungsflächen einschließlich Lehrerzimmerzu tragen. Auch am Arbeitsplatz im Klassenzimmer darf der Mund-Nasen-Schutz nicht abgenommen werden. Personen, die sich alleine in einem Büro oder Unterrichtsraum befinden, können den Mund-Nasen-Schutz abnehmen.

Stand: 06. November 2020

vor Ort Entscheidungen durch das Gesundheitsamt

Je nach Infektionsgeschehen an den Schulen können die Gesundheitsämter für einzelne Klassen, Kurse, Jahrgangsstufen, Schulen nach dem Grundsatz der Verhältnismäßigkeit folgende Einzelmaßnahmen anordnen:

  • Einführung eines Mindestabstands von 1,5 Metern auch in den Klassenräumen (d.h. in der Regel Wechsel von Präsenz-und Distanzunterricht) oder
  • vorübergehende Einstellung des Präsenzunterrichts.

Stand: 06. November 2020

Lüften der Räume

  • mind. alle 45 Minuten mind. 5 Minuten intensives Lüften der Klassenräume
  • Unterricht mit Blasinstrument: im Anschluss an den Unterricht mindestens 15 Minuten intensives Lüften
  • Unterricht mit Gesang: Es gilt der Grundsatz: 10 min Lüftung nach jeweils 20 min Unterricht

Stand: 06. November 2020

Regelungen in bestimmten Unterrichtsfächern

Sportunterricht:

  • Sportunterricht ist möglich.
  • Bei Sport im Innenbereich ist ein Mund-Nasen-Schutz zu tragen, soweit nicht das Gesundheitsamt befreit hat und der Mindestabstand eingehalten werden kann.
  • Sonderregelung für Qualifikationsphase der Oberstufe am Gymnasium (Regelungen gelten zunächst bis 30.11.2020)

Musikunterricht mit Blasinstrument oder Gesang:

  • Einzelunterricht mit 2,5 Metern Abstand
  • Singen sowie Spielen auf Blasinstrumenten in Gruppen bis auf Weiteres nicht möglich

Das Unterrichtsfach Ernährung und Soziales ist nur unter besonderen Hygieneauflagen möglich.

Bitte beachten Sie die ausführlichen Regelungen des Rahmenhygieneplanes für Bayerische Schulen.

Stand: 06. November 2020

Partner- und Gruppenarbeit

  • Partnerarbeit mit unmittelbaren Sitznachbarn möglich, ansonsten nur mit Mindestabstand
  • Gruppenarbeit mit Mindestabstand möglich

Stand: 06. November 2020

Pausenverkauf, Mensa und Mittagsbetreuung

Pausenverkauf und Mensabetrieb:

unter besonderen Auflagen und mit zusätzlichen organisatorischen Auflagen, damit der Mindestabstand eingehalten werden kann

Schulische Ganztagsangebote und Mittagsbetreuung:

  • Es gelten die einschlägigen Regelungen des Rahmen-Hygieneplans.
  • Verantwortlich für die Umsetzung ist der jeweilige Träger, der ein Schutz-und Hygienekonzept zu erstellen hat.
  • U.a. ist zu beachten: möglichst feste Gruppen mit zugeordnetem Personal bilden und verlässliche Anwesenheitslisten führen, aus denen auch die Gruppenzugehörigkeit hervorgeht

Stand: 06. November 2020

Erkältungs- und Krankheitssymptome

Schulbesuch mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Erkältungssymptomen (Schnupfen ohne Fieber, gelegentlicher Husten)

Für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 1 bis 4 ist der Schulbesuch mit leichten Erkältungssymptomen erlaubt.

Für Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 5 gilt:

  • An dem Tag, an dem die Symptome aufgetreten sind, ist der Schulbesuch nicht erlaubt.
  • Der Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn nach mindestens 24 Stunden nach Auftreten der Symptome kein Fieber entwickelt wurde.
  • Zusätzlich ist ein entsprechendes ärztliches Attest oder ein negativer Covid-19-Test erforderlich (Entscheidung über Erforderlichkeit trifft Arzt).

