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Informationen für Ihren Alltag - Kontaktbeschränkungen

Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 entfällt die allgemeine Ausgangsbeschränkung. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.

Darf ich meine Wohnung bzw. Haus verlassen?

Ab dem 06. Mai 2020 ist es wieder möglich die Wohnung bzw. das Haus ohne triftigen Grund zu verlassen. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Stand: 06. Mai 2020

Mit wem darf ich mich treffen oder wen darf ich besuchen?

Die Ausgangsbeschränkung in Bayern wurde aufgehoben. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten weiterhin. Physische Kontakte zu anderen Menschen außerhalb des eigenen Hausstands müssen Sie nach wie vor auf ein absolutes Minimum reduzieren. Wo immer es möglich ist, halten Sie einen Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen.

Es dürfen sich nun wieder Angehörige von zwei Hausständen treffen - im privaten wie auch im öffentlichen Raum. Es gilt aber weiter je weniger unterschiedliche Personen Sie sich treffen, umso besser.

Jetzt dürfen Sie darüber hinaus auch wieder Verwandte in gerader Linie, also Eltern, Großeltern, Kinder und Enkel, sowie Geschwister, die nicht in Ihrem Haushalt leben, besuchen. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten.

Stand: 07. Mai 2020

Was muss ich beachten, wenn ich zum Einkaufen gehen?

Jeder ist angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten. Ansammlungen im öffentlichen Raum bleiben verboten. Tragen Sie eine Mund-Nasen-Maske!

Es wird dringen empfohlen, nicht die ganze Familie mit zum Einkaufen zu nehmen. Je weniger Menschen im Supermarkt gleichzeitig aufeinandertreffen, desto besser. Wenn Sie es nicht alleine schaffen, weil sie z.B. gehbehindert oder fortgeschrittenen Alters sind, darf Ihnen jemand beim Einkauf helfen bzw. für Sie einkaufen gehen.

Bitte halten Sie in allen Geschäften mindestens 1,5 Meter Abstand zu anderen Personen und achten Sie auf die Hygienemaßnahmen. Es gilt ein Mundschutzgebot, wobei deren Besorgung eigenverantwortlich durch den Ladeninhaber bzw. Kunden erfolgen muss.

Der Betreiber hat durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass die Zahl der gleichzeitig im Ladengeschäft anwesenden Kunden nicht höher ist als ein Kunde je 20 Quadratmeter Verkaufsfläche.

Es ist nicht auszuschließen, dass dies in bestimmten Betriebsarten des Einzelhandels, wie etwa in Supermärkten, zu längeren Warteschlangen führen könnte. Dennoch ist die konsequente Beachtung und Durchsetzung des vorgesehenen Schutzkonzepts im gesamten Einzelhandel von besonderer Bedeutung.

Welche Geschäfte öffnen dürfen, finden Sie hier.

Stand: 06. Mai 2020

Wie sieht es bei Arztterminen aus?

Mit Wirkung ab dem 6. Mai 2020 entfällt zudem die allgemeine Ausgangsbeschränkung, sodass sich die Frage nach einem triftigen Grund wie etwa einen Arztbesuch nicht mehr stellt. Die bestehende Kontaktbeschränkung und das Distanzgebot gelten fort. Jeder ist demnach angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Wo immer möglich, ist ein Mindestabstand zwischen zwei Personen von 1,5 m einzuhalten.

Ab dem 11. Mai 2020 gilt in Arzt- und Zahnarztpraxen und in allen sonstigen Praxen, in denen medizinische, therapeutische und pflegerische Leistungen erbracht werden für das Personal, die Kunden und ihre Begleitpersonen die Maskenpflicht. Die Maske muss ausnahmsweise nicht getragen werden, wenn die Art der medizinischen, therapeutischen und pflegerischen Leistung dies nicht zulässt. Weitergehende Pflichten zum Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes bleiben unberührt.

Stand: 06. Mai 2020

Kann ich Behördengänge erledigen?

Ja. Viele Angelegenheiten lassen sich auch online erledigen und sind nur ein paar Klicks entfernt. Hier finden Sie Ihren richtigen Ansprechpartner.

