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Informationen zu Einschränkungen bzw. Schließungen

Kann ich Behördengänge erledigen?

Ab dem 16.12.2020 tritt der von der Staatsregierung beschlossene Lockdown in Kraft. Das Landratsamt Ansbach ist auch weiterhin telefonisch und per E-Mail für die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger erreichbar, es gelten jedoch Einschränkungen für persönliche Vorsprachen. Zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger als auch der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist der Publikumsverkehr im Landratsamt Ansbach und seinen Außenstellen bis auf Weiteres nicht möglich. Nur in dringlichen Fällen können persönliche Vorsprachen telefonisch oder per Mail vorab vereinbart werden. Es wird darum gebeten ausschließlich unaufschiebbare Angelegenheiten in einer persönlichen Vorsprache zu erledigen. Eine Erreichbarkeit der Fachbereiche des Landratsamtes per Telefon und E-Mail wird gewährleistet. Zudem ist die interne Telefonvermittlung von Montag bis Donnerstag von 8 bis 16 Uhr und Freitag von 8 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 0981/468-0 erreichbar.

Ausgenommen von der Schließung sind die Führerschein- und Zulassungsstellen, welche weiterhin in dringenden Fällen wie bisher für eine persönliche Vorsprache geöffnet sind. In den Dienststellen in Dinkelsbühl, Feuchtwangen und Rothenburg ob der Tauber bitten wir um vorherige Terminreservierung. Die hierfür zur Verfügung stehenden Telefonnummern sowie weitere Informationen finden Sie auf unserer Homepage. In der Dienststelle Ansbach ist eine Terminvereinbarung nicht erforderlich. Wartenummern können neben dem Haupteingang gezogen werden. Zur Wahrung der Mindestabstände sind diese auch online abrufbar. Wer seine Zulassungsangelegenheiten bequem von zuhause aus erledigen kann, sollte die Online-Dienste des Bürgerserviceportals nutzen.

Bitte beachten Sie, dass Besucherinnen und Besucher beim Betreten der Dienstgebäude geltende Hygiene- und Abstandsregeln beachten müssen. Das Tragen eines geeigneten Mund-Nase-Schutzes ist obligatorisch, ebenso wie das Hinterlegen der persönlichen Daten mittels Fragebogen, um nach einem Erkrankungsfall Infektionsketten schnell nachvollziehen zu können.

Besucherinnen und Besucher des Dienstgebäudes in der Crailsheimstraße 64 bitten wir am Eingang des Gebäudes zu warten. Sie werden zu Ihrem vereinbarten Termin von unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Eingang abgeholt.


Sind Geschäfte des Groß- und Einzelhandels geöffnet?

Die Öffnung von Ladengeschäften des Einzelhandels ist untersagt. Ausgenommen sind der Lebensmittelhandel einschließlich Direktvermarktung, Abhol- und Lieferdienste, Getränkemärkte, Reformhäuser, Babyfachmärkte, Apotheken, Sanitätshäuser, Drogerien, Optiker, Hörgeräteakustiker, Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Fahrradwerkstätten, Banken und Sparkassen, Filialen des Brief- und Versandhandels, Reinigungen und Waschsalons, der Verkauf von Presseartikeln, Tierbedarf und Futtermittel und der Verkauf von Weihnachtsbäumen. Wochenmärkte sind nur zum Verkauf von Lebensmitteln zulässig. Der Großhandel bleibt geöffnet. Die danach ausnahmsweise geöffneten Geschäfte dürfen über ihr übliches Sortiment hinaus keine sonstigen Waren verkaufen.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter dem Navigationspunkt Einzelhandel

Stand: 15.12.20

Sind Gaststätten, Bars und Kneipen geöffnet?

Ab 2. November 2020 müssen Gastronomiebetriebe jeder Art sowie Bars, Kneipen und ähnliche Einrichtungen schließen. Ebenfalls geschlossen bleiben Clubs und Diskotheken. Weiterhin zulässig ist die Abgabe und Lieferung von mitnahmefähigen Speisen und Getränken.

Stand: 01.12.20

Welche Freizeiteinrichtungen sind geschlossen?

Ab 2. November 2020 wurde der Betrieb von Institutionen und Einrichtungen, die der Freizeitgestaltung zuzuordnen sind, untersagt. Dazu gehören: Clubs, Diskotheken, Theater, Opern, Konzerthäuser und ähnliche Einrichtungen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen, Stadt- und Gästeführungen, Berg-, Kultur- und Naturführungen sowie Führungen in Schauhöhlen und Besucherbergwerken, Seilbahnen, Fluss- und Seenschifffahrt, Touristische Bahnverkehre, Flusskreuzfahrten, Prostitutionsstätten, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Thermen, Fitnessstudios, Wellnesseinrichtungen, Museen, Zoos und ähnliche Einrichtungen.

