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Fragen und Antworten

Achte Bayerische Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (8. BayIfSMV)
Stand: 2. November 2020

Verordnung zur Änderung der Achten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung

Stand: 12. November 2020

Die bisherigen Erfolge sind den wichtigen Infektionsschutzmaßnahmen zu verdanken, die gemeinsam umgesetzt wurden. Was Sie in Ihrem Alltag beachten sollten, um sich und andere zu schützen, bringt die AHA+L-Formel auf den Punkt. AHA+Lbedeutet: Abstand halten – Hygiene beachten – Alltagsmaske (Mund-Nasen-Bedeckung) tragen + Lüften.

Abstand halten

Das Coronavirus SARS-CoV-2 wird über virushaltige Tröpfchen (größer als fünf Mikrometer) oder Aerosole (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne kleiner als fünf Mikrometer) übertragen. Diese werden vor allem beim Husten und Niesen versprüht, können aber auch beim Sprechen, Lachen oder Singen freigesetzt werden, noch bevor Krankheitszeichen auftreten.
Die Wahrscheinlichkeit, mit virushaltigen Tröpfchen und Aerosolen in Kontakt zu kommen, ist insbesondere im Umkreis von ein bis zwei Metern um eine mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Person erhöht.

Durch Abstandhalten tragen Sie dazu bei, sich und andere vor Ansteckung zu schützen!

  • Achten Sie im öffentlichen Raum auf einen Abstand von mindestens 1,5 Metern zu anderen Personen – beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit, beim Einkaufen oder beim Spaziergang im Park.
  • Wenn Sie andere Menschen begrüßen oder verabschieden, verzichten Sie auf Händeschütteln oder Umarmungen.

Quelle: www.infektionsschutz.de

Infofilm in sechs weiteren Fremdsprachen

Hygiene beachten

Das Coronavirus SARS-CoV-2 wird hauptsächlich über virushaltige Tröpfchen (größer als fünf Mikrometer) und auch durch Aerosole (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne kleiner als fünf Mikrometer) übertragen, wenn diese an die Schleimhäute von Nase, Mund und ggf. Augen von anderen gelangen. Vor allem beim Husten und Niesen werden Tröpfchen mit Krankheitserregern versprüht. Menschen, die mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert sind, können auch beim Sprechen, Lachen und Singen virushaltige Aerosole freisetzen. Während größere Tröpfchen schnell absinken, können Aerosole auch über längere Zeit in der Luft schweben und sich in geschlossenen, schlecht gelüfteten Räumen anreichern.

Die virushaltigen Flüssigkeitspartikel können zu einer Ansteckung führen, wenn sie von anderen eingeatmet werden. Auch wenn Atemwegssekrete einer erkrankten Person beispielsweise beim Husten und Niesen oder durch Berühren verunreinigter Gegenstände an die Hände gelangen, ist es möglich, dass Krankheitserreger weiterverbreitet werden. Eine Übertragung des Coronavirus durch verunreinigte Oberflächen ist insbesondere in der unmittelbaren Umgebung einer infizierten Person nicht auszuschließen.

Einfache Hygieneregeln tragen dazu bei, das Ansteckungsrisiko zu verringern.

  • Achten Sie auf Hygiene beim Husten und Niesen: Husten oder niesen Sie in ein Taschentuch und entsorgen Sie dies anschließend in einem Mülleimer. Ist kein Taschentuch griffbereit, halten Sie nicht die Hand, sondern die Armbeuge vor Mund und Nase.
  • Waschen Sie sich regelmäßig die Hände mit Seife, insbesondere wenn Sie nach Hause kommen, nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten, vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang, vor und nach dem Kontakt mit Erkrankten, vor dem Anlegen und nach dem Ablegen einer Mund-Nasen-Bedeckung.
  • Gründliches Händewaschen gelingt in fünf Schritten: Halten Sie die Hände unter fließendes Wasser. Seifen Sie dann die Hände rundum ein. Reiben Sie die Seife an allen Stellen sanft ein und lassen Sie sich hierfür 20 bis 30 Sekunden Zeit. Spülen Sie die Hände anschließend ab. Trocknen Sie die Hände sorgfältig.
  • Vermeiden Sie es, mit den Händen Mund, Nase oder Augen zu berühren. Denn die Hände können Krankheitserreger übertragen, die nach Kontakt mit Oberflächen und Gegenständen daran haften können.
  • Lüften Sie geschlossene Räume mehrmals täglich für einige Minuten. Am besten geeignet ist Querlüften (Durchzug) mit weit geöffneten Fenstern. Aber auch ein kürzeres Öffnen eines Fensters zwischendurch trägt zu einem gesunden Innenraumklima bei.
  • Achten Sie auf eine gute Haushaltshygiene. Verwenden Sie hierfür haushaltsübliche tensidhaltige Wasch- und Reinigungsmittel. Der routinemäßige Einsatz von Desinfektionsmitteln wird auch während der aktuellen Corona-Pandemie weder für den Privathaushalt noch in öffentlichen Bereichen empfohlen. Für das medizinische Umfeld und bei der häuslichen Betreuung einer an COVID-19 erkrankten Person gelten jedoch besondere Hygienestandards.