Das Landratsamt Ansbach ist auch in der Corona-Pandemie als Ansprechpartner und Dienstleister für die Bürgerinnen und Bürger da. Zum Schutz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch der Bürgerinnen und Bürger war die persönliche Kontaktaufnahme in den letzten Wochen jedoch nur eingeschränkt möglich.

Infolge sinkender Corona-Infektionszahlen wird das Landratsamt Ansbach nach Pfingsten für Besucherinnen und Besucher wieder geöffnet.
Um längere Wartezeiten zu vermeiden, ist allerdings eine vorherige Terminvereinbarung weiterhin Voraussetzung für eine persönliche Vorsprache.

Um noch flexibler auf Kundenwünsche reagieren zu können, sind jedoch bei Bedarf Terminvergaben vor 08.00 Uhr und nach 16.00 Uhr möglich.

Weitere Erleichterungen für Bürgerinnen und Bürger greifen ab Montag, den 15. Juni 2020. Von da an sind in der Zulassungsstelle am Standort Ansbach aufgrund hoher Nachfrage persönliche Vorsprachen wieder ohne vorherige Terminvergabe möglich.
Für Termine in den Außenstellen der Zulassungsstelle in Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg o.d.T. werden weiter Zeiten vergeben. Besucherinnen und

Bitte beachten Sie, dass Besucherinnen und Besucher beim Betreten der Dienstgebäude geltende Hygiene- und Abstandsregeln beachten müssen. Das Tragen eines geeigneten Mund-Nase-Schutzes ist obligatorisch, ebenso wie das Hinterlegen der persönlichen Daten mittels Fragebogen, um nach einem Erkrankungsfall Infektionsketten schnell nachvollziehen zu können. „Die Entwicklung der Fallzahlen zeigt, dass wir auf einem guten Weg sind. Jetzt gilt es, diesen hart erkämpften Erfolg mühsam zu verteidigen und weiter auszubauen“, so die Leiterin des Gesundheitsamts Dr. Franziska Lenz.“

Der Verlauf der Fallzahlen und die Beschlüsse der Bayerischen Staatsregierung werden beobachtet und es wird weiterhin in enger Abstimmung mit dem Gesundheitsamt entschieden, ob die geplanten Lockerungen dann auch entsprechend umgesetzt werden können und ob eventuell auch zu einem früheren Zeitpunkt stärkere Lockerungen möglich sind.

Für alle allgemeinen Anliegen wenden Sie sich bitte an die Telefonnummer 0981-468 0 oder per E-Mail an poststelle@landratsamt-ansbach.de.

Kfz-Zulassungsstelle in Ansbach: Terminverbarung  über die 0981-468 9999 oder per E-Mail an zulassung@landratsamt-ansbach.de.
Kfz-Zulassungsstelle in Dinkelsbühl: Terminvereinbarung über die 0981-468 3460.
Kfz-Zulassungsstelle in Feuchtwangen: Terminvereinbarung über die 0981-468 3470.
Kfz-Zulassungsstelle in Rothenburg ob der Tauber: Terminvereinbarung über die 0981-468 3490.

Stand: 06. Mai 2020

Dürfen meine Kinder mit anderen Kindern spielen?

Auch Kinder sollten Ihre Kontakte reduzieren. Es ist jedoch erlaubt sich mit Angehörigen von zwei Hausständen zu treffen. Dies gilt somit auch für Kinder. Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder wo es möglich ist einen Abstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einhalten und auf Hygieneregeln achten.

Erleichterungen sind immer mit Umsicht verbunden, bitte weisen Sie größere Kinder auf das Distanzgebot und die Hygieneregeln hin.

Stand: 08. Mai 2020

Ist Nachhilfeunterricht zu Hause erlaubt?

Kommerzielle Nachhilfelehrer dürfen in Ausübung ihrer beruflichen Tätigkeit weiterhin Nachhilfeunterricht in privaten Wohnräumlichkeiten geben. Ganz wichtig ist, den Mindestabstand von 1,5 m wie auch die Hygieneregeln einzuhalten.

Stand: 06. Mai 2020

Wo gibt es Apps und Links zur Unterstützung für das "Lernen zuhause"?