Schulbesuch mit akuten, grippeähnlichen Krankheitssymptomen

Kranken Schülerinnen und Schülern mit akuten, grippeähnlichen Krankheitssymptomen wie

  • Fieber
  • Husten
  • Hals- oder Ohrenschmerzen
  • starke Bauchschmerzen
  • Erbrechen oder Durchfall


ist der Schulbesuch nicht erlaubt.

Falls Ihr Kind eine/n Arzt/Ärztin benötigt, so nehmen Sie bitte Kontakt auf. Ihr/e Arzt/Ärztin entscheidet, ob ein Covid-19-Test nötig ist und bespricht mit Ihnen das weitere Vorgehen bis zum erneuten Schulbesuch.

Ein Schulbesuch ist erst wieder möglich, wenn

  • die Schülerin bzw. der Schüler 24 Stunden keine Krankheitssymptome mehr zeigt (bis auf leichten Schnupfen und gelegentlichen Husten),
  • die Schülerin bzw. der Schüler 24 Stunden fieberfrei war,
  • zusätzlich ein entsprechendes ärztliches Attest oder ein negativer Covid-19-Test vorliegt (Entscheidung über Erforderlichkeit trifft Arzt).

Lehrkräfte/nicht-unterrichtendes Personal mit Erkältungs-bzw. Krankheitssymptomen

Lehrkräfte mit leichten, neu aufgetretenen und nicht fortschreitenden Symptomen (wie Schnupfen ohne Fieber und gelegentlicher Husten) können weiter unterrichten.
Bei darüber hinausgehenden Symptomen gelten die Regeln wie für Schüler mit Krankheitssymptomen.

Stand: 06. November 2020

Schulfahrten, Schulveranstaltungen und Berufsorientierungsmaßnahmen

  • Die Einbeziehung von Dritten an schulischen Veranstaltungen ist nur unter Beachtung der einschlägigen Bestimmungen des Rahmen-Hygieneplans möglich.
  • Mehrtägige Schülerfahrten sind vorerst bis 31.01.2021 nicht möglich.
  • Berufsorientierungsmaßnahmen nach § 48 SGB III sind weiterhin möglich.

Stand: 06. November 2020

Vorsorge- und Hygienemaßnahmen für den Schülerverkehr

Schülerbeförderung im laufenden Schuljahr 2020/2021

Seit Beginn der Corona-Pandemie findet ein enger Austausch zwischen dem für den ÖPNV und die Schülerbeförderung zuständigen Sachgebiet im Landratsamt Ansbach und den Schulen sowie den Verkehrsunternehmen statt, um eine möglichst sichere Beförderung der Schülerinnen und Schüler in der aktuellen Situation gewährleisten zu können. Die Möglichkeit, zusätzliche Buskapazitäten zur Verfügung zu stellen, wurde im Vorfeld bei den Verkehrsunternehmen durch das Landratsamt Ansbach abgefragt. Besonders auf Buslinien, die eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern befördern, sollten möglichst große Fahrzeuge und zusätzliche Verstärkerbusse eingesetzt werden, um die Auslastung der Fahrzeuge zu reduzieren. Diese Busse sind ein wichtiges Mittel, um das Infektionsrisiko der Fahrgäste effektiv zu minimieren. Darüber hinaus sollen die Verkehrsunternehmen auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sicherstellen und auftretende Problemsituationen an das Landratsamt Ansbach melden. Damit soll im ÖPNV sowie im Schülerverkehr der Infektionsschutz insbesondere dort gewährleistet werden, wo Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Die Bayerische Staatsregierung hat mit Kabinettsbeschluss am 1. September 2020 in Folge des Schulgipfels endgültig beschlossen, dass das Schuljahr 2020/2021 mit Vollbeschulung starten wird. Der Landkreis Ansbach als Aufgabenträger für den allgemeinen öffentlichen Personennahverkehr, mit dem ein Großteil der Schülerinnen und Schüler im Landkreis befördert wird, sowie als Aufgabenträger der Schülerbeförderung für die weiterführenden Schulen sowie die Förderschulen, hat sich auf das Schuljahr 2020/2021 mit seinen besonderen Bedingungen intensiv vorbereitet und hier bereits im Vorfeld den Fokus auf die in den sogenannten Schülerzeitlagen besonders stark frequentierten Linien gerichtet.
Um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus auf dem Schulweg zu minimieren, hat die Bayerische Staatsregierung das Platzangebot im Schülerverkehr durch Auflegen eines entsprechenden Förderprogrammes erhöht. So wurde in der Kabinettssitzung am 1. September 2020 beschlossen, dass eine 100-prozentige Kostenübernahme des Freistaates Bayern für Verstärkerfahrten im Schülerverkehr – sowohl innerhalb des ÖPNV als auch in Schulbussen des freigestellten Schülerverkehrs – erfolgen wird.

