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31.12.2020

Betriebsaufnahme Impfzentrum

Seit 27.12.2020 laufen im Landkreis Ansbach und in der Stadt Ansbach die Impfungen gegen Covid-19.
Seitdem wurden bereits 695 Bürgerinnen und Bürger mit dem Impfstoff der Firma BionTech geimpft.

Aufgrund der sehr knappen Verfügbarkeit des Impfstoffs wurden die ersten Impfungen bei Personen der
höchsten Priorität in Pflegeheimen und Kliniken durchgeführt. Außerdem erhielten am 29.12.2020 die ersten
Mitarbeiter des Rettungsdienstes im Impfzentrum am Onoldsbach die erste der beiden Impfungen gegen das
Coronavirus.
Seit Mitte November liefen die Vorbereitungen für den Impfstart auf Hochtouren – „Jetzt gilt es im praktischen
Impfeinsatz Erfahrungen zu sammeln und dann die Abläufe weiter zu verbessern“, so der Ärztliche
Leiter des Impfzentrums, Dr. Markus Bucka. Bei der Inbetriebnahme handelte es sich um ein echtes Mammut-
Projekt und man sei froh, dass man mit der Firma Ecolog einen schlagkräftigen und kompetenten Betreiber
gefunden habe, so Oberbürgermeister Thomas Deffner. „Innerhalb kürzester Zeit ist die erforderliche
Infrastruktur auf dem Messegelände für das Impf- und Testzentrum errichtet worden.“
Die Heime, in welchen bereits geimpft wurde oder in denen die Impfung in den nächsten Tagen bevorsteht,
wurden entsprechend Lage, Größe und Verfügbarkeit der notwendigen Dokumente – vor allem der Einwilligungen
der rechtlichen Betreuer – ausgewählt und benachrichtigt. Aufgrund der Erfahrungen bei den ersten
Impfungen mussten einige Anpassungen getroffen werden, da der Zeitdruck nicht zu Lasten einer ordentlichen
Anamnese bzw. ärztlichen Aufklärung gehen darf. Hier haben Sicherheit und Sorgfalt oberste Priorität,
damit eine lückenlose Dokumentation erfolgen kann.
Aufgrund der begrenzten Impfstoffmenge werden derzeit zuerst Reihenimpfungen in Pflegeeinrichtungen
durchgeführt. Impfungen im Impfzentrum finden aktuell nur nach ausdrücklicher Einladung der impfwilligen,
priorisierten Personen durch das Landratsamt statt. Dabei haben Personen, die engen Kontakt zu der
Risikogruppe haben, wie beispielsweise ambulante Pflegedienste, Rettungskräfte und Notärzte Vorrang.
Bereits jetzt können sich Impfwillige über die Veröffentlichungen des Gesundheitsministeriums über die Impfungen
gegen Corona informieren und bei Bedarf mit dem Hausarzt über eventuelle Impfrisiken sprechen.
„Ich werbe dafür, sich impfen zu lassen. Die Impfung kann Leben retten und Gesundheit schützen - und sie
trägt dazu bei, dass wir wieder zu unserem gewohnten Leben zurückkehren können“, so Landrat Dr. Jürgen
Ludwig.
Sobald dem Impfzentrum kontinuierlich in größeren Mengen Impfstoff zur Verfügung steht, wird auch über
80-jährigen, die nicht in Heimen leben, eine Impfung ermöglicht. Diese Personen werden rechtszeitig über
die Möglichkeit einer Terminvergabe informiert. Es wird um Verständnis gebeten, dass anfangs nur eine sehr
begrenzte Terminanzahl zur Verfügung stehen wird.

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