Lernen, lesen und Sport treiben – das alles geht auch digital zu Hause.

Stiftung Lesen: Lesen, spielen und lernen
Anton: Lern-App für die Schule
Planet Schule: Lernen zu Hause
Alba Berlin: Digitale Sportstunde

Experimente und Forscherideen für Kinder

Angebote des Bayerischen Rundfunks

Der Bayerische Rundfunk stellt in Partnerschaft mit dem Staatsministerium für Unterricht und Kultus unter dem Motto „Schule daheim“ ein besonderes Angebot zum Lernen zuhause auf ARD-alpha, in der BR Mediathek und im mebis Infoportal bereit:

  • Montags bis freitags zwischen 9.00 und 12.00 Uhr sendet der Bildungskanal ARD-alpha ausgewählte Lernformate. Mindestens einmal täglich wird jede Altersstufe sowie jede Fächergruppe (Sprachen, MINT und Geisteswissenschaften) berücksichtigt. Eine Übersicht über das Programm finden Sie hier.
  • In der BR Mediathek kann zudem zeitlich unabhängig auf Lerninhalte zurückgegriffen werden. So decken beispielsweise die Beiträge von alpha Lernen ein breites Themenspektrum ab und sind nach Fächern und Jahrgangsstufen sortiert.

Die Lernvideos der Reihe alpha Lernen Prüfungwerden vom BR in Kooperation mit dem Staatsministerium produziert und sind insbesondere zur Vorbereitung auf die Abschlussprüfungen der Mittelschule (QA und MSA) hervorragend geeignet. Es stehen Beiträge für die Fächer Mathematik und Englisch zur Verfügung.

Stand: 21. April 2020

Darf ich meine alten Eltern zu mir in die Familie bzw. ins Haus holen?

Davon wird dringend abgeraten, da ältere Menschen durch eine Ansteckung mit dem Corona-Virus besonders gefährdet sind.

Ist der Besuch von Angehörigen im Krankenhaus oder im Seniorenheim zulässig?

Mit der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung vom 16.04.2020 wurde der Zugang zu Krankenhäusern, Altenheimen, Seniorenresidenzen, betreuten Wohngemeinschaften, Pflege- und Behinderteneinrichtungen untersagt. Nur die Begleitung Sterbender durch den engsten Familienkreis wurde erlaubt.

Bayerische Infektionschutzmaßnahmenverordnung vom 16.4.2020

In der Kabinettsitzung vom 5. Mai 2020 wurden durch den Ministerrat schrittweise Erleichterungen beschlossen. So wurde ab 9. Mai 2020 auch das bestehende Besuchsverbot in Krankenhäusern, Seniorenheimen und stationären Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen gelockert. Jeder Patient oder Bewohner darf einmal täglich von einem Familienangehörigen (erfasst sind: Ehegatte, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister), bei Minderjährigen auch von den Eltern oder Sorgeberechtigten gemeinsam, oder einer weiteren festen Person während einer festen Besuchszeit besucht werden; alle Besucher müssen namentlich bei der Einrichtung registriert sein. Die Besuchszeiten sind durch die Einrichtung festzulegen.

Weitere Ausnahmen sind zu medizinischen, rechtsberatenden oder seelsorgerischen Zwecken oder zur Erbringung sonstiger Dienstleistungen zulässig; sie sind von der Einrichtungsleitung vorab zu genehmigen. Für die Besucher gilt eine Maskenpflicht (Mund-Nasen-Bedeckung, sogenannte Alltags-Maske) und das Gebot, nach Möglichkeit durchgängig einen Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten.

Stand: 09. Mai 2020

Dürfen Handwerker zu mir in die Wohnung bzw. in mein Haus kommen?

Berufliche Tätigkeit ist erlaubt. Trotz dieser Erlaubnis sollten aber andere Menschen, die nicht zum eigenen Hausstand gehören, nur in die Wohnung gelassen werden, wenn dies wirklich notwendig ist. Auch weiterhin ist jeder angehalten, die physischen Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. Alle Arbeiten, die nicht notwendig sind, sollten auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Wo es möglich ist, ist ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.