Dank der guten Zusammenarbeit mit den flexiblen wie auch leistungsstarken Verkehrsunternehmen, die das ÖPNV-Angebot bedienen, hat der Landkreis dafür gesorgt, dass auf den hoch ausgelasteten Linien zusätzliche Verstärkerbusse zum Einsatz kommen, um die Besetzungszahlen in den einzelnen Fahrzeugen entsprechend zu entzerren. So entspannt sich auch die Situation aus infektionshygienischer Sicht.

Zunächst sollten diese Verstärkerfahrten bis zu den Herbstferien vorgehalten werden. Der Ministerrat hat dann am 13. Oktober 2020 das Förderprogramm „Vorübergehende Erhöhung der Beförderungskapazitäten im Schülerverkehr aufgrund der COVID-19-Pandemie“ bis zum 23. Dezember 2020 verlängert. Der Freistaat unterstützt damit bis zum Beginn der Weihnachtsferien die Bestellung von zusätzlichen Verstärkerleistungen in der Schülerbeförderung mit weiteren 15 Millionen Euro.

Der Landkreis Ansbach hat hiervon weiterhin regen Gebrauch gemacht und bislang weit über 50 Einzelmaßnahmen in Form von Verstärkerbussen, größeren Fahrzeugen oder zusätzlichen Fahrtenangeboten zusammen mit den im Landkreis tätigen Verkehrsunternehmen realisiert.

Auf welchen Linien Verstärkerfahrten zur Entlastung eingesetzt werden, wird von uns nachfolgend veröffentlicht und fortlaufend aktualisiert:

Übersicht der eingesetzten Verstärkerbusse

Was können Sie zusätzlich tun?

Aufgrund des 365-Euro-Jahrestickets ist die Benutzung aller VGN-Verkehrsmittel möglich (z. B. auch der Bahn). Wenn mit Verstärkerfahrten unterstützt wird, ist es sinnvoll, nicht immer in den ersten Bus einzusteigen, der dann relativ schnell besetzt sein wird, sondern vielleicht das nächste Fahrzeug abzuwarten, auch wenn die Fahrt dann einige Minuten später angetreten werden kann. Grundsätzlich findet eine fahrplanmäßige Bedienung statt. Es ist allerdings unvermeidbar, dass es in dieser besonderen Situation zu Verzögerungen kommen kann, für die wir um Verständnis bitten.

Besonders wichtig ist auch die Disziplin eines jeden einzelnen Fahrgastes im Bus:

• So besteht Maskenpflicht für alle Kinder ab dem 6. Geburtstag (Zuwiderhandlung bedeutet Bußgeld).
• Dass keine Schulranzen einen eigenen Platz beanspruchen, sollte sich nicht nur in Corona-Zeiten von selbst verstehen.
• Die Anweisungen des Fahrpersonals sind zu befolgen.
• Nur wenn jeder mitmacht, kann auch eine vernünftige Schülerbeförderung in dieser besonderen Zeit gelingen.

Wir beobachten die Situation nach wie vor sehr genau und werden wo nötig nachsteuern.