Quelle: www.infektionsschutz.de

Externer Link: Hygiene im Krankheitsfall
© infektionsschutz.de 

Hygiene im Kranheitsfall

Alltagsmaske tragen

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung im öffentlichen Leben ist ein wichtiger Baustein, um die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 einzudämmen.
Das Coronavirus SARS-CoV-2 wird über Tröpfchen (größer als fünf Mikrometer) oder auch Aerosole (feinste luftgetragene Flüssigkeitspartikel und Tröpfchenkerne kleiner als fünf Mikrometer) verbreitet. Diese werden von infizierten Personen beim Husten und Niesen versprüht oder beim Sprechen freigesetzt, auch schon bevor Krankheitszeichen vorliegen. Mund-Nasen-Bedeckungen (Alltagsmasken) können als mechanische Barriere dazu beitragen, die Verbreitung durch virushaltige Tröpfchen zu reduzieren. Daher sind Mund-Nasen-Bedeckungen eine wichtige Ergänzung zu den Abstands- und Hygieneregeln. Dabei kann das Tragen von Alltagsmasken im öffentlichen Raum vor allem dann wirksam werden, wenn sich möglichst viele Menschen daran beteiligen.

Das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung wird insbesondere in Situationen empfohlen, in denen mehrere Menschen im öffentlichen Raum für längere Zeit zusammentreffen oder die Abstandsregeln nicht zuverlässig einhalten können.

  • Tragen Sie eine Mund-Nasen-Bedeckung, wenn Sie im öffentlichen Raum den Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen nicht sicher einhalten können. Das gilt in der Freizeit ebenso wie am Arbeitsplatz. Besonders wichtig ist dies in geschlossenen Räumen.
  • In bestimmten öffentlichen Bereichen, wie im öffentlichen Nahverkehr und beim Einkaufen, ist eine Mund-Nasen-Bedeckung Pflicht.
  • Bitte befolgen Sie auch die Regelungen einzelner Einrichtungen und Betriebe, wie beispielsweise von Arztpraxen, Restaurants oder Friseurgeschäften.
  • Alltagsmasken helfen, größere Mengen an Tröpfchen und Schwebteilchen (Aerosole) zurückzuhalten, wenn man atmet, spricht, hustet oder niest. Mit einer richtig sitzenden Alltagsmaske kommen nur wenige davon in die Umgebung. Besonders größere Tröpfchen werden gut aufgehalten. Wenn jeder mitmacht und eine Alltagsmaske trägt (Fremdschutz), verringern wir alle zusammen die mögliche Menge an Corona-Viren in der Luft: Eine Ansteckung wird unwahrscheinlicher – weil alle sich gegenseitig schützen. Macht mit, bleibt gesund!

Alltagsmasken ergänzen die anderen Schutzmaßnahmen der AHA-Formel: Also am besten Abstand halten, Hygiene, Lüften und Alltagsmaske nutzen, wo immer es „eng“ werden könnte. AHA gibt größtmögliche Sicherheit im Alltag für alle – für Sie, für Dich, für Freunde, Kollegen und Familie.

Quelle: www.infektionsschutz.de

Zwei kindgerechte Videos aus dem Umfeld der "Maus" informieren über "Wie trägt man einen Mund-Nasen-Schutz?" und "Was bringt ein Mund-Nasen-Schutz?".

Externer Link: Sendung mit der Maus - Mund-Nasen-Schutz
© Sendung mit der Maus (WDR) 

Externer Link: Sendung mit der Maus - Mund-Nasen-Schutz
© Sendung mit der Maus (WDR) 

Lüften

Forscherteams auf der ganzen Welt versuchen, die Übertragungswege des Coronavirus besser zu verstehen, um Wege zu finden, die weltweite Pandemie einzudämmen. Nach derzeitigen Erkenntnissen erfolgt die Übertragung in erster Linie über Tröpfchen, die wir beispielsweise beim Husten oder Sprechen von uns geben. Die Wissenschaft geht davon aus, dass das Virus auch über eine Schmierinfektion übertragen werden kann, bei der Viren von einer belastete Oberfläche über die Hand ins Gesicht gelangen. Aber auch eine andere Form der Übertragung scheint eine wichtige Rolle bei der Ausbreitung des Virus zu spielen: Die Übertragung durch Aerosole.