Stand: 06. Mai 2020

Beschäftigungsverbote für schwangere Frauen im Hinblick auf Coronainfektionen

Nach dem Mutterschutzgesetz werden Schwangere u.a. bei Infektionsgefährdung besonders geschützt. Liegt in einem Betrieb ein sog. ”begründeter Verdachtsfall“ oder ein “Fall unter differenzialdiagnostischer Abklärung“ nach RKI vor, sind grundsätzlich gegenüber allen schwangeren Mitarbeiterinnen im Betrieb vorläufige befristete Beschäftigungsverbote und bei einem laborbestätigtem COVID-19-Fall Beschäftigungsverbote bis zum vollendeten 14. Tag nach dem Auftreten des COVID-19-Falls auszusprechen. Bei mehreren nachgewiesenen Fällen gilt das Beschäftigungsverbot bis zum vollendeten 14. Tag nach dem letzten nachgewiesenen COVID-19-Fall.
Bei der Beurteilung, ob das Beschäftigungsverbot für die Schwangere im gesamten Betrieb oder nur in Teilbereichen des Betriebs gilt, ist auch die Größe des Betriebs bzw. die Lage von einzelnen Betriebsstätten sowie die Art der Zusammenarbeit im Betrieb zu berücksichtigen. Sofern auf Grundlage der Gefährdungsbeurteilung ausgeschlossen werden kann, dass eine Übertragung von Corona-Viren auf bestimmte andere betriebliche Einheiten des Betriebs erfolgt, können diese vom Beschäftigungsverbot ausgenommen werden.
Nimmt eine betroffene Person (COVID-19-Fall) vorzeitig seine Tätigkeit im Betrieb wieder auf, muss ggf. die o. g. mutterschutzrechtliche Wiederzulassungsfrist von 14 Tagen verlängert werden.

Je mehr die Ausbreitung von COVID-19 voranschreitet, desto häufiger wird für schwangere Frauen, die Tätigkeiten mit Personenkontakt (wie im Gesundheitssektor) oder Tätigkeiten mit Publikumskontakt durchführen, ein vorsorgliches betriebliches Beschäftigungsverbot notwendig werden. Dabei sind Art und Häufigkeit der Kontakte sowie die Zusammensetzung der Personengruppe zu berücksichtigen.

Insbesondere bei der Gefährdungsbeurteilung für Verkaufs- und Kassiertätigkeiten im Einzelhandel, Servicetätigkeiten in der Gastronomie sowie für Tätigkeiten am Empfang von Arztpraxen sind folgende Fragen zu beantworten:

  • Kann zu anderen Personen ein Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden?
  • Sind Lage, Größe und Lüftungsverhältnisse am Arbeitsplatz eher ungünstig?
  • Besteht Kontakt zu ständig wechselndem Publikum bzw. wechselnden Personen in großer Zahl?
  • Ist ein Gesichtskontakt („face-to-face“), z. B. im Rahmen eines persönlichen Gesprächs, unvermeidbar und dauert länger als 15 Minuten?
  • Besteht Umgang mit an den Atemwegen erkrankten oder krankheitsverdächtigen Personen?
  • Ist eine hohe Zahl von COVID-19-Infizierten in der Region anzunehmen?

Weitere Informationen:
RKI: Falldefinition
RKI: Abklärung Verdachtsfall
StMAS: Arbeitsmedizinische Vorsorge, Mutterschutz, Jugendarbeitsschutz bei der Betreuung von Kindern in Bayern; Empfehlungen für Arbeitgeber, Betriebsärzte, Beschäftigte

StMAS: Informationen zum Mutterschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 /COVID-19

Darf ich noch umziehen?

Ja das dürfen Sie. Bei einem Zusammentreffen z. B. zwischen Mieter und Vermieter bei der Wohnungsübergabe ist auf den Mindestabstand von 1,5 m zu achten. Die bekannten Hygieneregeln (keine Hände schütteln, Hände waschen) sollten unbedingt eingehalten werden.

Stand: 06. Mai 2020

Darf ich meine Tiere versorgen?

Sie dürfen mit Ihrem Hund Gassi gehen. Das ist möglich allein oder auch mit anderen Haushaltsangehörigen, sofern keine Gruppe gebildet wird. Der Abstand zu anderen Menschen soll 1,5 m betragen.

Möchten Sie zu Ihrem Pferd an einen Stall, der nicht auf dem eigenen Anwesen liegt, darf man zum Tier, um es zu versorgen. Aber auch hier gilt: Die physischen und sozialen Kontakte zu anderen Menschen sind auf ein absolutes Minimum zu reduzieren.

In welcher Form und wann ist Freizeitsport erlaubt?

Der Betrieb von Sporthallen, Sportplätzen, Sportanlagen und Sporteinrichtungen und deren Nutzung sind grundsätzlich untersagt.

Der Trainingsbetrieb von Individualsportarten im Breiten- und Freizeitbereich kann aber unter Einhaltung der folgenden Voraussetzungen aufgenommen werden:

  • Ausübung an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen oder privaten Freiluftsportanlagen,
  • Einhaltung der Abstandsregel von mind. 1,5 m zwischen zwei Personen,
  • Ausübung allein oder in kleinen Gruppen von bis zu 5 Personen,
  • kontaktfreie Durchführung,
  • konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen, insbesondere bei gemeinsamer Nutzung von Sportgeräten,
  • keine Nutzung von Umkleidekabinen,
  • keine Nutzung der Nassbereiche, die Öffnung von gesonderten WC-Anlagen ist jedoch möglich,
  • Vermeidung von Warteschlangen beim Zutritt zu Anlagen,
  • keine Nutzung von Gesellschafts- und Gemeinschaftsräumen an den Sportstätten (das Betreten der Gebäude zu dem ausschließlichen Zweck, das für die jeweilige Sportart zwingend erforderliche Sportgerät zu entnehmen oder zurückzustellen, ist zulässig),
  • keine besondere Gefährdung von vulnerablen Personen durch die Aufnahme des Trainingsbetriebes und
  • keine Zuschauer.

Mannschaftsbezogene Sportarten, die einen Körperkontakt nicht ausschließen lassen, wie Fußball, Volleyball, Basketball, Football usw. können derzeit nicht ausgeführt werden.
Möglich ist aber ein kontaktloses Training in Form von z.B. Taktik-, Technik- oder Konditionstraining o.ä., wenn dies im Freien und mit insgesamt höchstens 5 Personen stattfindet.
Achten Sie bei einem solchen Training auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern.

Sonderfall Reitsport (Freizeitgestaltung): Unter Berücksichtigung oben genannter Auflagen ist der Trainingsbetrieb im Reitsport auch in Reithallen zulässig.

Ab dem 8. Juni 2020 erfolgen weitere Erleichterungen im Bereich des Sports, soweit erforderliche Abstandsregelungen und Schutz-/Hygienekonzepte eingehalten werden:

  • Der Betrieb von Freibädern und von Außenanlagen von Badeanstalten (inkl. Außenbereich von Schwimmbädern, Kureinrichtungen, Hotels usw.) kann wiederaufgenommen werden.
  • Die Einschränkung des Trainingsbetriebs auf den Begriff „Individualsportarten“ in der Infektionsschutzmaßnahmenverordnung (§ 9 Abs. 1 Satz 2 der 4. BayIfSMV vom 5. Mai 2020) entfällt ersatzlos.
  • Das Training von Rehabilitationssportgruppen und der Trainingsbetrieb für National- bis einschließlich Landeskaderathleten sogenannter nichtolympischer Sportarten wird in Sportstätten wieder erlaubt.
  • Der Outdoor-Trainingsbetrieb ist in Gruppen von bis zu 20 Personen zulässig.
  • Indoorsportstätten können den Betrieb wiederaufnehmen.
  • Der Wettkampfbetrieb für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien ist wieder zulässig.
  • Tanzschulen für kontaktlosen Tanz und Paartanz mit einem festen Tanzpartner können wieder öffnen.
  • Fitnessstudios können wieder öffnen.

Stand: 26. Mai 2020

Darf ich grillen?

