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Informationen für Hotel und Gaststätten sowie Tourismus

Kellner mit Tablett
© Rawpixel Ltd. 

Schrittweise Öffnung der Gastronomie

Nachdem ab dem 21.03.2020 per Allgemeinverfügung Gastronomiebetriebe jeder Art untersagt wurden (ausgenommen wurde die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen), wird nun die Gatronomie schrittweise wieder geöffnet.

So sieht die schrittweise Öffnung der Gastronomie aus

Seit 18. Mai 2020 durften zunächst die Außenbereiche (z. B. Biergärten) geöffent werden. Am 25. Mai 2020 folgte die Öffnung im Innenbereich der Speisegaststätten. In der Außengastronomie, gelten dabei derzeit die Öffnungszeiten von 6 bis 20 Uhr, ab 2. Juni dürfen sowohl die Biergärten als auch die Innenräume der Speiselokale wieder bis 22 Uhr öffnen. Für die Wiederöffnung gelten strenge Auflagen, die insbesondere die

  • Einschränkung von Öffnungszeiten,
  • Ausarbeitung von Hygiene-Konzepten durch die Betriebe,
  • Begrenzung von Gästezahlen,
  • Sicherstellung von Abstand (Einlass/Ausgang separat, Reservierungspflicht)

umfassen.

Weitere Informationen zum Hygienekonzpet Gastronomie finden Sie auf der Seite des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege

Checkliste für die Erstellung eines Schutz- und Hygienekonzepts sowie eines Parkplatzkonzepts

Hygienekonzept Gastronomie

Verordnung zur Änderung der Vierten Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 14.05.20

Stand: 27.05.20

Hotel

Hotelübernachtungen sind derzeit nur noch zulässig, soweit es sich nicht um touristische Übernachtungen handelt.

In der Kabinettsitzung vom 5. Mai 2020 wurde durch den Ministerrat eine schrittweise Öffnung der Hotellerie angekündigt. Alle Beherbergungsbetriebe, wie Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen sowie Campingplätze dürfen bei strikter Wahrung der Hygienevorschriften ab 30. Mai 2020 wieder für Urlauber öffnen. Auch bei Übernachtungen sind die geltenden Kontaktbeschränkungen einzuhalten: Eine Wohnung oder ein Zimmer dürfen nur Gäste, beziehen, denen der Kontakt zueinander erlaubt ist – wie etwa Angehörige eines Haushalts oder Lebenspartner. Gruppenübernachtungen sind derzeit nicht möglich. Für die Öffnung von Hotels gelten strenge Auflagen, die insbesondere umfassen:

Um einen größtmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten, haben das Wirtschaftsministerium und das Gesundheitsministerium gemeinsam ein verbindliches staatliches Rahmenkonzept zur Umsetzung insbesondere von folgenden Hygienevorgaben erarbeitet:

  • Die Wohneinheiten verfügen über eine eigene Sanitäreinheit.
  • Beim Check-in werden die Kontakte zwischen Mitarbeitern und Gästen auf das Notwendigste reduziert.
  • Einhaltung der Abstandsregel von 1,5 Metern zwischen Personen in allen Räumlichkeiten einschließlich der sanitären Einrichtungen, sowie beim Betreten und Verlassen der Räumlichkeiten und auf Fluren, Gängen, Treppen und im Außenbereich. Dies gilt für Gäste und Personal. Personen wie die Angehörigen eines Haushalts, für die im Verhältnis zueinander die Kontaktbeschränkung nicht gilt, haben die Abstandsregel nicht zu befolgen.
  • In allen gemeinschaftlich genutzten Bereichen haben das Personal und die Gäste eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Davon ausgenommen ist der Außenbereich.
  • Die geltenden Hygiene- und Reinigungsstandards werden konsequent eingehalten. Die Reinigung der Gäste- und Gemeinschaftszimmer hat möglichst in Abwesenheit der Gäste zu erfolgen.
  • Der Einsatz von Gegenständen, die von mehreren Gästen benutzt werden, ist im gesamten Betrieb auf ein Minimum zu reduzieren bzw. so zu gestalten, dass nach jeder Benutzung eine Reinigung oder Auswechslung erfolgt.
  • Die Betreiber haben insbesondere für gemeinschaftlich genutzte Bereiche ein Lüftungs- und Reinigungskonzept zu erstellen. Die Einrichtungen müssen über ein Parkplatzkonzept verfügen.
  • Die Nutzung von betriebseigenen Schwimmbädern, Saunen, Wellness- und Fitnessbereichen richtet sich nach den für diese Einrichtungen geltenden Bestimmunen und ist damit derzeit untersagt.