Die Bayerische Staatsregierung hat beschlossen, die bereits getroffenen Maßnahmen zum 1. Dezember 2020 durch zusätzliche Maßnahmen und Einschränkungen zu vertiefen.

So mussten auch Bibliotheken und Archive schließen (ausgenommen Hochschulbibliotheken).
Auch Angebote der Volkshochschulen und vergleichbare Angebote anderer Träger der Erwachsenenbildung werden geschlossen. Ausgenommen sind digitale Angebote, die berufliche Aus-, Fort- und Weiterbildung mit zugehörigen Prüfungen sowie Erste-Hilfe-Kurse und die Ausbildung von ehrenamtlichen Angehörigen der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und des Technischen Hilfswerks.


Stand: 01.12.20

Welche Kulturstätten sind geschlossen?

Seit 2. November 2020 sind Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Objekte der Bayerischen Verwaltung der staatlichen Schlösser, Gärten und Seen und vergleichbare Kulturstätten, Theater, Opern, Konzerthäuser, Bühnen, Kinos und ähnliche Einrichtungen sowie zoologische und botanische Gärten geschlossen.

Welche Veranstaltungsverbote gibt es?

Veranstaltungen aller Art werden untersagt, ausgenommen sind verfassungsrechtlich geschützte Bereiche (z. B. Gottesdienste, Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz). Bei sämtlichen Versammlungen nach dem Bayerischen Versammlungsgesetz besteht für alle Beteiligten ab 9. Dezember 2020 durchgängige Maskenpflicht.

Stand: 09.12.20

Was gilt für Gottesdienste und Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften?

Bei Gottesdiensten und Zusammenkünften in Gebäuden bestimmt sich die zulässige Höchstteilnehmerzahl nach der Anzahl der vorhandenen Plätze, bei denen ein Mindestabstand von1,5 m zu anderen Plätzen gewahrt wird. Zwischen den Teilnehmern ist grundsätzlich ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. Dieser Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Angehörigen des eigenen Hausstands sowie den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt höchstens zehn Personen nicht überschritten wird.

Im Freien ist dagegen keine Höchstteilnehmerzahl vorgesehen. Es ist aber grundsätzlich zwischen Personen ein Mindestabstand von 1,5 m zu waren. Dieser Mindestabstand muss nicht eingehalten werden zwischen Angehörigen des eigenen Hausstands sowie den Angehörigen eines weiteren Hausstands, solange dabei eine Gesamtzahl von insgesamt höchstens zehn Personen nicht überschritten wird.

Für die Besucher gilt Maskenpflicht, solange sie sich nicht an ihrem Platz befinden.

Es besteht ein Infektionsschutzkonzept für Gottesdienste oder Zusammenkünfte, das die je nach Glaubensgemeinschaft und Ritus möglichen Infektionsgefahren minimiert. Das Infektionsschutzkonzept ist auf Verlangen der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorzulegen.

Ausnahmegenehmigungen können auf Antrag von der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde erteilt werden, soweit dies im Einzelfall aus infektionsschutzrechtlicher Sicht vertretbar ist.

In Hotspots mit einer 7-Tage-Inzidenz größer 300 können öffentlich zugängliche Gottesdienste in Kirchen, Synagogen und Moscheen sowie Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften. angemessen beschränkt werden.

Ab 9. Dezember 2020 besteht landesweit bei allen Gottesdiensten künftig auch am Platz Maskenpflicht sowie ein Gesangsverbot.

Bei Gottesdiensten, für die Besucherzahlen erwartet werden, die zu einer Auslastung der Kapazitäten führen können, besteht zusätzlich eine Anmeldungspflicht.

Stand: 15.12.20

Was gilt für Friseurbetriebe, Kosmetikstudios und sonstigen Betrieben der Körperpflege?

Dienstleistungsbetriebe mit Kundenverkehr, bei denen eine körperliche Nähe zum Kunden unabdingbar ist, sind vom 16. Dezember 2020 bis mind. 31. Januar 2021 untersagt. Das schließt neben Massagepraxen, Kosmetikstudios, Tattoo-Studios und ähnlichen Betrieben auch Friseure mit ein. Medizinisch notwendige Behandlungen, zum Beispiel Physio-, Ergo und Logotherapien oder Podologie bleiben weiter möglich.

Stand: 11.01.21

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