Im privaten Garten ist das Grillen im Rahmen der Kontaktbeschränkungen unter Beachten der Hygieneregeln erlaubt.

Das Feiern und Grillen auf öffentlichen Plätzen und Anlagen ist untersagt.

Stand: 06. Mai 2020

Darf ich öffentliche Gottesdienste sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften besuchen?

Ja. Öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen sowie die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von 2 m zu anderen Plätzen gewahrt wird; zwischen den Teilnehmern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 2 m einzuhalten.

  • Im Freien beträgt die Höchstteilnehmerzahl 50 Personen, und es ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren.

  • Teilnehmer haben eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Ausgenommen von der „Maskenpflicht“ sind das liturgische Sprechen und Predigen. Der Gottesdienst oder die Zusammenkunft wird auf höchstens 60 Minuten beschränkt.

  • Es besteht ein Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste oder Zusammenkünfte, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert. Das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen. Die zuständige Kreisverwaltungsbehörde kann ergänzende Anordnungen erlassen, soweit es aus infektionsschutzrechtlicher Sicht erforderlich ist.

Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Stand: 06. Mai 2020

Was ist bei Bestattungen zu beachten?

Hier gelten die grundsätzlichen Regelungen für Gottesdienste, d.h. in Gebäuden richtet sich die Teilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze bei einem Mindestabstand von 2m, im Freien dürfen es höchstens 50 Personen bei einem Mindestabstand von 1,5 m sein. Teilnehmer haben eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Stand: 18.05.20

Darf ich auf den Friedhof gehen?

Ja, das ist möglich. Bitte achten Sie jedoch auch beim Besuch eines Grabs und bei der Grabpflege daran, die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten.

Stand: 06. Mai 2020

Welche Versammlungs- und Veranstaltungsverbote gibt es?

Veranstaltungen und Versammlungen bleiben landesweit untersagt.

Großveranstaltungen sind bis mindestens 31. August 2020 untersagt.

Ausnahmen vom Versammlungsverbot

Seit dem 4. Mai 2020 sind öffentliche Versammlungen im Sinn des Bayerischen Versammlungsgesetzes abweichend vom landesweiten Versammlungsverbot regelmäßig unter folgenden Voraussetzungen zulässig:

  • Die Teilnehmerzahl ist auf höchstens 50 Teilnehmer beschränkt.
  • Zwischen allen Teilnehmern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m zu wahren und jeder Körperkontakt mit Versammlungsteilnehmern oder Dritten zu vermeiden, wozu auch gehört, dass keine Flugblätter oder sonstige Gegenstände verteilt werden.
  • Die Versammlung findet ausschließlich unter freiem Himmel und ortsfest statt.
  • Die Dauer der Versammlung ist auf höchstens 60 Minuten beschränkt.
  • Seitens desselben Veranstalters oder derselben Versammlungsteilnehmer wird höchstens eine Versammlung je Kalendertag durchgeführt.

Ausnahmegenehmigungen auch von diesen Maßgaben können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

Stand: 04. Mai 2020

Darf ich zur Post gehen und wird die Post zugestellt?

Versorgungsgänge für die Gegenstände des täglichen Bedarfs sind erlaubt. Deshalb sind auch die Postämter geöffnet. Die Post wird weiterhin ausgeliefert.

Darf ich körperlich/geistige beeinträchtigte Menschen zu Spaziergängen begleiten?

Dies ist natürlich auch weiterhin möglich, sowohl im beruflichen Bereich als auch im privaten Kontext. Dabei sind die Einhaltung der Hygieneregeln und – falls dies der Einzelfall nicht ausschließt – auch die Abstandsregen einzuhalten!

Dürfen im Verein Sitzungen abgehalten werden?

Derzeit sind Gremiensitzungen nicht möglich. Daher sollten diese, wenn möglich, verschoben werden oder als Videokonferenzen stattfinden. Denkbar ist es auch, Entscheidungen im Wege des Umlaufverfahrens zu treffen.

Nur ausnahmsweise darf mit einer Ausnahmegenehmigung durch die zuständige Kreisverwaltungsbehörde (§ 5 Satz 2 der 4. BayIfSMV) ein (ehrenamtliches) Gremientreffen stattfinden, wenn dies dringend erforderlich ist und nicht verschoben werden kann.

Darf im Verein einzeln an Basketballkörben trainiert werden?

Der Betrieb von Sporthallen, Sportplätzen, Sportanlagen und Sporteinrichtungen und deren Nutzung ist grundsätzlich untersagt. Sollten Sie aber im Freien ein kontaktloses Training an den Basketballkörben und mit einer Gruppe von insgesamt höchstens 5 Personen organisieren, ist ein Training möglich. Achten Sie bei einem solchen Training auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern.

Darf im Verein mit der Mannschaft Fußball gespiel werden?

Mannschaftsbezogene Sportarten, die einen Körperkontakt nicht ausschließen lassen können derzeit nicht ausgeführt werden. Möglich ist aber ein kontaktloses Training in Form von Taktik-, Technik- oder Konditionstraining im Freien und mit insgesamt höchstens 5 Personen. Achten Sie bei einem solchen Training auf die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Metern.

Ab dem 08. Juni 2020 ist der Outdoor-Trainingsbetrieb in Gruppen von bis zu 20 Personen wieder zulässig. Der Wettkampfbetrieb ist nur für kontaktlos ausführbare Sportarten im Freien wieder zulässig.

Stand: 26. Mai 2020

Sind sportbezogene Feriencamps für Kinder und Jugendliche erlaubt?

Im Hinblick auf die geltende Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum ist das nicht zulässig. Sind ehrenamtliche Maßnahmen zur Instandsetzung und Pflege der Sportanlagen des Vereins möglich?

Das ist möglich. Die allgemeine Kontaktbeschränkung und das allgemeine Abstandsgebot müssen dabei eingehalten werden. Arbeiten auf Vereinsflächen und im Vereinsgebäude dürfen – wenn an verschiedenen Stellen gleichzeitig gearbeitet wird – innerhalb der einzelnen Arbeitsgruppen nur in den Kreisen der in §§ 2, 3 genannten Personen (Angehörige des eigenen Hausstands, Ehegatten, Lebenspartner, Partner einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Verwandte in gerader Linie, Geschwister sowie Angehörige eines weiteren Hausstands) stattfinden. Der Abstand muss – soweit möglich – eingehalten werden und die einzelnen Arbeitsgruppen sollten nicht durchmischt werden.

Wann kann ich wieder ins Kino oder ins Theater gehen?

Ab dem 15. Juni 2020 ist die Wiederaufnahme des Theater-, Konzert-, und weiteren kulturellen Veranstaltungsbetriebs unter Zugrundelegung des entsprechenden Konzepts des Wissenschaftsministeriums in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium (bis zu 50 Gäste in geschlossenen Räumen, bis zu 100 Gäste im Freien) möglich.

Außerdem ist ab dem 15. Juni 2020 die Wiederaufnahme des Kinobetriebs grundsätzlich möglich. Das Digitalministerium wird in Abstimmung mit dem Gesundheitsministerium ein konkretes Hygienekonzept erarbeiten und veröffentlichen, das sich vor allem im Hinblick auf die zulässige Gesamtbesucherzahl und die zu beachtenden Hygienevorschriften an das Konzept für Kultureinrichtungen anlehnt.

Stand: 26. Mai 2020

Müllentsorgung im Landkreis Ansbach

Ab Montag, 27. April 2020, werden die Wertstoffhöfe im Landkreis Ansbach wieder geöffnet. Aufgrund der Schließungen in den letzten Wochen ist kurzfristig mit einer hohen Anzahl von Anlieferungen zu rechnen, daher werden die Bürgerinnen und Bürger gebeten, zunächst die Wertstoffhöfe ausschließlich in dringenden Fällen aufzusuchen. Aus Rücksicht und Solidarität gegenüber allen Anlieferern können nur haushaltsübliche Mengen (max. eine Ladung auf dem Pkw-Anhänger) angeliefert werden. Bei einer größeren Entsorgungsmenge sollte die Anlieferung an einem zweiten Tag erfolgen. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiter wird das Tragen von Handschuhen und passender Gesichtsbekleidung dringend empfohlen. Darüber hinaus müssen gängige Hygienevorschriften und Abstandsregelungen eingehalten werden.