Wir wünschen allen Fahrgästen eine gute und sichere Fahrt mit den Verkehrsunternehmen im Landkreis Ansbach.


Stand: 05.11.2020

Wo gibt es Apps und Links zur Unterstützung für das "Lernen zuhause"?

Lernen, lesen und Sport treiben – das alles geht auch digital zu Hause.

Stiftung Lesen: Lesen, spielen und lernen
Anton: Lern-App für die Schule
Planet Schule: Lernen zu Hause
Alba Berlin: Digitale Sportstunde

Experimente und Forscherideen für Kinder

Angebote des Bayerischen Rundfunks

Der Bayerische Rundfunk stellt in Partnerschaft mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus unter dem Motto „Schule daheim“ ein besonderes Angebot zum Lernen zuhause auf ARD-alpha, in der BR Mediathek und im mebis Infoportal bereit:

  • Montags bis freitags zwischen 9.00 und 12.00 Uhr sendet der Bildungskanal ARD-alpha ausgewählte Lernformate. Mindestens einmal täglich wird jede Altersstufe sowie jede Fächergruppe (Sprachen, MINT und Geisteswissenschaften) berücksichtigt. Eine Übersicht über das Programm finden Sie hier.
  • In der BR Mediathek kann zudem zeitlich unabhängig auf Lerninhalte zurückgegriffen werden. So decken beispielsweise die Beiträge von alpha Lernen ein breites Themenspektrum ab und sind nach Fächern und Jahrgangsstufen sortiert.

Die Lernvideos der Reihe alpha Lernen Prüfungwerden vom BR in Kooperation mit dem Staatsministerium produziert und sind insbesondere zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen der Mittelschule (QA und MSA) hervorragend geeignet. Es stehen Beiträge für die Fächer Mathematik und Englisch zur Verfügung.

Stand: 21. April 2020

Ist Nachhilfeunterricht zu Hause erlaubt?

Kommerzielle Nachhilfelehrer dürfen in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit weiterhin Nachhilfeunterricht in privaten Wohnräumlichkeiten geben. Ganz wichtig ist, den Mindestabstand von 1,5 m wie auch die Hygieneregeln einzuhalten.

Stand: 06. Mai 2020

Außerschulisches Bildungsangebot, z.B. Musikschulen und Fahrschulen

Außerschulische Bildungsangebote sind vorbehaltlich speziellerer Regelungen nur zulässig, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m gewahrt ist; es besteht Maskenpflicht, soweit der Mindestabstand nicht zuverlässig eingehalten werden kann, insbesondere in Verkehrs- und Begegnungsbereichen, sowie bei Präsenzveranstaltungen am Platz.

Der Betreiber hat ein Schutz- und Hygienekonzept auszuarbeiten und auf Verlangen der Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

  • Unterricht an Musikschulen darf nur erteilt werden, wenn zwischen allen Beteiligten ein Mindestabstand von 1,5 m, bei Blasinstrumenten und Gesang ein Mindestabstand von 2 m gewahrt ist. Dies gilt entsprechend für Musikunterricht außerhalb von Schulen.
  • Für theoretischen Fahrschulunterricht, Nachschulungen, Eignungsseminare sowie theoretische Fahrprüfungen gelten die oben genannten Anforderungen. Für den praktischen Fahrschulunterricht und für praktische Fahrprüfungen gilt Maskenpflicht.

Stand: 02. November 2020

Weitere Informationen zum Thema Schule finden Sie bei den FAQs des Bayerischen Kultusministeriums.

Bürgerhotline des Gesundheitsamtes
Externer Link: Ihrer Termin am Testzentrum Schalkhausen

Corona-Warn-App

Externer Link: Corona App - Bundesregierung
© Bundesregierung 

Was erledige ich wo?

Informationen für Ihren Behördengang

Externer Link: Arztsuche Coronatest
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Mund-Nasen-Schutz Anleitung
Externer Link: Unser Soziales Bayern
© Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales