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Arbeitslosengeld II - Leistungen

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Arbeitslosengeld II können alle erwerbsfähigen leistungsberechtigten Personen im Alter von 15 Jahren bis zur gesetzlich festgelegten Altersgrenze zwischen 65 und 67 Jahren erhalten. Personen die nicht erwerbsfähig sind, können Sozialgeld erhalten. Arbeitslosengeld II und Sozialgeld sind Leistungen, die eine Grundsicherung des Lebensunterhaltes gewährleisten sollen. Was dem Einzelnen dabei zusteht, hat der Gesetzgeber in sogenannten „Regelbedarfen“ festgelegt.

Leistungen Regelbedarf »

Regelbedarf

Der Regelbedarf deckt pauschal die Kosten für Ernährung, Kleidung, Haushaltsenergie (ohne Heizung und Warmwassererzeugung), Körperpflege, Hausrat, Bedürfnisse des täglichen Lebens sowie in vertretbarem Umfang auch Beziehungen zur Umwelt und die Teilnahme am kulturellen Leben ab.

Als Regelbedarf werden im Jahr 2018 die folgenden Beträge gewährt:

Regelbedarfsstufe 1: Alleinstehende, Alleinerziehende, Volljährige, deren Partner minderjährig ist  - 416 €

Regelbedarfsstufe 2: volljährige Partner - 374 €

Regelbedarfsstufe 3: Junge Erwachsene im Alter von 18-24, die bei ihren Eltern wohnen oder ohne Zusicherung des Jobcenters umgezogen sind - 332 €

Regelbedarfsstufe 4: Jugendliche von 14-17 Jahren - 316 €

Regelbedarfsstufe 5: Kinder von 6-13 Jahren - 296 €

Regelbedarfsstufe 6: Kinder unter 6 Jahren - 240 €

Junge Erwachsene, die 25 Jahre und älter sind, müssen einen eigenen Antrag auf Arbeitslosengeld II (Alg II) stellen - unabhängig davon, ob sie in einer eigenen Wohnung oder bei den Eltern wohnen.

Sozialgeld »

Sozialgeld

Nicht erwerbsfähige Leistungsberechtigte erhalten Sozialgeld, wenn in ihrer Bedarfsgemeinschaft mindestens ein erwerbsfähiger Hilfebedürftiger lebt. Ausgenommen sind Kinder, die (zum Beispiel auf Grund einer Behinderung) Anspruch auf Sozialhilfe nach dem Sozialgesetzbuch Zwölftes Buch (SGB XII) haben.

    Unterkunft und Heizung »

    Unterkunft und Heizung

    Die Kosten der Unterkunft und Heizung werden, soweit sie angemessen sind, in der Höhe der tatsächlichen Aufwendungen übernommen. Haben Sie ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung, gehören zu den Kosten der Unterkunft die damit verbundenen Belastungen, jedoch nicht die Tilgungsraten für Kredite.
    Unter 25-Jährige, die bei den Eltern ausziehen wollen, bekommen die Kosten für Unterkunft und Heizung allerdings nur dann ersetzt, wenn der kommunale Träger dem Auszug zugestimmt hat. Die Zustimmung erhalten Sie über den für Ihre Leistungen zuständigen Ansprechpartner.

    Es muss zugestimmt werden, wenn

    • die Betroffenen aus „schwerwiegenden sozialen Gründen" nicht bei den Eltern wohnen können,
    • der Umzug zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt nötig ist oder
    • ein sonstiger schwerwiegender Grund vorliegt.

    Die für den Landkreis Ansbach gültigen angemessenen Bedarfe an Unterkunft und Heizung entnehmen Sie bitte aus dem Infoblatt für Umzüge.

    Sobald Sie eine angemessene Unterkunft in Aussicht haben, lassen Sie bitte die Bescheinigung über das Wohnverhältnis vom Vermieter ausfüllen.