Als Ersatz für die entfallenen Anlieferungstage wird es in einigen Wertstoffhöfen erweiterte Öffnungszeiten geben. Diese sind zunächst beschränkt auf einen Zeitraum von sechs Wochen. Die Öffnungszeiten des jeweiligen Wertstoffhofes entnehmen Sie bitte der Internetseite der entsprechenden Gemeinde oder unter hier.

Selbstverständlich findet die reguläre Müllabfuhr weiterhin statt. Nähere Informationen zu den Abholterminen finden Sie auf der Internetseite des Landkreises Ansbach und in der Abfall-App. Allerdings sind bis auf Weiteres keine Anlieferungen von Asbest- und künstlichen Mineralfaserabfällen sowie private Anlieferungen an die Müllumladestation Im Dienstfeld in Aurach möglich.

Entsorgung von Abfällen, die mit dem Coronavirus belastet sein können

Die Entsorgung von in Haushalten anfallenden Abfällen, die mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) belastet sein können, kann gemeinsam mit dem Restmüll erfolgen. Weitere Informationen dazu finden Sie im Merkblatt des Bayerischen Landesamt für Umwelt.

Was muss ich beim Besuch von Wertstoffhöfen beachten?

Die Wertstoffhöfe des Landkreises Ansbach kehren ab Montag, 8. Juni, wieder zu den regulären Öffnungszeiten zurück. Die Bürgerinnen und Bürger werden weiterhin gebeten aus Rücksicht und Solidarität gegenüber allen Anlieferern nur haushaltsübliche Mengen (max. eine Ladung auf dem Pkw-Anhänger) anzuliefern. Bei einer größeren Entsorgungsmenge sollte die Anlieferung an einem zweiten Tag erfolgen. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiter ist das Tragen von Handschuhen und passender Gesichtsbekleidung auf den Wertstoffhöfen verpflichtend. Darüber hinaus müssen gängige Hygienevorschriften und Abstandsregelungen eingehalten werden.

Die aktuellen Öffnungszeiten der Wertstoffhöfe finden Sie in der Abfall-App des Landkreises Ansbach. Für Fragen steht Ihnen die Abfallwirtschaft im Landkreis Ansbach unter der Telefonnummer 0981-468 2301 oder der E-Mail-Adresse abfallwirtschaft@landratsamt-ansbach.de gerne zur Verfügung.

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Stand: 24. Mai 2020

Wie werden die Kontaktbeschränkungen durchgesetzt?

Die Polizei ist angehalten, die Einhaltung der Kontaktbeschränkungen und das Distanzgebot zu kontrollieren. Deswegen werden die Polizeistreifen noch einmal besonders verstärkt, damit die Bevölkerung überall diese Polizeipräsenz wahrnehmen kann. Passierscheine sind allerdings nicht verpflichtend vorgesehen. Die triftigen Gründe, die zum Verlassen der Wohnung berechtigten, sind bei Kontrollen glaubhaft zu machen, z. B. durch einen Dienstausweis auf dem Weg zur Arbeit oder durch ein Rezept auf dem Weg zur Apotheke.

Die normalen Polizeikräfte werden durch zusätzliche Kräfte der Bayerischen Bereitschaftspolizei verstärkt.

Wer dagegen verstößt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Es können Geldbußen bis zu 25.000 € verhängt werden.
Nach § 74 des Infektionsschutzgesetzes können bei einem vorsätzlichen Verstoß bis zu fünf Jahre Haft verhängt werden, wenn dadurch jemand z.B. angesteckt wird.

Vorsicht! - Kriminelle geben sich als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus

"Zudem haben wir die Information erhalten, dass als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes getarnte Kriminelle in Landkreis und Stadt Ansbach unterwegs sind. Bitte lassen Sie diese nicht ins Haus!“, appellieren Landrat Dr. Jürgen Ludwig und Jörg Scherbaum, Leiter des Fachbereichs für Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Ansbach, an die Bevölkerung.

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Externer Link: Unser Soziales Bayern
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