Wie SARS-CoV-2 durch Aerosole übertragen wird

Aerosole sind Gemische aus Gasen und feinsten flüssigen und festen Schwebstoffen. Sie entstehen z. B. beim Sprechen an den Stimmlippen und gelangen beim Ausatmen in die Umwelt. Da sie viel kleiner (unter fünf Mikrometer) und leichter als Tröpfchen sind, fallen sie nicht so schnell zu Boden und können über einen längeren Zeitraum im Raum schweben. Einige Ereignisse, bei denen viele Menschen gleichzeitig angesteckt wurden, deuten darauf hin, dass SARS-CoV-2 auch über Aerosole übertragen werden kann. Berichte von Mehrfach-Infektionen bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen gibt es aus Deutschland und anderen Teilen der Welt. Situationen, in denen viele Menschen in Räumen mit wenig Luftzirkulation singen, feiern oder Sport treiben, begünstigen demnach offenbar eine Virusinfektion über Aerosole. Das können Chorproben sein, Karnevalssitzungen, Après-Ski-Partys oder Zumba-Kurse im Sportstudio. In einer Studie mit experimentell erzeugten und mit dem neuartigen Coronavirus angereicherten Aerosolen waren vermehrungsfähige Viren bis zu drei Stunden nachweisbar. Allerdings unterscheiden sich künstlich hergestellte Aerosole von solchen, die beim Ausatmen freigesetzt werden.

So geht richtiges Lüften

Was bedeutet das für unseren Alltag, vor allen während Herbst- und Wintermonaten, wenn es zu kalt werden kann, um draußen zu sein? Richtiges Lüften! Offenbar steigt das Risiko einer Aerosol-Infektion in Innenräumen, die schlecht belüftet sind und in denen die Aerosol-Konzentration über Stunden ansteigen kann. Was Arbeitsmediziner und -medizinerinnen den Beschäftigten auch bisher schon empfohlen haben, gilt während Herbst- und Wintermonaten umso mehr: Sorgen Sie im Büro durch regelmäßiges Fensteröffnen für ausreichend frische Luft. Das gilt natürlich ebenso für andere Innenräume, in denen viele Menschen zusammenkommen.

Da während der kalten Jahreszeiten ein Treffen im Freien nicht immer möglich ist, sollte in geschlossenen Räumen alles dafür getan werden, das Risiko einer Infektion zu minimieren. Die Innenraumlufthygiene-Kommission am Umweltbundesamt empfiehlt, in Innenräumen für eine möglichst hohe Zufuhr von Frischluft zu sorgen. Eine Querlüftung wird besonders empfohlen, bei der durch gegenüberliegende weit geöffnete Fenster Raumluft schnell gegen Frischluft ausgetauscht wird. Achten Sie dabei jedoch darauf, dass es durch die Lüftung nicht zu einem Gegeneffekt und zu einer Verbreitung infektiöser Aerosole kommt.

Besonders effektiv ist eine Stoßlüftung bei weit geöffnetem Fenster über einige Minuten Dauer. Wenn eine Person im Raum hustet oder niest, sollte am besten sofort stoßgelüftet werden. Wenn sich viele Personen im Raum aufhalten, ist ein gekipptes Fenster kaum wirksam, auch wenn dies dauerhaft offen steht.

Bitte beachten Sie, dass regelmäßiges Lüften die anderen Schutzmaßnahmen, die in der AHA-Formel zusammengefasst sind (Abstand, Hygiene, Alltagsmasken), nicht ersetzen kann. Deswegen lautet die neue Formel für die kalten Jahreszeiten AHA + L. L steht dabei für richtiges und regelmäßiges Lüften. Darüber hinaus gilt: Grenzen Sie private Feiern bitte ein und wägen Sie jeden Einzelfall kritisch ab.

Falls Sie sich doch mit Freunden, Geschäftspartnerinnen und -partnern oder Angehörigen draußen treffen, halten Sie den Abstand von mindestens 1,5 Metern ein, um eine direkte Exposition gegenüber Tröpfchen und Aerosolen zu minimieren.

Hier finden Sie eine Animation zum Thema Aerosole und Coronavirus.

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Informationen zum Thema Corona in verschiedenen Sprachen (auch Gebärdensprache)

Coronavirus – informieren Sie sich in mehreren Sprachen

Informationen zu Regeln und Verhaltensweisen zum Thema Corona in verschiedenen Sprachen

Info-Plakat in 17 Sprachen ,,Corona-positiv - Was dann?“

Informationen über das Coronavirus SARS-CoV-2 zum Hören

Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus, Informationen zur häuslichen Quarantäne, Tragen von Mund-Nasen-Bedeckungen

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Informationen über das Coronavirus SARS-CoV-2 in Gebärdensprache

  • Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus: Privates Umfeld und Familienleben,
  • Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus: Berufliches Umfeld,
  • Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus: Verkehrsmittel und Reisen,
  • Verhaltensregeln und -empfehlungen zum Schutz vor dem Coronavirus: Öffentliches Leben,
  • Alltagsmaske: Wissenswertes rund um die Mund-Nasen-Bedeckung,
  • Zum Schutz vor dem Coronavirus: Warum Abstand halten so wichtig ist

Gebärdensprach-Filme

Informationen über das Coronavirus SATS-CoV-2 in leichter Sprache

  • Was ist Corona-Virus?
  • Verhaltensregeln Corona-Virus
  • Krankheitszeichen Corona-Virus

Hier gibt es Infos in Leichter Sprache über die Internet-Seite www.infektionsschutz.de

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