    Einmalige Leistungen »

    Eimalige Leistungen

    Über die Regelleistung hinaus können Sie einmalige Leistungen als Darlehen oder Geld- und Sachleistung erhalten für

    • die Erstausstattung der Wohnung einschließlich Haushaltsgeräte,
    • die Erstausstattung für Bekleidung (auch bei Schwangerschaften und Geburt) und
    • die Anschaffung und Reparaturen von medizinischen Geräten und Ausrüstungen sowie die Miete von therapeutischen Geräten

    Leistungen für Bildung und Teilhabe »

    Leistungen für Bildung und Teilhabe

    Bedarfe für Bildung und Teilhabe werden bei Personen berücksichtigt, die das 25. Lebensjahr noch nicht vollendet haben (Ausnahme bei den Leistungen zur Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben – hier nur bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres).
    Wer eine allgemein- oder berufsbildende Schule besucht und keine Ausbildungsvergütung erhält, hat bei Vorliegen der sonstigen Anspruchsvoraussetzungen Anspruch auf Gewährung des Schulbedarfs. Für die Gewährung des Schulbedarfes ist bei bestehender Hilfebedürftigkeit keine gesonderte Antragstellung notwendig.

    Weitere Bestandteile des Bildungs- und Teilhabepakets:

    • Teilnahme an der gemeinschaftlichen Mittagsverpflegung
    • Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben (z. B. Sportverein, Musikverein)
    • Lernförderung
    • eintägige und mehrtägige Ausflüge der Kindertageseinrichtungen und Schule

    Hierfür ist jeweils eine gesonderte Antragstellung erforderlich:

    Antrag Gemeinschaftliches Mittagsessen

    Bestätigung der Schule zur Mittagsverpflegung

    Bestätigung der Schule zum Lernförderbedarf

    Antrag Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben

    Antrag Lernförderung

    Antrag Klassenfahrten

    Bei Fragen zu den Leistungen für Bildung und Teilhabe wenden Sie sich bitte an den für Sie zuständigen Sachbearbeiter.

    Bedarfsgemeinschaft oder Haushaltsgemeinschaft »

    Wie unterscheidet sich eine Bedarfsgemeinschaft von einer Haushaltsgemeinschaft?

    Eine Bedarfsgemeinschaft besteht mindestens aus einem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten, dem Partner oder der Partnerin und den im Haushalt lebenden unter 25-jährigen, unverheirateten Kindern. Kinder zählen jedoch nur zur Bedarfsgemeinschaft, wenn sie ihren Bedarf nicht durch ein eigenes Einkommen oder eigenes Vermögen selbst decken können. In der Definition sind Partner/-in: Der/die nicht dauernd getrennt lebende Ehemann/-frau oder die Person, mit der der Antragsteller in einer eheähnlichen Gemeinschaft oder eingetragenen Lebenspartnerschaft lebt.
    Zur Haushaltsgemeinschaft zählen alle in einem Haushalt lebenden Personen, unabhängig von Geschlecht, Alter und verwandtschaftlichen Bindungen.

    Formulare und Merkblätter »

    Zusätzliche Antragsformulare sowie das Merkblatt SGB II – Grundsicherung für Arbeitsuchende erhalten Sie unter folgendem Link.

    Jobcenter - Anschriften und Öffnungszeiten »

    Jobcenter Landkreis Ansbach
    Crailsheimstraße 1
    91522 Ansbach
    Telefon:  (0981) 468-8822
    Fax:  (0981) 468-18 8800
    E-Mail:  jobcenter@landratsamt-ansbach.de
    Internet:  www.landkreis-ansbach.de
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    Jobcenter - Geschäftsstelle Rothenburg ob der Tauber
    Obere Bahnhofstraße 56
    91541 Rothenburg ob der Tauber
    Telefon:  (09861) 87 4744-30
    Fax:  (09861) 874744 40
    E-Mail:  jobcenter@landratsamt-ansbach.de
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    Jobcenter - Geschäftsstelle Dinkelsbühl
    Luitpoldstraße 29b
    91550 Dinkelsbühl
    Telefon:  (09851) 5896-0
    Fax:  (09851) 5896-229
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    Öffnungszeiten Jobcenter an den drei Standorten Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg

    Montag bis Freitag: 08.00 Uhr bis 12.00 Uhr