Corona-Pandemie: Hygienekonzept Beherbergung

Stand: 26.05.20

Freizeitparks, Führungen und sonstige touristische Angebote

Unter dem Vorbehalt einer anhaltend günstigen Entwicklung des Corona-Infektionsgeschehens wird Bayern weitere Bereiche im Tourismus wieder öffnen. Abgestimmt auf die Öffnung von Beherbergungsbetrieben am 30. Mai sollen ab diesem Tag auch Freizeiteinrichtungen im Außenbereich wie beispielsweise Freizeitparks ihren Betrieb wiederaufnehmen können. Ebenso ermöglicht werden dann Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken. Auch die Objekte der Schlösserverwaltung werden ab dem 30. Mai wieder öffnen können. Ferner sollen touristischer Bus- und Bahnverkehr, Seilbahnen sowie die Fluss- und Seenschifffahrt starten können. Der Betrieb von Reisebusunternehmen ist ab 30. Mai wieder möglich, soweit es sich nicht um explizite Gruppenreisen handelt. Es dürfen nur Individualbuchungen erfolgen.

Um einen größtmöglichen Infektionsschutz zu gewährleisten, gilt für alle touristischen Dienstleister in Bayern für die Wiederaufnahme der Tätigkeit das verbindliche staatliche Rahmenkonzept des Wirtschaftsministerium und des Gesundheitsministeriums. 

Corona-Pandemie: Hygienekonzept Beherbergung

Auf Basis dieses Rahmenkonzepts werden die betroffenen Unternehmen individuell angepasste Betriebshygienekonzepte für ihre Dienstleistungen entwickeln. Das Rahmenkonzept für betriebliche Schutz- und Hygienekonzepte von Gastronomiebetrieben findet in allen Fällen Anwendung, in denen bei touristischen Angeboten eine Bewirtung angeboten wird, z.B. auf Ausflugsschiffen und in Freizeitparks. Für Veranstaltungen und Filmvorführungen gelten die allgemeinen Bestimmungen.

Stand: 26.05.20

Was müssen Veranstalter derzeit beachten?

Der bayerische Ministerpräsident hat am 16. März den Katastrophenfall für ganz Bayern ausgerufen. Ab dem 17. März sind alle Veranstaltungen untersagt. Großveranstaltungen wurden bis mindestens 31. August 2020 verboten.

Bayerische Infektionschutzmaßnahmenverordnung vom 16.4.2020

Pressemitteilung der Bayerischen Staatsregierung - Veranstaltungsverbote

Stand: 16.04.20

Lokale Betriebe unterstützen!

Die Corona-Pandemie hat den Alltag stark verändert und stellt alle vor große Aufgaben und Herausforderungen. Besonders hart trifft es lokale Betriebe, die aufgrund der aktuellen Beschränkungen um ihre Existenz bangen müssen. Von der Gastronomie über Freizeiteinrichtungen bis hin zu Friseurgeschäften sind eine Vielzahl lokaler Unternehmen davon betroffen. „Die Bundes- und Staatsregierung tut viel dafür, die Unternehmen finanziell zu unterstützen, sei es mit der Soforthilfe, mit Darlehen von LfA und KfW oder der Möglichkeit zur Stundung von Steuerzahlungen. Doch auch jeder Einzelne von uns kann helfen. Ob Lieferdienste, Online-Shops oder To Go Service – viele Geschäfte, Dienstleister und Restaurants im Landkreis Ansbach haben kreative Lösungen gefunden, um weiterhin Umsätze erzielen zu können. Bitte nutzen Sie diese Angebote und zeigen damit Solidarität für unsere heimische Wirtschaft“, so Landrat Dr. Jürgen Ludwig. Regionale Unternehmen können z.B. auch durch den Kauf von Wertgutscheinen dabei unterstützt werden, weiterhin liquide zu bleiben. „Unsere Betriebe brauchen Ihre Unterstützung. Jeder kann seinen Beitrag dazu leisten, die Händlerstruktur vor Ort zu erhalten. Bitte helfen Sie mit“, betont Dr. Ludwig.

Wer als Unternehmer finanzielle Soforthilfe benötigt, kann dies bei der Regierung von Mittelfranken unter www.regierung.mittelfranken.bayern.de/aufg_abt/abt1/aktuelles/corona_soforthilfe.html beantragen. Telefonisch helfen die IHK sowie die HWK montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 17.00 Uhr unter der Nummer 0911/1335-1555 gerne weiter. Ziel der Soforthilfe ist es, denjenigen Betrieben zu helfen, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht mehr genug liquide Mittel haben, um laufende Betriebsausgaben oder andere Verbindlichkeiten zu bedienen. Diese Voraussetzung muss gegeben sein, um die Soforthilfe zu beantragen.

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Mund-Nasen-Schutz Anleitung
Coronavirus Mitarbeiterinformation
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Externer Link: Unser Soziales Bayern
© Bayerisches Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales