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Öffentlicher Personennahverkehr

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Was muss jeder einzelne Fahrgast beachten?

Im öffentlichen Personennah- und -fernverkehr und den hierzu gehörenden Einrichtungen besteht für Fahr- und Fluggäste sowie für das Kontroll- und Servicepersonal, soweit es in Kontakt mit Fahr- und Fluggästen kommt, Maskenpflicht. Dies gilt ebenfalls für den freigestellten Schülerverkehr. Ab Montag, 18. Januar 2021, ist das Tragen einer FFP2-Maske im Öffentlichen Personennahverkehr verpflichtend.

Folgende Regeln sind zudem zu beachten:

  • Abstand halten!
  • Achten Sie auf ausreichenden Abstand zu aus- oder einsteigenden Fahrgästen.
  • Beachtung der Hygieneregeln!
  • Stehen Sie sich nach Möglichkeit nicht Angesicht zu Angesicht gegenüber.
  • Hände waschen, wann immer dies nötig und möglich ist.
  • Husten- und Niesetikette beachten: Bitte in die Ellenbeuge husten bzw. niesen!
  • Vermeiden Sie das Berühren ihres Gesichtes mit ihren Händen.

In Summe tragen alle Maßnahmen dazu bei, dass Busse und Bahnen auch in diesen Zeiten sicher nutzbar bleiben.

Stand: 13.01.21

Vorsorge- und Hygienemaßnahmen für den Schülerverkehr

Schülerbeförderung im laufenden Schuljahr 2020/2021

Seit Beginn der Corona-Pandemie findet ein enger Austausch zwischen dem für den ÖPNV und die Schülerbeförderung zuständigen Sachgebiet im Landratsamt Ansbach und den Schulen sowie den Verkehrsunternehmen statt, um eine möglichst sichere Beförderung der Schülerinnen und Schüler in der aktuellen Situation gewährleisten zu können. Die Möglichkeit, zusätzliche Buskapazitäten zur Verfügung zu stellen, wurde im Vorfeld bei den Verkehrsunternehmen durch das Landratsamt Ansbach abgefragt. Besonders auf Buslinien, die eine große Anzahl von Schülerinnen und Schülern befördern, sollten möglichst große Fahrzeuge und zusätzliche Verstärkerbusse eingesetzt werden, um die Auslastung der Fahrzeuge zu reduzieren. Diese Busse sind ein wichtiges Mittel, um das Infektionsrisiko der Fahrgäste effektiv zu minimieren. Darüber hinaus sollen die Verkehrsunternehmen auch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sicherstellen und auftretende Problemsituationen an das Landratsamt Ansbach melden. Damit soll im ÖPNV sowie im Schülerverkehr der Infektionsschutz insbesondere dort gewährleistet werden, wo Mindestabstände nicht eingehalten werden können.

Die Bayerische Staatsregierung hat mit Kabinettsbeschluss am 1. September 2020 in Folge des Schulgipfels endgültig beschlossen, dass das Schuljahr 2020/2021 mit Vollbeschulung starten wird. Der Landkreis Ansbach als Aufgabenträger für den allgemeinen öffentlichen Personennahverkehr, mit dem ein Großteil der Schülerinnen und Schüler im Landkreis befördert wird, sowie als Aufgabenträger der Schülerbeförderung für die weiterführenden Schulen sowie die Förderschulen, hat sich auf das Schuljahr 2020/2021 mit seinen besonderen Bedingungen intensiv vorbereitet und hier bereits im Vorfeld den Fokus auf die in den sogenannten Schülerzeitlagen besonders stark frequentierten Linien gerichtet.
Um die Gefahr einer Ansteckung mit dem Corona-Virus auf dem Schulweg zu minimieren, hat die Bayerische Staatsregierung das Platzangebot im Schülerverkehr durch Auflegen eines entsprechenden Förderprogrammes erhöht. So wurde in der Kabinettssitzung am 1. September 2020 beschlossen, dass eine 100-prozentige Kostenübernahme des Freistaates Bayern für Verstärkerfahrten im Schülerverkehr – sowohl innerhalb des ÖPNV als auch in Schulbussen des freigestellten Schülerverkehrs – erfolgen wird.

Dank der guten Zusammenarbeit mit den flexiblen wie auch leistungsstarken Verkehrsunternehmen, die das ÖPNV-Angebot bedienen, hat der Landkreis dafür gesorgt, dass auf den hoch ausgelasteten Linien zusätzliche Verstärkerbusse zum Einsatz kommen, um die Besetzungszahlen in den einzelnen Fahrzeugen entsprechend zu entzerren. So entspannt sich auch die Situation aus infektionshygienischer Sicht.

Zunächst sollten diese Verstärkerfahrten bis zu den Herbstferien vorgehalten werden. Der Ministerrat hat dann am 13. Oktober 2020 das Förderprogramm „Vorübergehende Erhöhung der Beförderungskapazitäten im Schülerverkehr aufgrund der COVID-19-Pandemie“ bis zum 23. Dezember 2020 verlängert. Eine zweite Verlängerung erfolgte mit Kabinettsbeschluss vom 26. November 2020. Der Freistaat unterstützt damit bis zum Beginn der Osterferien 2021 die Bestellung von zusätzlichen Verstärkerleistungen in der Schülerbeförderung. Bis zum Jahresende 2020 werden voraussichtlich 20 Millionen Euro von den Kommunen aus dem Programm abgerufen. Für das Jahr 2021 hat die Bayerische Staatsregierung nun ebenso 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um die Bestellung zusätzlicher Schulbusse zu ermöglichen.

Der Landkreis Ansbach hat hiervon weiterhin regen Gebrauch gemacht und bislang weit über 50 Einzelmaßnahmen in Form von Verstärkerbussen, größeren Fahrzeugen oder zusätzlichen Fahrtenangeboten zusammen mit den im Landkreis tätigen Verkehrsunternehmen realisiert.

Auf welchen Linien Verstärkerfahrten zur Entlastung eingesetzt werden, wird von uns nachfolgend veröffentlicht und fortlaufend aktualisiert:

Übersicht der eingesetzten Verstärkerbusse

Was können Sie zusätzlich tun?

Aufgrund des 365-Euro-Jahrestickets ist die Benutzung aller VGN-Verkehrsmittel möglich (z. B. auch der Bahn). Wenn mit Verstärkerfahrten unterstützt wird, ist es sinnvoll, nicht immer in den ersten Bus einzusteigen, der dann relativ schnell besetzt sein wird, sondern vielleicht das nächste Fahrzeug abzuwarten, auch wenn die Fahrt dann einige Minuten später angetreten werden kann. Grundsätzlich findet eine fahrplanmäßige Bedienung statt. Es ist allerdings unvermeidbar, dass es in dieser besonderen Situation zu Verzögerungen kommen kann, für die wir um Verständnis bitten.

Besonders wichtig ist auch die Disziplin eines jeden einzelnen Fahrgastes im Bus:

  • So besteht Maskenpflicht für alle Kinder ab dem 6. Geburtstag (Zuwiderhandlung bedeutet Bußgeld).
  • Dass keine Schulranzen einen eigenen Platz beanspruchen, sollte sich nicht nur in Corona-Zeiten von selbst verstehen.
  • Die Anweisungen des Fahrpersonals sind zu befolgen.
  • Nur wenn jeder mitmacht, kann auch eine vernünftige Schülerbeförderung in dieser besonderen Zeit gelingen.


Wir beobachten die Situation nach wie vor sehr genau und werden wo nötig nachsteuern.

Wir wünschen allen Fahrgästen eine gute und sichere Fahrt mit den Verkehrsunternehmen im Landkreis Ansbach.


Stand: 05.11.2020

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